Archiv der Kategorie ‘Arbeitgeber‘

Praktisch wertlos?

Freitag, den 28. März 2008

Werden Praktikantinnen und Praktikanten in Deutschland systematisch ausgenutzt? Es sieht jedenfalls so aus: Nach Abschluss einer beruflichen Ausbildung haben - nach einer neuen Studie zufolge - nur 37 % der Praktikanten eine angemessene Vergütung erhalten. Danach zu urteilen, wird der Großteil der Berufsanfänger als kostenlose bzw. billige (und oft auch willige) Arbeitskraft missbraucht.

Der Begriff “Generation Praktikum” existiert also völlig zurecht, wenn es um diejenigen geht, die versuchen, nach der Ausbildung oder Studium beruflich Fuß zu fassen. Meiner Ansicht nach müsste so etwas schnellstens und natürlich zugunsten der lernwilligen Praktikanten verändert werden.

Dazu gibt es aus meiner Sicht zwei denkbare Varianten: Entweder kehrt in der Wirtschaft Vernunft und Einsicht ein, sodass sich das beschriebene Problem von alleine löst; oder die Betroffenen versuchen, den Missstand mit geeinten Kräften selbst zu lösen. Beispielsweise kann ein Schritt sein, eine Petition zu unterschreiben, um die Politik dazu zu bringen, sich dieser Thematik anzunehmen.

Es wird sich zeigen, wie diese Problematik zu lösen ist. “Gerechtigkeit” gibt es auch in dieser Sache nicht per se (automatisch), man muss sich alles demokratisch erarbeiten. Es ist entweder die Frage, wer “stärker” ist oder aber, ob es nicht doch dazu kommen kann, dass beide Parteien (Praktikanten UND Wirtschaft) an einem (guten!) Strang ziehen.

Wer Interesse hat, die neue Studie einmal selbst zu lesen, kann sich die Pdf-Datei dazu auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales herunterladen:

http://www.bmas.de/coremedia/generator/25036/property=pdf/

2008__03__18__ergebnisbericht__junge__berufseinsteiger__lang.pdf

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Mehr Schein als Sein im Vorstellungsgespräch?

Mittwoch, den 14. November 2007

Stellen Sie sich als Bewerber einmal vor, Sie wollten einen möglichst guten Eindruck im Vorstellungsgespräch hinterlassen. Wie ein guter Stempel die wichtigsten Informationen gut sichtbar auf ein weißes Blatt Papier abdruckt, so versuchen Sie, Ihre zentrale Botschaft dem Personaler zu vermitteln: Sie sind für diese Stelle der geeignetste Kandidat!

Ein schöner Stempel muss beispielsweise nicht nur gut in der Hand liegen, sondern sollte über eine klare Patrize verfügen, um mittels einer nicht-tropfenden Tinte entsprechendes Druck-Bild abzuliefern. Schlechte Stempel führen dazu, dass die Schrift verschmiert oder wegen der schlechten Tintenqualität verläuft. Manchmal verblasst ein Aufdruck schnell oder ist nur deswegen unlesbar, weil einzelne Buchstabensegmente von den Konturen her stark abgenutzt sind oder gar fehlen. Es gibt Stempel, die zu groß oder zu klein sind und für den Zweck völlig ungeeignet sind. In anderen Fällen wird die falsche Tintenfarbe benutzt oder es wird schlicht ein falscher Stempel genutzt. Es kann allerdings auch vorkommen, das der Stempel auf (zu) glatte oder raue Oberflächen gedrückt wird, sodass die Tinte nicht vom Material aufgesogen wird. Kurz, es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum ein Stempelbild missglücken kann, womit wir wieder beim Vorstellungsgespräch wären.

Natürlich sind Sie nicht der Stempel und der Personaler kein Blatt Papier. Jedoch vermittelt das Bild des Stempels, worum es in erster Linie geht:

Wichtig ist es, im Vorstellungsgespräch einen guten ersten Eindruck zu vermitteln!

Dabei müssen Sie Ihre “Werbe-Botschaft”:

Klar und deutlich,

sicher und souverän und

authentisch und lebendig formulieren können,

ohne zu unter- oder übertreiben.

Warum ist das eigentlich so entscheidend, wie man sich gut “verkaufen” kann?

Schon Freud wies darauf hin, dass menschliches Handeln stark vom Unbewussten geprägt wird. Wenn Menschen also einander begegnen, nehmen sie sich nicht nur objektiv, rational und vernunftsgesteuert wahr, sondern bewerten ihr Gegenüber beinahe automatisch und in der Regel unbewusst in z. B. “Freund” oder “Feind”.

Sie kennen diesen Effekt, wenn Sie sich das spontane Sitzverhalten im öffentlichen Nahverkehr vergegenwärtigen oder sich überlegen, nach welchen Kriterien Sie sich Ihre Freunde ausgesucht haben.

Auf das Äußere kommt es folglich erst einmal an, was sicher evolutionsbiologisch und von der Wahrnehmungspsychologie plausibel begründet werden kann. Inge Wolff schreibt in ihrem Ratgeber “Knigge im Job”, dass Personaler ihre Entscheidung, einen Bewerber zu nehmen oder abzulehnen, überwiegend (zu ca. 55 %) am äußeren Erscheinungsbild (Kleidung und Körpersprache) festmachen, dass Stimme und Mundart immerhin zu 38 % zu Buche schlagen und nur noch klägliche sieben Prozent davon abhängen, was die Bewerberin bzw. der Bewerber (inhaltlich im Vorstellungsgespräch) überhaupt sagt.

