Endlich steht das neue Weblog, das ich bereits angekündigt hatte! In diesem Weblog http://www.jobcoach.stroever.net werden Sie nicht nur die alten Blogeinträge des Vorgänger-Weblogs wiederfinden, sondern auch alle zukünftigen Beiträge, die sich um die Berufsorientierung und um das Bewerbungstraining drehen.
Das zwischenzeitlich eingerichtete Bewerbungsmanagement-Blog habe ich schnell wieder rausgenommen, um Ihnen mit der etwas flippigeren Subdomain http://www.jobcoach.stroever.net eine hoffentlich ansprechendere Form anbieten zu können.
Wenn Sie mögen, folgen Sie mir ins neue Jobcoach-Weblog:
Der diesjährige Girls Day hat hoffentlich vielen Mädchen und jungen Frauen helfen können, sich über den eigenen Wunschberuf im Klaren zu werden. Zahlreiche Aktionen belegen, dass das Thema hoch aktuell ist. Frauen sollen den Beruf ergreifen können, den sie gerne ausüben möchten. Im Übrigen gilt das auch für Männer. Zudem macht es auch einfach Spaß, mit jungen Leuten etwas zu unternehmen, um sie auf die vielen Möglichkeiten im Berufsleben hinzuweisen. Schöne Berichte über diverse Girls-Day-Aktivitäten lesen Sie u. a. hier:
Nicole Wittke und Romina Klinger haben vor einiger Zeit ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten begonnen (und inzwischen sicher erfolgreich beendet) und berichten auf der folgenden Webseite davon, wie sie ihre Ausbildung bisher erlebt haben. Ich denke, dass solche Berichte gerade für junge Leute ganz wichtig sind, weswegen ich den Link hier empfehlen möchte:
Wollen auch Sie sich einen ersten Eindruck darüber verschaffen, was es heißt, eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte zu durchlaufen, so sollten Sie sich den Text einmal durchlesen. Viel Spaß dabei!
Gruß,
Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge
Nachtrag:
Hier habe ich noch einen weiteren Link speziell für männliche Interessenten eingefügt: Wenn Sie auf den folgenden Link klicken, gelangen Sie auf einen etwas kritischeren Erfahrungsbericht eines jungen Mannes, der ebenfalls von seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten berichten kann:
Emotionale Intelligenz ist, nach Daniel Goleman, für den (beruflichen) Erfolg sehr entscheidend. Ein hoher Intelligenzquotient (IQ) oder gutes Expertenwissen ist folglich nicht die einzige Trumpfkarte, auf die Bewerber setzen sollten. Mit der Emotionalen Intelligenz ist (verkürzt) gemeint, eigene Gefühle zu kennen und mit ihnen (effektiv) umgehen zu können und über ein hohes Einfühlungsvermögen zu verfügen. Wer Emotionen “produktiv” einsetzt und andere gefühlsmäßig besser einschätzen kann, erreicht damit offenbar mehr, als Menschen, die sich nur auf ihr Fachwissen verlassen. Praktisch bedeutet es beispielsweise, dass ein kompetenter Bewerber den potentiellen Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch nicht in der Weise gegen übertritt, indem er Kaugummi kaut, sein Handy klingeln lässt und sich in der Nase bohrt, laut rülpst und ihm seine verschmierte Hand lässig rüber reicht mit den Worten: “Ey, hasse ma’ nen Job für mich?” Emotional begabte Menschen wissen, dass dieses Verhalten unhöflich ist und entsprechend zur Absage führen muss.
Das wäre natürlich ein extremes Negativ-Beispiel, wie man sich eben nicht vorstellen sollte. Vermutlich wissen es die meisten Blogleser, dass gute Manieren auch in der Berufswelt die Job-Chancen beträchtlich erhöhen!
Und trotzdem wissen viele leider nicht mehr, wie sich “gutes Benehmen” auch im Kleinen bzw. im Feinen zeigt. Wer grüßt beispielsweise zuerst, der Bewerber oder der mögliche Arbeitgeber, dem der Bewerber das erste mal im Büro antrifft?
