Archiv der Kategorie ‘Berufswahl‘

Jobcoach Ströver

Dienstag, den 1. Juli 2008

Endlich steht das neue Weblog, das ich bereits angekündigt hatte! In diesem Weblog http://www.jobcoach.stroever.net werden Sie nicht nur die alten Blogeinträge des Vorgänger-Weblogs wiederfinden, sondern auch alle zukünftigen Beiträge, die sich um die Berufsorientierung und um das Bewerbungstraining drehen.

Das zwischenzeitlich eingerichtete Bewerbungsmanagement-Blog habe ich schnell wieder rausgenommen, um Ihnen mit der etwas flippigeren Subdomain http://www.jobcoach.stroever.net eine hoffentlich ansprechendere Form  anbieten zu können.

Wenn Sie mögen, folgen Sie mir ins neue Jobcoach-Weblog:

http://www.jobcoach.stroever.net

Gruß

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Andere Domain

Dienstag, den 1. Juli 2008

In Kürze wird es ein anderes - als hier angekündigt - Nachfolger-Weblog in Sachen Berufsorientierung geben!

Die neue Bezeichnung ist meiner Ansicht nach noch griffiger und passt besser zum Blog-Konzept. Eine neue Subdomain ist bereits eingerichtet, doch die Blogsoftware ist noch nicht ganz so weit.

In Kürze gibt es hier den neuen - verbindlichen - Link zum Nachfolger-Weblog rund um die Bewerbung und Berufswahl! :-)

Bis dahin,

Silvio Ströver

Girls Day 2008

Freitag, den 25. April 2008

Der diesjährige Girls Day hat hoffentlich vielen Mädchen und jungen Frauen helfen können, sich über den eigenen Wunschberuf im Klaren zu werden. Zahlreiche Aktionen belegen, dass das Thema hoch aktuell ist. Frauen sollen den Beruf ergreifen können, den sie gerne ausüben möchten. Im Übrigen gilt das auch für Männer. Zudem macht es auch einfach Spaß, mit jungen Leuten etwas zu unternehmen, um sie auf die vielen Möglichkeiten im Berufsleben hinzuweisen. Schöne Berichte über diverse Girls-Day-Aktivitäten lesen Sie u. a. hier:

Rebecca berichtet, wie sie ein Herz zum Blinken brachte: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/rebecca

Maria weiß etwas zum Bankwesen zu berichten: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/maria

Melanie hat im Forstamt gearbeitet: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/melanie

Jana schuftete in einer Metallwerkstatt: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/jana

Susanne mischte in der Lokalpolitik mit: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/susanne

Lena war begeistert davon, zu schrauben und zu löten: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/lena

Natascha durfte bei der Telekom u. a. Websites erstellen und Netzwerke einrichten: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/natascha

Sandra beschäftigte sich im Fraunhofer Institut mit dem Zellaufbau: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/sandra

Sabrina “meldete sich” bei der Bundeswehr: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/sabrina

Melissa fragte sich, wie wohl ein Chip funktioniert: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/melissa

Zum Schluss habe ich noch drei Links für interessierte Mädels, die einige Berufe online besser kennenlernen möchten:

http://www.lizzynet.de/dyn/

99610.php?sid=76438027244448539517558655898980

oder auch:

http://www.lizzynet.de/dyn/

99590.php?sid=41857572062378883120907570780910

und

http://www.girls-day.de/zielgruppen/schulen/berufsorientierung/links_tipps

Viel Erfolg!

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Zwei angehende Verwaltungsfachangestellte berichten

Freitag, den 11. April 2008

Nicole Wittke und Romina Klinger haben vor einiger Zeit ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten begonnen (und inzwischen sicher erfolgreich beendet) und berichten auf der folgenden Webseite davon, wie sie ihre Ausbildung bisher erlebt haben. Ich denke, dass solche Berichte gerade für junge Leute ganz wichtig sind, weswegen ich den Link hier empfehlen möchte:

http://www.essen.de/Deutsch/Rathaus/Aemter/Ordner_10/

Ausbildung_Erfahrungsbericht__Verwaltungsfachangestellte.asp

Wollen auch Sie sich einen ersten Eindruck darüber verschaffen, was es heißt, eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte zu durchlaufen, so sollten Sie sich den Text einmal durchlesen. Viel Spaß dabei!
Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Nachtrag:

Hier habe ich noch einen weiteren Link speziell für männliche Interessenten eingefügt: Wenn Sie auf den folgenden Link klicken, gelangen Sie auf einen etwas kritischeren Erfahrungsbericht eines jungen Mannes, der ebenfalls von seiner Ausbildung zum  Verwaltungsfachangestellten berichten kann:

http://www.dooyoo.de/berufe-taetigkeiten/

verwaltungsfachangestellte-r/785002

Film für Jungs in der Berufswahl

Freitag, den 4. April 2008

Wie ich auf der Webseite von Kindo las, gibt es für Jungs einen Film auf DVD  zu bestellen. In einem Flyer zum Download können Sie lesen, was der Film “Eigentlich wollte ich Fußballprofi werden” bezwecken will. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten* finden Sie dort. Es muss also nicht immer lauten: “Wie der Vater, so der Sohn…”

Gruß,

Silvio Ströver

*Der Link ist auch rechts in der Sidebar dieses Weblogs unter der Rubrik “Berufsorientierung für Jungen und Männer” wiederzufinden.

Wozu Pädagogik studieren?

Dienstag, den 1. April 2008

Eine Frage, der ich vor einiger Zeit (Sommersemester 2001) nachging und folgende Schlussfolgerung dokumentierte:

“Möglicherweise besitzen gerade Studenten /-innen der Pädagogik eine höhere Ambiguitätstoleranz und effektivere Konfliktlösungskompetenz als andere Menschen. Ideelle Werte („Helfersyndrom“) werden eher weniger genannt, sodass sachliche, finanzielle, organisatorische und pragmatische Gründe gewichtiger einzuordnen sind, als z. B. karikative, humanistische oder christliche Beweggründe.”

Hier gibt es weitere Informationen zu meiner empirischen Erkundungsstudie:

http://paedblog.de/2006/08/30/wozu-paedagogik-studieren

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Praktisch wertlos?

Freitag, den 28. März 2008

Werden Praktikantinnen und Praktikanten in Deutschland systematisch ausgenutzt? Es sieht jedenfalls so aus: Nach Abschluss einer beruflichen Ausbildung haben - nach einer neuen Studie zufolge - nur 37 % der Praktikanten eine angemessene Vergütung erhalten. Danach zu urteilen, wird der Großteil der Berufsanfänger als kostenlose bzw. billige (und oft auch willige) Arbeitskraft missbraucht.

Der Begriff “Generation Praktikum” existiert also völlig zurecht, wenn es um diejenigen geht, die versuchen, nach der Ausbildung oder Studium beruflich Fuß zu fassen. Meiner Ansicht nach müsste so etwas schnellstens und natürlich zugunsten der lernwilligen Praktikanten verändert werden.

Dazu gibt es aus meiner Sicht zwei denkbare Varianten: Entweder kehrt in der Wirtschaft Vernunft und Einsicht ein, sodass sich das beschriebene Problem von alleine löst; oder die Betroffenen versuchen, den Missstand mit geeinten Kräften selbst zu lösen. Beispielsweise kann ein Schritt sein, eine Petition zu unterschreiben, um die Politik dazu zu bringen, sich dieser Thematik anzunehmen.

Es wird sich zeigen, wie diese Problematik zu lösen ist. “Gerechtigkeit” gibt es auch in dieser Sache nicht per se (automatisch), man muss sich alles demokratisch erarbeiten. Es ist entweder die Frage, wer “stärker” ist oder aber, ob es nicht doch dazu kommen kann, dass beide Parteien (Praktikanten UND Wirtschaft) an einem (guten!) Strang ziehen.

Wer Interesse hat, die neue Studie einmal selbst zu lesen, kann sich die Pdf-Datei dazu auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales herunterladen:

http://www.bmas.de/coremedia/generator/25036/property=pdf/

2008__03__18__ergebnisbericht__junge__berufseinsteiger__lang.pdf

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Faires Praktikum (für faire Praktikanten)

Montag, den 3. März 2008

Ein faires Praktikum, wer wünscht sich das nicht? Es ist leider nicht selbstverständlich, einen angemessenen Praktikumsplatz zu finden. Wer als Praktikant nur kopieren oder Kaffee kochen darf und eher als billige oder gar kostenlose Vollzeit-Arbeitskraft ausgenutzt wird, sollte sich schnell nach einem “fairen Praktikum” umsehen.