Konsequenz:

Auf der einen Seite kann sich ein Bewerber entlastet fühlen: Wer sich rhetorisch etwas ungeschickt anstellt, darf hoffen, durch sein äußeres (gepflegtes) Erscheinungsbild wieder an Boden zu gewinnen. Auch, wenn es möglicherweise unangenehm ist, zu akzeptieren, dass das Äußere einen derart hohen Stellenwert erhält, ist es doch nicht ohne Weiteres zu ändern. Daher muss die Frage also lauten, wie gehen Sie mit dieser Erkenntnis zukünftig um?

Vorerst muss natürlich davor gewarnt werden, dass es sich nicht so verhält, als wäre das Gesagte gänzlich irrelevant. Es wäre also fatal, unvorbereitet zu erscheinen und keine Argumente für die eigene Job-Tauglichkeit nennen zu können. Sie sollten aber gerade für die Vorbereitung eines Vorstellungsgespräch darauf achten, ihr Erscheinungsbild entsprechend anzupassen. Das ist schließlich die gute Seite der Medaille, dass Sie in der Lage sind, auch diese Dinge zu Ihren Gunsten zu beeinflussen!

Da helfen manchmal ganz einfache Tricks, die Sie anwenden können: Kleiden Sie sich “standesgemäß” bzw. dem Berufsbild angemessen. Banker, Kauf- oder Versicherungsleute tragen brav konservativ einen Anzug bzw. Kostüm, während Künstler und Kreative durchaus etwas greller und gestylter auftreten dürfen. Nutzen Sie die Stil- und Farbberatung über Freunde, oder noch besser: über Profis, um herauszufinden, welche Farben zu Ihnen passen. Doch die beste Beratung nutz Ihnen nichts, wenn Sie sich in Ihrer Kleidung unwohl fühlen. Übertreiben Sie es nicht und versuchen Sie nicht auf Biegen und Brechen, sich von jetzt auf gleich in ein Super-Modell zu verwandeln. Schließlich bleibt das dadurch verursachte Unwohlsein Ihrem Gegenüber nicht verborgen.

Gehen Sie es langsam an, probieren Sie vorher schon verschiedene Kleidungsstile aus. So haben Sie schon vorher nicht nur festgestellt, was gut an Ihnen aussieht, sondern auch, ob Sie sich selbst so mögen.

Da es kein “Bekleidungsfach” in der Schule gibt, müssen Sie versuchen, ihren persönlichen Stil selbst herauszufinden. Inzwischen gibt es reichlich Literatur und Einrichtungen, die nichts anderes tun, Sie dahingehend zu beraten. Doch seien Sie auf der Hut und lassen Sie sich nicht völlig manipulieren.

Wer Lust hat, zu diesem Thema mehr zu lesen, darf sich zum Abschluss dieses Blogeintrags auf folgende, unterschiedliche, z. T. sehr provokante Link-Tipps freuen, die zum weiteren Nachdenken und Diskussion anregen wollen:

Attraktiv und Attraktivität. Psychologie, Sozialpsychologie, Psychopathologie, Soziologie. Aus allgemeiner und integrativer Sicht. Quelle:

http://www.sgipt.org/gipt/sozpsy/attrak0.htm

“Fitness ist die Basis zum Erfolg.” Quelle:

http://www.abendblatt.de/daten/2005/08/27/475696.html

Größe macht das Gehalt. Quelle:

http://www.abendblatt.de/daten/2003/10/20/220247.html

Karriere schön und gut. Quelle:

http://www.rhetorik-online.de/e2633/e1219/pr_spiegel753/index_eng.html

Mit Kopftuch auf Jobsuche. Quelle:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2706282,00.html

Spieglein, Spieglein. Wer schön ist, macht Karriere. Quelle:

http://karrierebibel.de/spieglein-spieglein-wer-schoen-ist-macht-karriere

Wer schön ist, macht Karriere. Quelle:

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/

buildww/id/127/id/37018/SH/0/depot/0/index.html

Zur psycho-sozialen Bedeutung des Haarausfalls. Quelle:

http://www.haar-und-psychologie.de/haarausfall/psycho-soziale-bedeutung.html

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzte Literatur:

WOLFF, Inge: Knigge im Job. So machen Sie immer eine gute Figur.

München: Gräfe und Unzer Verlag GmbH, 2006.

S. 19 - 20.

Emotionale Intelligenz als Voraussetzung

Samstag, den 10. November 2007

Emotionale Intelligenz ist, nach Daniel Goleman, für den (beruflichen) Erfolg sehr entscheidend. Ein hoher Intelligenzquotient (IQ) oder gutes Expertenwissen ist folglich nicht die einzige Trumpfkarte, auf die Bewerber setzen sollten. Mit der Emotionalen Intelligenz ist (verkürzt) gemeint, eigene Gefühle zu kennen und mit ihnen (effektiv) umgehen zu können und über ein hohes Einfühlungsvermögen zu verfügen. Wer Emotionen “produktiv” einsetzt und andere gefühlsmäßig besser einschätzen kann, erreicht damit offenbar mehr, als Menschen, die sich nur auf ihr Fachwissen verlassen. Praktisch bedeutet es beispielsweise, dass ein kompetenter Bewerber den potentiellen Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch nicht in der Weise gegen übertritt, indem er Kaugummi kaut, sein Handy klingeln lässt und sich in der Nase bohrt, laut rülpst und ihm seine verschmierte Hand lässig rüber reicht mit den Worten: “Ey, hasse ma’ nen Job für mich?” Emotional begabte Menschen wissen, dass dieses Verhalten unhöflich ist und entsprechend zur Absage führen muss.

Das wäre natürlich ein extremes Negativ-Beispiel, wie man sich eben nicht vorstellen sollte. Vermutlich wissen es die meisten Blogleser, dass gute Manieren auch in der Berufswelt die Job-Chancen beträchtlich erhöhen!