Würden Sie als Bewerber Ihrem Gegenüber zur Begrüßung die (vermutlich schweißnasse oder -kalte) Hand reichen? Wann würden Sie sich setzen? Nehmen Sie das freundliche Angebot an und trinken etwas, und falls Sie das Angebot annehmen, entscheiden Sie sich für Kaffee oder Wasser? Schauen Sie dem vielleicht zukünftigen Chef in die Augen, oder haben Sie das Gefühl, dass es zu “aufdringlich” erscheint? Haben Sie einen dicken Schlüsselbund, das Handy und die Geldbörse in der Hosentasche? Tragen Sie ein Piercing? Trauen Sie sich, zu räuspern oder sich an der Nase zu kratzen, weil es gerade juckt? Erhaschen Sie einen Blick auf Ihre Uhr, oder schauen Sie vor Aufregung lieber zum Fenster hin? Leider haben Sie vor Nervosität etwas fallen lassen, heben Sie es lautraschelnd auf oder ignorieren Sie es? Sie schwitzen vor Stress, was tun Sie dagegen?
Es gibt viele Fragen, die ins Detail gehen. Wissen Sie immer eine korrekte Antwort?
Mir geht es hier erst einmal darum, grundsätzlich darauf hinzuweisen, wie zentral dieses Thema gerade für unerfahrene Bewerber ist. Wer Lust hat, kann einfach mal den folgenden Benimm-Dich-Test von Stern.de durchspielen, ich wünsche viel Spaß dabei:
Aufgrund einiger Schüler-Anfragen schiebe ich hier noch einen Blogeintrag über das gut vorbereitete Vorstellungsgespräch mit ein und werde “Knigge im Job” erst danach ausführlicher behandeln. Natürlich gilt bereits auch hier, sich vorher gut zu überlegen, wie man zum Vorstellungsgespräch kommen will und welche Körperhaltung man einnimmt. Doch dazu, wie gesagt, später. Hier kommt, wie versprochen, ein Tipp, wo Sie sich gut über den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs informieren können:
Focus.de zeigt in einer Videosequenz folgenden Inhalt, den Sie sich entspannt anschauen können:
“FOCUS Online hat typische Bewerbungssituationen nachgestellt. Tanja Keitel und Ben Wolter schlüpfen in die Rollen von Frau Kwiatkowski, Inhaberin der Blitz GmbH, und von Herrn Schling, der sich um eine Stelle im Außendienst bewirbt. Leider verläuft das Gespräch zunächst nicht nach Plan. Herr Schling ist so nervös, dass ihm gleich mehrere Fehler unterlaufen. Rhetoriktrainer Günter Seipp erklärt, wo die Klippen lauern und wie man sie am besten umschifft.”
Mein Tipp: Schauen Sie sich dieses Video an und lesen Sie zusätzlich die folgende Seite durch, auf der auch gezeigt wird, wie man mit schwierigen Fragen geschickt umgehen kann:
Denken Sie stets daran, dass ein Vorstellungsgespräch auch eine Chance sein kann, seine Stärken gekonnt, sachlich und auf den Punkt gebracht, zu präsentieren. Solch ein Gespräch ist also keine Selbstoffenbarung noch Angeber-Runde.
Es macht generell Sinn, solch ein Vorstellungsgespräch im Familien-, Freundes- und Schulkreis geübt zu haben. Nehmen Sie es sportlich und nutzen Sie auch Vorstellungsgespräche, die nicht gut gelaufen sind, um daraus zu lernen, und es später besser zu machen. Vielleicht sollten Sie sich diesbezüglich nicht gerade ungeübt auf ihren wahren Traumberuf stürzen, weil es dann wahrscheinlich nur noch schief gehen wird. Interessanterweise scheinen Bewerber, die sich auch noch vorstellen können, sich woanders zu bewerben, erfolgreicher zu sein, als Bewerber, die quasi ihr letztes Hemd für diese eine Stelle hergeben würden. Behalten Sie Ihre Würde!
Viele Bewerberinnen und Bewerber könnten sich viel sicherer sein, wenn sie über ein gewisses Maß an Umgangsformen verfügten. Über dieses Thema wurde ich jetzt selbst während einer Tagung in Hannover aufmerksam, als es darum ging, wie man sich bei so vielen Teilnehmern anzureden hätte. Die Leiter der Veranstaltung machten es ganz einfach, indem sie das direkt festlegten. So klare Regeln finden wir allerdings nicht immer vor. Wem gibt man die Hand, wer grüßt zuerst und wie verhält man sich bloß richtig im Vorstellungsgespräch?