Ich kenne aus meiner Berufspraxis heraus auch die Sprüche, wie z. B. “ich hab kein Bock auf Kaffee kochen…” Doch manchmal steckt auch eine generelle Unlust dahinter, am liebsten überhaupt kein Praktikum machen zu wollen. Es ist daher wichtig, solche vorschnellen Aussagen auch zu hinterfragen. Dann stellt sich heraus, dass manch einer zu bequem ist, mal ein paar zusätzliche Stationen mit der Straßenbahn zu fahren: “Da muss ich ja zehn Minuten eher aufstehen…”. Eine andere Praktikantin in spe träumte vielleicht davon, als Rechtsanwaltsfachangestellte in der berühmtesten Anwaltskanzlei der Stadt zu arbeiten und war daher schwer enttäuscht, dass es sich bei der von mir vermittelten Stelle doch nur um eine ganz durchschnittliche Geschichte handelte. Und es gibt immer wieder Kandidaten, die doch meinen, drei Tage vor dem Praktikumsbeginn die schönste und beste Praktikumsstelle der Welt von mir einfordern zu können. Nach einem ernsten - aber fürsorglichen - Gespräch weise ich dann darauf hin, dass die Welt leider nicht (immer) auf sie wartet und mache ihnen klar, dass sie nur noch zwei Chancen haben, überhaupt eine Stelle zu bekommen: Da muss man sich in der Tat auch mal in die Vororte bewegen, wo ein Praktikant eher selten hingelangt, weil das Geschäft abseits des Hellwegs oder der Hauptstraße liegt. Oder sie müssen mit einer ganz kleinen Filiale vorlieb nehmen, die noch nie zuvor einen Praktikanten gesehen haben.

Das kann durchaus eine Chance für “spätaktive” Praktikumsplatzsuchende sein: Sie lernen den Alltag im Dorf kennen, ohne ständig durch den Großstadtlärm von der Arbeit abgelenkt zu werden. ;-) Gleichzeitig werden nicht wenige Erstpraktikanten wie Könige behandelt, weil das kleine Geschäft bzw. der kleine Betrieb auch sehr vorsichtig mit dem Schüler umgeht. In einem Fall erlebte ich es, wie ein Blumenladen so begeistert von seiner allerersten Praktikantin war, dass man ihr gleich eine Ausbildungsstelle anbot.

Doch, und jetzt komme ich wieder auf die Fairness zu sprechen, kommt es aber auch oft ganz anders als gedacht:
2005 beschrieb Jessica Sturmberg im “Morgenecho” des WDR5 in einer Artikelserie “Hürdenlauf zum Hungerlohn” anhand einiger Dortmunder Beispiele (Quelle siehe unten), wie schwierig es auch für gut ausgebildete Fachkräfte ist, nach dem Studium eine (bezahlte) Arbeit zu finden.

Natürlich gibt es auch darüberhinaus weitere, zahlreiche Publikationen und Meldungen zum Schlagwort “Generation Praktikum”:

BUNDESMINISTERIUM für Arbeit und Soziales: Forschungsberichte: Praktika in Deutschland.
http://www.generationpraktikum.de/Generation-Praktikum/Navigation/

Service/stand-der-forschung,did=192388.html
BUNDESMINISTERIUM für Arbeit und Soziales: Forschungsberichte: Praktika in Europa. http://www.generationpraktikum.de/Generation-Praktikum/Navigation/

Service/stand-der-forschung,did=191914.html

BRIEDIS, Kolja; MINKS, Karl-Heinz (April 2007): Generation Praktikum – Mythos oder Massenphänomen? http://www.his.de/pdf/22/generationpraktikum.pdf oder: http://www.sueddeutsche.de/imperia/md/content/karriere/generationpraktikum.pdf

DEIß, Matthias (RBB/Tagesschau: 28.11.2007/15:00 Uhr): Junge Menschen haben es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer. (Video) http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video241320.html

DGB-Jugend: Generation Praktikum. Wie man gute Arbeit für wenig Geld bekommt. http://www.dgb-jugend.de/themen/generation_praktikum