Und trotzdem wissen viele leider nicht mehr, wie sich “gutes Benehmen” auch im Kleinen bzw. im Feinen zeigt. Wer grüßt beispielsweise zuerst, der Bewerber oder der mögliche Arbeitgeber, dem der Bewerber das erste mal im Büro antrifft?

Würden Sie als Bewerber Ihrem Gegenüber zur Begrüßung die (vermutlich schweißnasse oder -kalte) Hand reichen? Wann würden Sie sich setzen? Nehmen Sie das freundliche Angebot an und trinken etwas, und falls Sie das Angebot annehmen, entscheiden Sie sich für Kaffee oder Wasser? Schauen Sie dem vielleicht zukünftigen Chef in die Augen, oder haben Sie das Gefühl, dass es zu “aufdringlich” erscheint? Haben Sie einen dicken Schlüsselbund, das Handy und die Geldbörse in der Hosentasche? Tragen Sie ein Piercing? Trauen Sie sich, zu räuspern oder sich an der Nase zu kratzen, weil es gerade juckt? Erhaschen Sie einen Blick auf Ihre Uhr, oder schauen Sie vor Aufregung lieber zum Fenster hin? Leider haben Sie vor Nervosität etwas fallen lassen, heben Sie es lautraschelnd auf oder ignorieren Sie es? Sie schwitzen vor Stress, was tun Sie dagegen?

Es gibt viele Fragen, die ins Detail gehen. Wissen Sie immer eine korrekte Antwort?

Mir geht es hier erst einmal darum, grundsätzlich darauf hinzuweisen, wie zentral dieses Thema gerade für unerfahrene Bewerber ist. Wer Lust hat, kann einfach mal den folgenden Benimm-Dich-Test von Stern.de durchspielen, ich wünsche viel Spaß dabei:

http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/

karriere/501601.html?eid=501191

Dieses Thema wird uns in den nächsten Blogeinträgen weiterhin beschäftigen.

Bis dahin,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Vorstellungsgespräch mit Tücken

Donnerstag, den 8. November 2007

Aufgrund einiger Schüler-Anfragen schiebe ich hier noch einen Blogeintrag über das gut vorbereitete Vorstellungsgespräch mit ein und werde “Knigge im Job” erst danach ausführlicher behandeln. Natürlich gilt bereits auch hier, sich vorher gut zu überlegen, wie man zum Vorstellungsgespräch kommen will und welche Körperhaltung man einnimmt. Doch dazu, wie gesagt, später. Hier kommt, wie versprochen, ein Tipp, wo Sie sich gut über den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs informieren können:

Focus.de zeigt in einer Videosequenz  folgenden Inhalt, den Sie sich entspannt anschauen können:

“FOCUS Online hat typische Bewerbungssituationen nachgestellt. Tanja Keitel und Ben Wolter schlüpfen in die Rollen von Frau Kwiatkowski, Inhaberin der Blitz GmbH, und von Herrn Schling, der sich um eine Stelle im Außendienst bewirbt. Leider verläuft das Gespräch zunächst nicht nach Plan. Herr Schling ist so nervös, dass ihm gleich mehrere Fehler unterlaufen. Rhetoriktrainer Günter Seipp erklärt, wo die Klippen lauern und wie man sie am besten umschifft.”

Quelle: 2007: http://www.focus.de/jobs/bewerbung/videotraining-i_aid_28776.html 

Mein Tipp: Schauen Sie sich dieses Video an und lesen Sie zusätzlich die folgende Seite durch, auf der auch gezeigt wird, wie man mit schwierigen Fragen geschickt umgehen kann:

http://www.focus.de/jobs/bewerbung/schwierigefragen/

vorstellungsgespraech_aid_26803.html

Denken Sie stets daran, dass ein Vorstellungsgespräch auch eine Chance sein kann, seine Stärken gekonnt, sachlich und auf den Punkt gebracht, zu präsentieren. Solch ein Gespräch ist also keine Selbstoffenbarung noch Angeber-Runde.

Es macht generell Sinn, solch ein Vorstellungsgespräch im Familien-, Freundes- und Schulkreis geübt zu haben. Nehmen Sie es sportlich und nutzen Sie auch Vorstellungsgespräche, die nicht gut gelaufen sind, um daraus zu lernen, und es später besser zu machen. Vielleicht sollten Sie sich diesbezüglich nicht gerade ungeübt auf ihren wahren Traumberuf stürzen, weil es dann wahrscheinlich nur noch schief gehen wird.  Interessanterweise scheinen Bewerber, die sich auch noch vorstellen können, sich woanders zu bewerben, erfolgreicher zu sein, als Bewerber, die quasi ihr letztes Hemd für diese eine Stelle hergeben würden. Behalten Sie Ihre Würde!

Gutes Gelingen,

Silvio Ströver

Benimm-Regeln für Bewerber?

Montag, den 5. November 2007

Viele Bewerberinnen und Bewerber könnten sich viel sicherer sein, wenn sie über ein gewisses Maß an Umgangsformen verfügten. Über dieses Thema wurde ich jetzt selbst während einer Tagung in Hannover aufmerksam, als es darum ging, wie man sich bei so vielen Teilnehmern anzureden hätte. Die Leiter der Veranstaltung machten es ganz einfach, indem sie das direkt festlegten. So klare Regeln finden wir allerdings nicht immer vor. Wem gibt man die Hand, wer grüßt zuerst und wie verhält man sich bloß richtig im Vorstellungsgespräch?