Manch ein zittriger Bewerber reicht seine warme, schweißnasse Hand quer über den Tisch und weiß gar nicht, dass er sich damit selbst disqualifiziert hat. Und weil dies so schwierig ist, werde ich an dieser Stelle in Kürze einige Tipps zu diesem wichtigen Thema “Knigge & Berufswelt” auflisten.
Sie haben trotz vieler Bewerbungen bis zum 30.09. noch keinen Ausbildungsplatz finden können, aber (hoffentlich) doch einen klaren Berufswunsch?
Dann nutzen Sie die Chance, die Vater Staat Ihnen bietet:
EQJ - Die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher!
Es ist gar nicht so leicht, einen Ausbildungsplatz zu finden. Um jedoch endlich den Sprung in die Berufswelt zu schaffen, haben Sie die gute Möglichkeit, sich bei Ihrer Kammer (Handwerkskammer, Industrie- & Handelskammer etc.) oder bei der Berufsberatung (Bundesagentur für Arbeit) zu erkundigen und nachzufragen, ob Sie die Möglichkeit haben, die Einstiegsqualifizierung mitzumachen.
EQJ steht im Prinzip für ein Betriebspraktikum, das zwischen einem halben Jahr und einem Jahr dauern kann. Sie erhalten monatlich 192,- € und sind sogar sozialversichert.
Erste Informationen können Sie sich hier herunterladen:
Daneben können Sie eine weitere Pdf-Datei herunterladen, und zwar ein komplettes Nachschlagewerk zur Arbeitsförderung. Dort finden Sie verständliche Erklärungen, beispielsweise zum Begriff des Arbeitslosengeld II, Hinweise zur Berufsberatung, zu Jugendwohnheimen, Erklärungen zu Trainingsmaßnahmen oder konkrete Angaben zum Bürgertelefon:
Wer mehr wissen möchte und auch das Nachschlagewerk lieber in Papierform bestellen möchte, sollte dem Link einfach folgen und sich selbst einmal umschauen:
Und wenn Sie meinen, dass Sie mehr wissen möchten oder Sorge haben, den Überblick bei einer solch großen Informationsfülle zu verlieren, scheuen Sie sich nicht davor, einfach mal ins BIZ bzw. zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit zu gehen oder eine entsprechende Kammer zu kontaktieren. Wer beispielsweise die IHK aufsuchen möchte, kann hier auf einen Blick sämtliche IHK-”Filialen” wiederfinden:
Brauchen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer Bewerbung?
Finden Sie keinen Praktikumsplatz? Suchen Sie nach Ausbildungsstellen?
Die NRW-Herbstferien sind nun wieder um, die Arbeit geht weiter! Nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig Hilfe zu holen!
Sofern Sie Schüler/-in des Konrad-Klepping Berufskollegs sind, wenden Sie sich persönlich oder per Email an mich - oder schreiben Sie einen Kommentar ins Blog! -
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Heute gibt es an dieser Stelle einen neuen Link-Tipp!
Wer sich einmal über den deutschen Tellerrand hinausbewerben möchte, sollte wissen, unter welchen Voraussetzungen er oder sie sich im Ausland bewerben kann. Auch hier gilt es, genau hinzuschauen, um sich zielgerichtet präsentieren zu können.
Hier ein kurzer Auszug, der den Inhalt der folgenden Webseite von Florian Meier, näher beschreibt:
Die neue Online-Auslands-Jobbörse http://www.outofgermany.de bietet die Möglichkeit KOSTENLOS Arbeitsgesuche sowie Arbeitsangeboteaufzugeben und interessante Erfahrungsberichte zu lesen. Desweiteren finden Internetnutzer Einwanderungsbestimmungen zu den einzelnenLändern und können im Forum mit anderen Usern diskutieren.
Selbst kenne ich diese Webseite noch nicht gut, daher werde ich sie erst einmal über einen längeren Zeitraum im Auge behalten. Vielleicht hat der ein oder andere Bewerber Lust, seine Erfahrung, die er auf dieser Webseite gesammelt hat, hier in diesem Berufswahlhilfeblog mitzuteilen!