GRÜHN, Dieter; HECHT, Heidemarie (Februar 2007): Generation Praktikum? Prekäre Beschäftigungsformen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen. (DGB) http://www.boeckler.de/pdf/fof_praktikum_2007.pdf

MONSTER.de (22.01.2007): Nur ein faires Praktikum ist ein gutes Praktikum.
http://berufsstart.monster.de/12101_de-de_p1.asp

SUEDDEUTSCHE.de (12.04.2007): Die Mär von der “Generation Praktikum”
Eine erste bundesweite Studie räumt auf mit dem Bild der “Generation Praktikum”: Schlecht bezahlte Praktika nach dem Studium sind danach keinesfalls ein Massenphänomen - im Gegenteil. http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/715/109606

Wer sich die Mühe macht, diese Links anzuklicken, um sich einen ersten Überblick über diese Thematik zu verschaffen, wird merken, wie kontrovers die Diskussion um den Begriff “Generation Praktikum” verläuft. Ob es früher wirklich “besser” war oder ob heute extrem übertrieben wird, sei dahingestellt. Es möge sich jeder ein eigenes Urteil darüber bilden. Zumindest hat es dazugeführt, dass die Zeitschrift “Junge Karriere” bereits im Oktober 2004 ein Gütesiegel der besonderen Art einführte: Unternehmen, die nach ganz bestimmten Kriterien ein “faires Praktikum”anbieten, erhalten eine Auszeichnung, die sich sehen lässt.

2008_03_03_guetesiegel_faires_praktikum_.jpg

“Fair” soll heißen:

“Fair Companies…

  • substituieren keine Vollzeitstellen durch Praktikanten, vermeintliche Volontäre, Hospitanten o.ä.
  • vertrösten keinen Hochschulabsolventen mit einem Praktikum, der sich auf eine feste Stelle beworben hat,
  • ködern keinen Praktikanten mit der vagen Aussicht auf eine anschließende Vollzeitstelle,
  • bieten Praktika vornehmlich zur beruflichen Orientierung während der Ausbildungsphase,
  • zahlen Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung.”

Quelle: Zitiert nach http://www.karriere.de/psjuka/fn/juka/SH/0/sfn/

buildjuka/bt/2/cn/cn_decision/aktelem/PAGE_2133/page1/

PAGE_6/page2/PAGE_2133/site/PAGE_4/home/0/url//index.html

Auch die SPD will, laut eines Spiegel Online-Artikels (Jochen Leffers) (http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,533602,00.html) vom 06.02.2008, das Problem endlich lösen und dort anknüpfen, wo Müntefering im Herbst 2006 nicht mehr weiterkam. Es scheint so, als ob wieder Bewegung in die Sache käme, was nur zu begrüßen wäre.

Um das Ganze zu beschleunigen, zeige ich Praktikantinnen und Praktikanten eine gute Möglichkeit auf, sich mit für ein faires Praktikum einzusetzen, denn nur, wer sich bewegt, bewegt auch ‘was: Hier können Sie politisch aktiv werden, indem Sie eine Online-Petition unterzeichnen (je mehr unterschreiben, desto besser):

http://www.generation-p.dgbj.org

bzw.

http://www.dgb-jugend.de/studium/meldungen/ europa_soll_praktikantengesetz_bekommen

(Und hier können Sie sehen, dass ich mich ebenfalls an der Petition beteiligt habe:

http://www.generation-p.dgbj.org/unterstutzerliste)

Weitere Informationen dazu:

http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/presse/pm_praktikum.pdf

http://www.generationpraktikum.de/ Generation-Praktikum/Navigation/aktuelles,did=166308.html

Bewerten Sie hier Ihr Praktikum und zeigen Sie anderen Praktikanten, wie es Ihnen ergangen ist:

http://www.karriere.de/psjuka/fn/juka/SH/0/sfn/buildjuka/ bt/2/cn/cn_prak_start/aktelem/PAGE_18/page1/ PAGE_334/page2/PAGE_18/site/PAGE_4/home/0/url//index.html

Weitere Bewertungsmöglichkeit bei der DGB-Jugend:

http://www2.dgb-jugend.de/studium/praktika/bewertung

Für mich als berufswahlberatender Pädagoge ist es auf jeden Fall ein wichtiges Anliegen, den Praktikanten über seine Pflichten und Rechte aufzuklären und ihm bei der Suche nach einem qualitativ guten Platz Unterstützung zu gewähren und gegebenfalls daran zu arbeiten, überzogene Erwartungen auf ein realistisches Niveau (das im Einzelfall natürlich jeweils zu bestimmen wäre) herunterzuschrauben. Idealerweise hat sich die individuelle Anstrengung gelohnt, weil das Praktikum viele Einblicke ins Berufsleben gewährt (Lerncharakter!), abwechslungsreich gestaltet ist und wirklich zu einer Antwort beitragen kann: “Ist diese Tätigkeit etwas für mich oder nicht?”