Manch ein zittriger Bewerber reicht seine warme, schweißnasse Hand quer über den Tisch und weiß gar nicht, dass er sich damit selbst disqualifiziert hat. Und weil dies so schwierig ist, werde ich an dieser Stelle in Kürze einige Tipps zu diesem wichtigen Thema “Knigge & Berufswelt” auflisten.

Bis dahin,

Silvio Ströver, Dipl.Pädagoge

In die Ferne…

Donnerstag, den 25. Oktober 2007

Wer überlegt, sich beruflich ins Ausland abzusetzen, sollte sich vorher sehr gut über Voraussetzungen und Möglichkeiten, im Traumland gut leben zu können, informieren. Es ist bekanntlich oft sehr schwierig, sich eine neue Existenz im Ausland aufzubauen und sich gut einzuleben. Denn schließlich geht es nicht nur darum, bloß irgendeine neue Bleibe im Wunschland zu finden, sondern auch darum, eine sichere und lebenswerte Zukunft zu gestalten. Das braucht Zeit, geschätzte ein bis zwei Jahre, und (kompetenten) Rat.

Wer beispielsweise sofort seine deutsche Identität abgibt, kann nicht unbedingt darauf hoffen, im Unglücksfall sofort wieder in Deutschland aufgenommen zu werden. Ehemalige, verarmte Deutsche sind nämlich auch ein Kostenfaktor, um den sich keiner reißt. Es empfiehlt sich daher, ein sicheres “Standbein” im Ursprungsland Deutschland zu bewahren, um im Notfall - z. B. als verarmte(r) Witwe(r) - wieder zurückgehen zu können. Wer dagegen längere Zeit erfolgreich im Ausland gelebt hat, hat bereits viel bewiesen. Aber die Anzahl der im Ausland Gescheiterten ist sicher nicht klein.

Auf jeden Fall sollten Sie sich daher Informationen beim Auswärtigen Amt einholen, dort erhält man auch weitere Adressen zu Beratungsstellen, wie z. B. die Adresse vom Raphaels-Werk, das nach eigenen Angaben über 23 Beratungsstellen verfügt. Auch das Bundesverwaltungsamt stellt interessierten Auswanderern eine Fülle von wichtigen Informationen zu Verfügung, die Sie hier gratis downloaden können:

http://www.bva.bund.de/cln_051/nn_385530/DE/Aufgaben/Abt__II/

InfostelleAuswanderungundAuslandstaetigkeit/Publikation/publikationen-inhalt.html

Eine Liste von häufig gestellten Fragen mit entsprechenden Antworten können Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes nachlesen, wenn Sie den folgenden Link anklicken, wo Sie auch Tipps über Auslandspraktika erhalten:

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/

Infoservice/FAQ/ArbeitLebenPraktikumAusland/Uebersicht.html

Wer also Interesse hat, in der “Fremde” zu arbeiten oder ein Praktikum abzuleisten, kann wertvolle Informationen finden. Nutzen Sie die heutigen Medien und Chancen, lassen Sie sich persönlich beraten. Eine Erfolgsgarantie gibt es garantiert nie, warum also nicht einfach den ersten Schritt wagen?

Wenn Sie das Traumland auch von den “Schattenseiten” (Beispiele: Armut, schlechte Verkehrsanbindungen, politisch unsicherere Situation, schlechte Wetterbedingungen, kein Umweltschutz, religiöse Unfreiheiten, Lage der Frau, Lebensbedingungen von Kranken, Alten, isolierte Wohnlage etc.) her kennen, Sprachkenntnisse haben und über genug Ehrgeiz und klare Ziele verfügen, haben Sie bereits gute Karten. Sicher sollten Sie über mindestens einen Alternativplan verfügen, falls alles doch ganz anders kommt.

Beispielsweise sollten Sie wissen, ob Ihre Berufsausbildung oder Ihr (Fach-/Hoch-) Schulabschluss im jeweiligen Traumland anerkannt wird. Wer seine Arbeit erst gar nicht antreten darf, braucht sich also erst gar nicht bemühen. Zumindest muss dann über eine Weiterqualifizierung nachgedacht werden. Weiterhin gilt es, sich darüber zu informieren, wie behördliche Schritte zu gehen sind. Wo muss ich mich um-, ab-, anmelden, registrieren lassen oder welche (Visa-) Gebühren bezahlen? Viele Auswanderer sind sich nicht im klaren darüber, dass das Recht auf einen Auslands-Aufenthalt oft wieder erlischt, wenn man arbeitslos geworden ist. Wer aber über eine gute Geschäftsidee verfügt (Business-plan) bzw. pfiffig genug ist, sich selbst Arbeit zu besorgen, steht natürlich wesentlich besser dar.

Also, worauf noch warten?

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Bewerbungshilfe & Link-Tipp: Outofgermany.de - Arbeit im Ausland!

Mittwoch, den 10. Oktober 2007

Brauchen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer Bewerbung?

Finden Sie keinen Praktikumsplatz? Suchen Sie nach Ausbildungsstellen?

Die NRW-Herbstferien sind nun wieder um, die Arbeit geht weiter! Nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig Hilfe zu holen!

Sofern Sie Schüler/-in des Konrad-Klepping Berufskollegs sind, wenden Sie sich persönlich oder per Email an mich - oder schreiben Sie einen Kommentar ins Blog! -
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Heute gibt es an dieser Stelle einen neuen Link-Tipp!

Wer sich einmal über den deutschen Tellerrand hinausbewerben möchte, sollte wissen, unter welchen Voraussetzungen er oder sie sich im Ausland bewerben kann. Auch hier gilt es, genau hinzuschauen, um sich zielgerichtet präsentieren zu können.