Morgen werde ich aufgrund einer Sitzung nicht an der Schule sein. Wer noch Fragen bezüglich der Praktikumssuche hat oder Hilfe bei der Erstellung einer Bewerbungsmappe benötigt, kann mich heute in den Pausen im Lehrerzimmer erreichen oder schickt mir eine Email:
Liebe Schülerinnen & Schüler des
Konrad Klepping Berufskollegs!
Lesen Sie gerne? Haben Sie Spaß daran, Neues zu entdecken?
Oder fällt es Ihnen schwer, Bücher auch nur anzuschauen?
Erleben Sie Literatur neu kennen und seien Sie neugierig!
Ab sofort haben Sie die Gelegenheit,
jeden Dienstag in der 8. (ab 14:15 Uhr) & 9. Stunde
im Raum BU 60 *
[direkt neben dem Schülerselbstlernzentrum (SLZ)]
mit anderen Schülern am Lesezirkel teilzunehmen!
Haben Sie Fragen?
Mailen Sie mir: s.stroever@web.de
Gruß, Silvio Ströver
(Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB)
*Termin-Anderungen ggf. möglich. Beachten Sie bitte:
http://www.berufswahlhelfer.stroever.net
Aushang 2: Im Angebot* habe ich für Sie:
Platon – Gerechtigkeit über Bildung? Das platonische Höhlengleichnis!
(18.09.2007 & 09.10.2007)
Mittelalter und Moderne – Alte Standfestigkeit oder berufliche Freiheit? Der moderne Zwang zur Selbstvermarktung: Chancen & Risiken! (16.10.2007)
Sigmund Freud – Triebe, Chaos und Hormone? Wieso man nie Lust auf Schule
hat! (23.10.2007)
Karl Marx – Soziale Ideen und moderner Leistungsdruck! Warum Arbeitnehmer
ihre Rechte kennen sollten! (30.10.2007)
Lernpsychologie – Warum wir überhaupt lernen müssen! Tipps und Tricks für
effektives Lernen! (06.11.2007)
*Termine können sich ggf. ändern. Bitte beachten Sie dazu:
http://www.berufswahlhelfer.stroever.net
*Anmeldung z. B. persönlich oder über s.stroever@web.de möglich.
(Auch Spontan-Besucher sind willkommen!)
Cappuccino, Knabberzeug & Material wird es gegen einen kleinen Kostenbeitrag
geben. Aushang 3:
Platon Der Schlüssel zum
europäischen Bildungsverständnis.
Haben Sie Lust, in einer gemütlichen Atmosphäre den Gedanken eines
Philosophen der Antike zu folgen?
Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie – ganz nebenbei – dass alte Texte
hochaktuell sein können! Die Planung für den 18.09. & 09.10.2007:
Wir werden in einem Kreis von Interessierten gemeinsam einen für das
europäische Bildungsverständnis zentralen Text durchgehen, der Bestandteil des
platonischen Werks „Der Staat“ ist.
Dort erfahren wir nicht nur, wie sich ein kluger Kopf der Antike über Gerechtigkeit
auseinander gesetzt hat, sondern auch, warum Platon mit seiner Bildungsidee (im
Höhlengleichnis beschrieben) dermaßen Erfolg hatte, dass wir noch heute viel
von seiner Philosophie – ohne es vielleicht zu bemerken – (er-) leben!
Aktueller Hinweis für die Schülerinnen & Schüler des Konrad Klepping Berufskollegs der Stadt Dortmund:
Am kommenden Dienstag (18.09.) wird (von nun an wöchentlich) in der 8. und 9. Stunde ein Lesezirkel für alle interessierten Schüler im Raum UB 60 (= direkt neben dem SLZ) stattfinden!
Gemeinsam werden wir in einer gemütlichen Atmosphäre spannende Texte aus dem Bereich der Philosophie, Geschichte, Politik, Pädagogik, Soziologie und Psychologie kennenlernen!
Eine einmalige Chance für Sie, auch einmal solche Texte zu erschließen, die es in sich haben! Zusammen werden wir spannende Diskussionen haben und sicher die Erkenntnis mitnehmen, dass es Spaß macht, solche Texte zu lesen!