Um nicht völlig ahnungslos ins Pratikum zu gehen, kann ich ich jedem nur raten, auch mal ein Blick ins Bundesbildungsgesetz (BBiG) zu werfen, das die Basis für die Rechte und Pflichten auch für Praktikantinnen und Praktikanten darstellt. Leider gibt es keine eindeutige Definition des Begriff des Praktikanten (vgl. SCHNEIDER; KÖNIG; RINECKER: 2006, S.38), sodass das Bundesarbeitsgericht (BAG) zu bemühen wäre. Allerdings reicht das Online-Archiv nur vier Jahre zurück, sodass ich hier eine weitere Quelle nennen möchte: http://www.fairwork-ev.de/cms/front_content.php?idcat=6

Die Autoren des Buches “Vom Praktikum zum Job” (Quelle: siehe unten) schlagen vor, nach der Praktikumsart-Bestimmung [Schülerpraktikum, Pflichtpraktikum im Studium, Praxissemester, freiwilliges Praktikum etc. (vgl. SCHNEIDER; KÖNIG; RINECKER: 2006, S.13)] sich besonders die Paragrafen §§ 10 bis 23 und 25 anzuschauen.

§§ 10 bis 25 regeln “organisatorische” Dinge, setzten also die Rahmenbedingungen (z. B.: Welche Kündigungsfristen gibt es? Wie hoch ist der Urlaubsanspruch? Welche Vergütung ist angemessen? Hinweise zur Erstellung von Praktikumsverträgen…) u. s. w. fest.

§ 25 erinnert: § 25 Unabdingbarkeit
Eine Vereinbarung, die zuungunsten Auszubildender von den Vorschriften dieses Teils des Gesetzes abweicht, ist nichtig.

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__25.html

[Eine Vereinbarung (Praktikumsvertrag) ist also NICHTIG (nicht gültig!), wenn sie Bestimmungen enthält, die den Auszubildenden benachteiligen (also nicht zu seinen Gunsten sind).]

Ich wünsche allen Praktikantinnen und Praktikanten ein erfolgreiches Praktikum, und hoffe, dass engagierte Betriebe auf ebenso engagierte Praktikanten stoßen.

Zum Schluss noch ein schöner Link der Sueddeutschen.de, die eine Kolumne “Mein Kollege sagt…” anbietet. Dort erfahren Sie auf humorvolle Weise, wie es manchmal in Betrieben so zugeht: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/kolumne/241/127040

Also, viel Erfolg und Spaß im Praktikum

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge (Dortmund)

Benutzte Quellen:

SCHNEIDER, Frank; KÖNIG, Bettina, RINECKER, Susanne:
Vom Praktikum zum Job.
Freiburg i. Br.: Rudolf Haufe Verlag, 2006.

STURMBERG, Jessica / WDR 5 (14.06.2005):
Generation Praktikum - wo bitte gibt es einen festen Job?

Hürdenlauf zum Hungerlohn?
Der Einstieg ins Berufsleben wird immer schwerer.
http://www.wdr5.de/sendungen/morgenecho/manuskript/

050614_praktika_sturmberg.pdf

Virtuelle Berufswahl

Freitag, den 18. Januar 2008

Hier ein Link-Tipp für Leute, die sich noch in der Berufsfindung wähnen:
Auszug der Webseite:

“Berufliche Orientierung?
Der Berufskompass ist die Orientierungshilfe für die Berufswahl. In zirka 15 Minuten beantworten Sie 83 Fragen, welche für die Berufswahl wichtige personen- und arbeitsplatzbezogene Merkmale erfassen.”