Hier ein kurzer Auszug, der den Inhalt der folgenden Webseite von Florian Meier, näher beschreibt:

Die neue Online-Auslands-Jobbörse http://www.outofgermany.de bietet die Möglichkeit KOSTENLOS Arbeitsgesuche sowie Arbeitsangeboteaufzugeben und interessante Erfahrungsberichte zu lesen. Desweiteren finden Internetnutzer Einwanderungsbestimmungen zu den einzelnenLändern und können im Forum mit anderen Usern diskutieren.

Selbst kenne ich diese Webseite noch nicht gut, daher werde ich sie erst einmal über einen längeren Zeitraum im Auge behalten. Vielleicht hat der ein oder andere Bewerber Lust, seine Erfahrung, die er auf dieser Webseite gesammelt hat, hier in diesem Berufswahlhilfeblog mitzuteilen!

Gruß,

Silvio Ströver

Vorsicht, Spam!

Donnerstag, den 6. September 2007

Vorsicht!

Vor folgender Spam-Mail wird gewarnt:

Betreff: RE: Arbeitsangebot Von: “Sondra Spaulding” <teqxj@orscheln.com> Datum: 06.09.07 02:44:39 Uhr

“Sehr geehte Damen und Herren,

heute gehört die Ises Solar Ltd mit ihren hochwertigen Produkten zu den europaweit führenden Unternehmen der Solartechnik.
Das Produktspektrum umfaßt Solarstrommodule, Wechselrichter, Befestigungssysteme und weitere Komponenten sowie komplette
Solarstromanlagen für netzgebundene und netzferne Anwendungen. Die außerordentlich hohen Energieerträge der Solar-Fabrik-Anlagen sind eine Folge der konsequenten Qualitätspolitik.

Der Vertrieb erfolgt in Deutschland und ganz Europa über Fachinstallationsbetriebe, OEM-Kunden, Betreibergesellschaften, den Großhandel sowie Energieversorgungsunternehmen.

Kundenorientierung
Die hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen ist entscheidend für unseren Erfolg am Markt.

Wir fühlen uns dem Erfolg unserer Kunden verpflichtet und unterstützen sie deshalb bei ihren Aktivitäten.
Wir setzen auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und partnerschaftliche, dauerhafte Beziehungen mit unseren Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern.

Wir sehen in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozeß (KVP) die Voraussetzung, um die Ergebnisse unserer Arbeit für den Kunden optimal
zu gestalten. Die Beurteilung unserer Leistungen durch die Kunden stellt für uns ein wichtiges Instrument zur ständigen Verbesserung dar.

Mitarbeiterorientierung

Im internen Umgang sind Vertrauen, Fairness, Wertschätzung und Offenheit Grundlage unseres Handelns.
Kontinuierlicher Informationsaustausch, Teamarbeit sowie Eigeninitiative und verantwortliches Handeln jeder/s Einzelnen
kennzeichnen unsere Arbeitsatmosphäre.

Wir benennen Konflikte offen und verpflichten uns, Spannungen untereinander aktiv und unmittelbar zu lösen. Probleme sehen wir als
Lernchancen. Wir legen Wert auf sichere und attraktive Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen zur Erhaltung von Motivation und Gesundheit.
Wir schaffen ein Umfeld, in dem Leistung Spass macht. Wir sind Magnet für die Besten.

Kontinuierliche Verbesserung
Wir arbeiten konsequent an der Verbesserung der Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen. Ein Ziel dabei ist, die Belastung unserer Umwelt nachhaltig zu verringern. Wir wollen unsere Effizienz in allen Bereichen des Unternehmens kontinuierlich steigern.
Wir streben stets nach den besten verfügbaren Technologien und Methoden. Dabei achten wir konsequent auf die ständige Verbesserung unseres Managementsystems. Wir definieren die Unternehmensprozesse und Ziele klar und transparent, überwachen und analysieren diese regelmäßig und reagieren schnell auf Abweichungen.

Karriere

Die Ises Solar Ltd wurde Anfang 2004 in der Ukraine gegründet und gehört mit ihren hochwertigen Produkten heute zu den europaweit führenden Unternehmen der Solartechnik.
Das Produktspektrum umfaßt Solarstrommodule, Wechselrichter, Befestigungssysteme und weitere Komponenten sowie komplette Solarstromanlagen für netzgebundene und netzferne Anwendungen. Unsere Kunden sind Installationsbetriebe, Betreibergesellschaften, OEM-Kunden und der Großhandel. Generalimporteure im Ausland sorgen für steigende Export-Zahlen.

Ein dezidiertes Qualitätssicherungskonzept und die Produktion in der mehrfach ausgezeichneten “Nullemissionsfabrik”sichern der Solar-Fabrik hohe Qualitätsstandards und ökologische Glaubwürdigkeit.

Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums auf dem europäischen und den internationalen Märkten sowie den stetig steigenden Produktionskapazitäten sind wir immer auf der Suche nach qualifizierten und hoch motivierten Arbeitskräften.


Mehr dazu unter unseren aktuellen Stellenangeboten:

Wir suche zur Zeit:
- Mitarbeiter/- in in Teilzeit, Vertrieb Innendienst (First Level Support)

Ihre Aufgaben:
- Verwaltung und Weiterleitung der Kundengelder
- Weiterleitung von Privatkunden-Gelder an unsere Vertriebspartner
- Auftragsannahme

Unser Service Center bietet den ersten Kontakt mit unserem Unternehmen und überträgt den „Spirit” der Marke Ises Solar Ltd auf unsere Kunden.
Sie gestalten den Kontakt äußerst positiv, indem Sie kompetent, verbindlich und freundlich gegenüber unseren Kunden auftreten.