Einen guten Überblick über Messen und Aktionstage für junge Frauen, die sich über Ausbildung, Studium und Beruf der (vermeintlichen) “Männerwelt” informieren wollen, bietet Girl’s Day:
Insbesondere geht es darum, das weibliche Geschlecht für technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufsleben zu gewinnen. Die Auswahl ist groß, immerhin umfasst die Datenbank momentan ca. 150 Angebote, die durchforstet werden können. Was also für Jungen gilt, stimmt umgekehrt auch für Mädchen:
Jede Frau sollte den Beruf ergreifen, den sie bevorzugt, und weniger versuchen, den Beruf der geschlechtlichen Identität anzupassen. Nicht selten verhindern jedoch Traditionen, religiöse und kulturelle Gründe, dass junge Menschen den “Traumberuf” ergreifen. Doch jede Generation hat derzeit hierzulande die Chance, es besser zu machen und es zu beweisen, dass es geht!
Gruß,
Neulich dachte ich, eine interessante Webseite zur Berufsorientierung gefunden zu haben. Doch auf dem zweiten Blick fiel mir auf, dass es hier offenbar in erster Linie darum geht, an persönliche Daten heranzukommen, nur um gezielte Reklame-Emails verschicken zu können.
Zunächst kann man auf der Webseite von Tickle eine Rubrik “Karriere & Geld” anklicken.
Auf dieser Seite gibt es u. a. verschiedene Test zur Berufswahl. Es gibt die Möglichkeit, sich bequem durch einige Fragen hindurchzuklicken. Ebenso kann man zwischen verschiedenen Tests auswählen, die etwas zur Intelligenz oder zum Begriff des Erfolgs etwas sagen wollen. Ich habe einige Tests durchgespielt und würde erst mal behaupten, dass die Fragen und Antwortmöglichkeiten, locker gesehen, okay sind.
Man darf nur nicht so viel erwarten, wenn sich z. B. die Frage anschaut, welches “Arbeitstier” man sei. Tickle-Zitat: “Um das Ganze etwas aufzulockern, vergleichen wir Ihre Eigenschaften mit denen von Hunden. Was sind Sie also - Collie oder Dogge? Finden Sie es heraus!”
Doch jedesmal wird man im entscheidenen Moment geärgert: Statt eines Ergebnisses erscheint kurz vor Schluss jeweils ein Bogen, in dem man seine Angaben zur Person und gegebenfalls seine Kontonummer eingeben soll:
“Der Teilnehmer erklärt sich bereit, wahrheitsgemäße, genaue, aktuelle und vollständige Angaben zu seiner Person (Registrierungsdaten) nach der Vorgabe des Anmeldeformulars zu machen, und diese Registrierungsdaten gegebenenfalls zu aktualisieren.”
Es gilt auch, verschiedene Lizenzbestimmungen und einen Text zu den Datenschutzbestimmungen zu akzeptieren. Auch eine Dubai-Reklame ist hier und da mit eingebaut, die kommerzielle Ausrichtung von Tickle ist also klar. Und natürlich will der Anbieter Kunden gewinnen. Wer unbedingt sein Ergebnis sehen möchte, wie gut er oder sie beim Test abgeschnitten hat, gibt natürlich brav seine sämtlichen Daten ein und wird hoffentlich nicht enttäuscht.
Ihr Intelligenzquotient beträgt …
Ihre persönliche Auswertung mit (*) kostet nur 19,80 €!
Ihre persönliche, von Psychologen erstellte Testauswertung für diesen Premium Test mit vielen wertvollen Informationen und interessanten Fakten. Details anzeigen.Details ausblenden.
Ihre persönliche Auswertung enthält:
Eine Musterlösung zu allen Fragen und ausführliche Erklärungen, wie man zu der jeweiligen Lösung gelangen kann.
Einen ausführlichen Bericht, der aufzeigt in welchen Teilbereichen (visuell, logisch, mathematisch, sprachlich) Sie besonders gut oder besonders schlecht abgeschnitten haben.
Tipps zur Verbesserung Ihres Intelligenzquotienten.
Eine Auflistung Ihrer persönlichen Stärken und eine Liste von Berufen, die gut zu Ihnen passen.
Nicht überzeugt? Lesen Sie hier Ihre kostenlose Kurzauswertung.
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Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich sämtliche Tests dann doch noch abgebrochen habe. Es gibt schließlich andere, gute Webseiten, auf denen man seine beruflichen Stärken und Neigungen herausfinden kann. Schauen Sie sich einfach um, vielleicht werden Sie doch auch hier in meiner Link-Sammlung rechts in der Sidebar dieses Weblogs fündig .