Ihr Profil:
Sie sind kommunikativ und trauen sich zu, die vertriebsorientierten Aufgaben in unserem Service Team zu bewältigen.
Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen eines Job-Sharing Systems. Ihre Arbeitszeiten betragen 2 bis 8 Stunden in der Woche.
Internet, E-Mail, Grundkenntnisse der Hauptzahlungssysteme. Es wäre wünschenswert, wenn Sie ein eigenes Konto in einem deutschen
Geldinstitut mit Online Banking hätten.
Genauigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und natürlich eine gesunde Arbeitseinstellung.

Ihr Vorteile und Ihr Verdienst:
- Sie werden zunächst unser Vertreter und Mittelsmann zwischen uns und unseren Kunden in Ihrem Land.
- Sie zahlen keine Gebühren und müssen nichts investieren.
- Sie haben eine flexible , interessante Arbeit , mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten und hohen Beförderungsmöglichkeiten
- Sie verdienen zuerst zwischen 500 und 1000 Euro pro Woche.
- Sie können selbst Ihren Verdienst bestimmen. - da Sie auf einem Prozentsatz arbeiten - hängt Ihr Verdienst nur von Ihrer Arbeitsbereitschaft ab.

Wenn Sie sich für eine innovative Energietechnik engagieren wollen und ein attraktives Tätigkeitsfeld im Wachstumsmarkt Solarenergie suchen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit einem Foto.
Falls Sie für unser Angebot Interesse haben und bereit sind, eine gut bezahlte, aber auch verantwortungsvolle Arbeit auszuführen, so schreiben Sie uns bitte an: support_k06@mail.ru

Nach der Bearbeitung Ihrer Bewerbung, wird Ihnen im Falle einer Zusage Ihre Tätigkeit genauestens erläutert, Sie werden mit unserer Gesellschaft bekannt gemacht und es folgt in kürze der Arbeitsvertrag

Wir hoffen auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit

Mit freundlichen Grüssen

Solar International

Diese Email wurde von einem unserer Email Roboter erstellt. Antworten Sie bitte nicht an folgende Email mit der Option “an Absender antworten”, senden Sie keine Emails an die Absenderadresse, da Ihre Email automatisch gelöscht wird. Unsere Email ist weiter oben angegeben.”


So einfach sollte man es sich als Bewerber/-in nicht machen. Wer meint, mit zwei bis acht Wochenstunden bequem bis zu 1000,- € verdienen zu können, überliest offenbar, wer geködert werden soll:

“Internet, E-Mail, Grundkenntnisse der Hauptzahlungssysteme. Es wäre wünschenswert, wenn Sie ein eigenes Konto in einem deutschen
Geldinstitut mit Online Banking hätten.”

Damit ist eindeutig, dass naive Kontobesitzer gesucht werden, die ihr Bankkonto einer dubiosen Organisation zur Verfügung stellen sollen.:

“- Verwaltung und Weiterleitung der Kundengelder
- Weiterleitung von Privatkunden-Gelder an unsere Vertriebspartner
- Auftragsannahme”

Wer spätestens hier nicht erkennt, dass es sich offensichtlich um illegale Geld-Transfers handelt, sollte sich bei scheinbar attraktiven Arbeitsangeboten in diversen Spam-Foren kündig machen. So wird z. B. auch an anderer Stelle seit Mai 2007 vor dieser Spam gewarnt!

Zumindest ist die Idee, den Email-Aufhänger (und -Ablenker) im Solarbereich anzusiedeln sicher keine schlechte. Denn so wird dem gutgläubigen Email-Empfänger vorgegaukelt, auch noch für eine gute Sache (Umweltschutz!) arbeiten zu können.

Eine Arbeit im Dienste der Umwelt, wenig Arbeitsaufwand und gutes Geld, das auch noch wöchentlich ausgezahlt werden soll… wer kann da noch “nein” sagen?

Ich hoffe, das können Sie!

Kritische Grüße,

Silvio Ströver

Nichts ist unmöglich

Freitag, den 22. Juni 2007

Man ist erstaunt, welche Anforderungen an Prostituierte gestellt werden.
Eine Bewerbung sollte da sicher gut vorbereitet sein, doch frage ich mich, wie das Bewerbungsfoto, oder ein Einstellungstest aussehen soll?…

;-)

Auszug aus einer Online-Anzeige:

Biete Job als

prostituierte

in: D-(…) (Alter der Anzeige: gestern)

Unternehmensbeschreibung
Wir eröffnen in kurzer Zeit eine Räumlichkeit in Hameln-Weserbergland.
Unser kleines Team besteht aus einer Führungskraft und zwei Damen.
Gutes Arbeitsklima und Wohlbefinden sowie auch diskretion sind für uns selbstverständlich.
Gründungsjahr
2007
Anzahl der Mitarbeiter
1 bis 2
Der angebotene Job
Stellenbezeichnung
prostituierte
(…)
Dienstleistungen
Kennzeichnungspflichtige Anzeige
Sex, Erotik, Escort, Flirtline
Vorgesehener Eintrittstermin
Verhandlungssache
Personalverantwortung
gehört nicht zum Job
Angebotene Beschäftigungsdauer
unbefristet, auf Dauer
Wochenarbeitszeit
5 - 15 Wochenstunden
15 bis 30 Wochenstunden
30 bis 50 Wochenstunden
50 bis 70 Wochenstunden
über 70 Wochenstunden
Der Job ist als Nebenjob geeignet
als Student, Werkstudent
als Arbeitsloser, Sozialhilfeempfänger
als Nebentätigkeit
am Wochenende
Vorgesehenes Arbeitsverhältnis
Freie Mitarbeit
Selbständigkeit
Vorgesehenes Vergütungsmodell
rein erfolgsabhängig
nach geleisteten Arbeitsstunden
Ihr Profil
Erforderlicher Bildungsabschluss
kein Abschluss
Erwartete Berufserfahrung
Keine
Erforderliche Sprachkenntnisse
Deutsch (Fliessend/Verhandlungssicher)
Englisch (Grundkenntnisse)
Arbeitsort
Ort
(…)
Suchgebiet
D-(…)
Bundesland
(…)
Land
Deutschland
Innen- oder Aussendienst
Innen- und Aussendienst
Sonstiges
Wir sind ein kleines Team und suchen Damen die mit niveau und flair arbeiten möchten.
In unserem Ambiente ist es uns wichtig, das der Gast sich wohl und zufrieden fühlt, so haben wir die Gewissheit , das der Kunde immmer wieder unsere Räumlichkeiten aufsucht.
Aus Erfahrung solltest du nicht abgeneigt sein, Haus -, und öffentliche Plätze zu tätigen.( was aber unter umständen kein muss ist, aber erfolgreich)
Wenn du Finanzielle unabhängig sein möchtest und im alter von 18 - 40 Jahre bist, würden wir uns freuen mit dir ein persönliches gespräch zu führen.

Jobfit

Dienstag, den 12. Juni 2007

Die “Jobfit”-Messe auf dem Dortmunder Friedensplatz zeigte heute zwei Gesichter: Sobald man den Platz erreichte, sah man viele Stände und Tische, die kreisförmig aufgebaut waren. Verschiedene Firmen, Betriebe und potenzielle Arbeitgeber machten auf unterschiedliche Art auf sich aufmerksam und lockten mit unterschiedlichen Erfolg den Nachwuchs.

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Im Dortmunder Rathaus wurden sogenannte “Workshops” von diversen Trägern durchgeführt, die in verschiedenen Räumlichkeiten, die zum Teil mit lakenähnlichen Tüchern(?) abgetrennt waren. Dort konnten angemeldete Klassen in 15 bis 30-Minuten-Blöcken etwas über Einstellungstests oder Bewerbungstraining hören bzw. sich selbst durch interessierte Fragen oder Übungsmöglichkeiten mit einbringen.

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Es gab Musik,

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kostenloses Dortmunder Wasser und u. a. eine Kleinigkeit,

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um den Hunger zu stillen.

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Manchmal musste ein kleiner Wagen her, um großes Publikum zu locken.

Viele Stände ließen Schüler “Schreibarbeit” erledigen.

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Thyssen Krupp testete u. a.,

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ob die Schüler Gewichte und Distanzen richtig einschätzen konnten und über das nötige Fingerspitzengefühl verfügten.

Rewes Äpfel wurden leider oft als eine Art “Mini-Fußball” missbraucht.

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Pocco hatte ein schön großes Plakat.

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Der Krankenwagen hatte hier ausnahmsweise “dienstfrei”, da er nur zum Werbezweck benutzt wurde.

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Umso engagierter wurde gezeigt (und aufgezeichnet), wie man leblose Puppen reanimiert.

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Die Polizei hatte manchmal wenig zu tun,

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während man auf der Bühne Interviews gab und (Ex-) Azubis über ihren Werdegang befragte und dadurch beispielhaft aufzeigte, was man als Auszubildender wissen und beachten sollte.

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Beispielsweise wurde betont, auf sein Äußeres zu achten. Und während ich die folgenden Fotos schoss, unterhielt man sich gerade über ordentliche Frisuren.

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Ob da die zwei jungen Männer mit ihrem Irokesenschnitt genau hingehört haben? ;-)

Es war schon interessant, zu sehen, wie andere Profis die Schüler in den “Workshops” informierten, um mal einen Vergleich zur eigenen Tätigkeit zu haben. Aber mein Eindruck war, dass nur wenige Schüler davon etwas mitgenommen haben. Schade.

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Gruß,

Silvio Ströver

Platon für Bewerber!

Montag, den 21. Mai 2007

Ein Angebot für meine Schülerinnen & Schüler am Konrad-Klepping-Berufskolleg:

Sie sind herzlich eingeladen, an einem philosophischen Seminar über das platonische Höhlengleichnis teilzunehmen! Es gibt bereits die ersten Anfragen. Gut möglich, dass bereits am Freitagabend eine erste Platon-Runde im KKB stattfinden wird! Wiederholung und/oder Fortsetzung gut & gerne möglich!

Warum das Ganze?

Immer wieder merke ich, dass es auf Schülerseite Unsicherheiten gibt, wenn es darum geht, schwierige Texte überhaupt mal in die Hand zu nehmen. Um die Angst ein wenig zu nehmen und zu zeigen, dass alte, sogar bildungstheoretische Texte aus der Antike nicht unbedingt so furchtbar anstrengend sein müssen, habe ich mir überlegt, eine lockere Reihe anzubieten, um Textarbeit im lernstressfreien Umfeld zu ermöglichen.

Es wird dabei nicht um klassischen Deutschunterricht gehen, sondern vielmehr darum, Motivation und Neugier zu wecken und zu fördern. Denn schließlich ist es mir wichtig, einen kleinen Anreiz zu schaffen, sich (in seiner Freizeit) mehr zuzutrauen, und Spaß an Literatur zu haben. Erst heute habe ich wieder erfahren, dass das Lesen (zu Hause) nicht vorauszusetzen ist. Nur dummerweise bemerkt dies auch ein potenzieller Arbeitgeber, der ganz schnell anhand eines Anschreibens oder Vorstellungsgespräch mitbekommt, wer sich (privat) bildet, wer liest, und wer an sich selbst irgendwie weiterarbeitet. Lesen ist nicht alles, aber wer völlig darauf verzichtet, muss sich beruflich auf schlechte Karten gefasst machen. Also, wer etwas für sich tun möchte, ist herzlich eingeladen.

Der Termin ist noch nicht fest, melden Sie sich einfach. Ich bin da sehr flexibel.

Geplant sind weitere Themen:

Texte von einem gewissen Freud, Marx etc… - Hier jedoch erst einmal

die Info, die Sie im Original auch auf dem Aushang im Schulgebäude nachlesen können:

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Platon

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Platons Höhlengleichnis:

Der Schlüssel zum europäischen

Bildungsverständnis.

Haben Sie Lust, in einer gemütlichen Atmosphäre den Gedanken eines Philosophen der Antike zu folgen?

Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie – ganz nebenbei – dass alte Texte brandaktuell sein können!

Ich biete Ihnen Folgendes an:

Wir werden in einem Kreis von Interessierten gemeinsam einen für das europäische Bildungsverständnis zentralen Text durchgehen, der Bestandteil des platonischen Werks „Der Staat“ ist.

Dort erfahren wir nicht nur, wie sich ein kluger Kopf der Antike über Gerechtigkeit auseinandergesetzt hat, sondern auch, warum Platon mit seiner Bildungsidee (im Höhlengleichnis beschrieben) dermaßen Erfolg hatte, dass wir noch heute viel von seiner Philosophie – ohne es vielleicht immer zu bemerken – (er-) leben, sei es in der Schule, Hochschule oder im privaten Bereich.

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Organisatorisches

Wo findet die Platon-Runde statt?

In der „Kaffeeklappe“ bzw. im Raum gegenüber der SV

(Siehe große Info-Tafel im Keller)!

Wann wird die Veranstaltung stattfinden?

Der Termin wird voraussichtlich in der Woche vom 21.05 -25.05. bekanntgegeben!

Sie haben jetzt die Chance, Ihren Wunschtermin zu nennen: Schicken Sie mir eine Email mit Ihren vollständigen Namen und Wunschtermin unter dem Stichwort „Platon“ zu!

s.stroever@web.de

Es besteht die Möglichkeit, auch einen Doppeltermin einzurichten. Von mir angedacht ist vorerst ein Termin im Nachmittags oder/und Abendbereich.

Dauer? Wir werden mindestens eine Doppelstunde miteinander philosophieren! Sie werden überrascht sein, wie schnell die Zeit verstreicht…

Was bringen Sie mit? Seien Sie offen für Neues und nutzen Sie die Chance, sich mal mit vielleicht ganz anderen Dingen auseinanderzusetzen!

Wie melde ich mich an? Persönlich bei mir, per Email (s.stroever@web.de) oder per Telefon: (Siehe Originalaushang!) (Anrufbeantworter!)

Teilnehmer-Anzahl? Mindestens drei, maximal 17 Teilnehmer!

Text-Kopien, Cappuccino und „Knabberzeug“

werden gegen 50 Cent bereitgestellt!

Gruß,

Silvio Ströver

(Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB)

Karriere bei Ikea

Freitag, den 30. März 2007

Suchen Sie eine Ausbildungsstelle? Wollen Sie im kaufmännischen Bereich etwas machen? Haben Sie Lust auf den Bereich “Wohnungseinrichtung”? Schrauben Sie gerne selbst an Regalen herum und dekorieren Sie mit Geschmack?

Dann könnte es sein, dass Sie gut bei Ikea aufgehoben wären.

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Ikea bietet auf der eigenen Homepage an, sich einige Berufe anzusehen. Es besteht die Möglichkeit, Online-Spiele durchzuführen und Pdf-Dateien herunterzuladen, um herauszufinden, was z. B. eine Kauffrau im Einzelhandel oder ein Handelswirt bei Ikea können muss.

http://www.deinemoeglichkeiten.de/karrieretest.php?site=3

Wer mehr möchte, hört sogar rein und abonniert den Ikea-Podcast.

http://www.deinemoeglichkeiten.de/podcast.php?site=5

Und wer sich dann im klaren darüber ist, und für sich herausgefunden hat, dass es eine tolle Sache wäre, dort zu arbeiten, wo man seine eigenen Möbel herhat, kann sich dann für eine Ausbildungsstelle direkt bei Ikea bewerben:

http://www.ikea.com/ms/de_DE/jobs/apply_now/index.html

Die Unentschiedenen gehen dann einfach noch eine Runde shoppen und lassen sich zwischen Papierlampen und dem Bällchen-Bad inspirieren.

Und… suchst Du noch nach einer Ausbildungsstelle oder verdienst Du schon? ;-)
Gruß,
Silvio Ströver

Links 4 U - Einstellungstests (für Schüler, Bewerber & Co.)

Donnerstag, den 14. Dezember 2006

Weil ich heute in der Schule darum gebeten wurde worden bin, setze ich gerne nocheinmal Links, diesmal zum Begriff “Einstellungstestâ€�, in dieses Weblog. Wer diesbezüglich weitere Links kennt, bitte mir einfach zumailen oder im Kommentar eintragen, danke!
Ich hoffe, der anfragende Schüler und weitere Ratsuchende werden fündig!

Viel Erfolg bei der Suche nach geeigneten Online-Trainings und Tipps zum Einstellungstest.

Ansonsten gilt auch weiterhin: Wir haben - wie bereits gezeigt - ergänzend dazu einige Bücher, Hefte, Broschüren und sonstige Medien im SLZ (Selbstlernzentrum)!
Einfach vorbeikommen (R. 302) & fragen!

Berufswahlhelferische Grüße,
Silvio Ströver<