Quelle:
http://www.berufskompass.at/berufskp2/index.htm

Viel Erfolg dabei,

Silvio Ströver

RAA Dortmund & Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Mittwoch, den 28. November 2007

Wichtige Adressen für Dortmunder Schülerinnen & Schüler mit Migrationshintergrund:

RAA Dortmund

Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen

http://www.raa.de/raa-dortmund.html 

Burgholzstr. 150
44145 Dortmund

Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Oesterholzstr. 120
44145 Dortmund

http://www.stadtteil-schule.de 


Sicherheits-Profis im BIZ

Mittwoch, den 28. November 2007

 Schülerinnen & Schüler in Dortmund!

Kommen Sie ins BIZ (Berufsinformationszentrum), dort erfahren Sie Neuigkeiten über Berufe für die Sicherheit.
Ausgewiesene Fachleute stehen Ihnen zur Verfügung
und bieten Informationen & Tipps über Ausbildungswege an.


Keine Anmeldung nötig!

Berufe für die Sicherheit:

Bundespolizei,
Polizei, Bundeswehr,
& Feuerwehr

Am: 13.12.2007
von 15  bis 17:00 Uhr!
Im Berufsinformationszentrum (BIZ) in der Agentur für Arbeit Dortmund
Steinstr. 39 (gegenüber dem Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs)

Viel Erfolg,

Silvio Ströver, Dipl. Päd.

Neue Angebote im KKB!

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Neue Angebote!

Eine wichtige Ankündigung an dieser Stelle:

In Kürze werde ich den Schülerinnen & Schülern des Konrad-Klepping-Berufskollegs einen Kreativ-Kurs, einen zusätzlichen Alternativ-Termin für den Lesezirkel und eine Text-Werkstatt anbieten!

Was sich dahinter verbirgt, werden Sie in der kommenden Woche hier (bzw. per Aushang im Flur der Schule) erfahren! ;-)

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Morgen: Neuer Lesezirkel! & Plan bis November 2007

Montag, den 17. September 2007

Aushang 1: 

 

Lesezirkel!

Liebe Schülerinnen & Schüler des
Konrad Klepping Berufskollegs!

Lesen Sie gerne? Haben Sie Spaß daran, Neues zu entdecken?
Oder fällt es Ihnen schwer, Bücher auch nur anzuschauen?
Erleben Sie Literatur neu kennen und seien Sie neugierig!

Ab sofort haben Sie die Gelegenheit,
jeden Dienstag in der 8. (ab 14:15 Uhr) & 9. Stunde
im Raum BU 60 *
[direkt neben dem Schülerselbstlernzentrum (SLZ)]
mit anderen Schülern am Lesezirkel teilzunehmen!

Haben Sie Fragen?
Mailen Sie mir: s.stroever@web.de
Gruß, Silvio Ströver
(Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB)

*Termin-Anderungen ggf. möglich. Beachten Sie bitte:

http://www.berufswahlhelfer.stroever.net

Aushang 2: 
Im Angebot* habe ich für Sie:
Platon – Gerechtigkeit über Bildung? Das platonische Höhlengleichnis!
(18.09.2007 & 09.10.2007)
Mittelalter und Moderne – Alte Standfestigkeit oder berufliche Freiheit? Der moderne Zwang zur Selbstvermarktung: Chancen & Risiken! (16.10.2007)
Sigmund Freud – Triebe, Chaos und Hormone? Wieso man nie Lust auf Schule
hat! (23.10.2007)
Karl Marx – Soziale Ideen und moderner Leistungsdruck! Warum Arbeitnehmer
ihre Rechte kennen sollten! (30.10.2007)
Lernpsychologie – Warum wir überhaupt lernen müssen! Tipps und Tricks für
effektives Lernen! (06.11.2007)

Machen Sie mehr aus sich!

Gruß,
Silvio Ströver
Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB

*Termine können sich ggf. ändern. Bitte beachten Sie dazu:
http://www.berufswahlhelfer.stroever.net

*Anmeldung z. B. persönlich oder über s.stroever@web.de möglich.
(Auch Spontan-Besucher sind willkommen!)

Cappuccino, Knabberzeug & Material wird es gegen einen kleinen Kostenbeitrag
geben.
Aushang 3:

Platon
Der Schlüssel zum
europäischen Bildungsverständnis.

Haben Sie Lust, in einer gemütlichen Atmosphäre den Gedanken eines

Philosophen der Antike zu folgen?
Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie – ganz nebenbei – dass alte Texte
hochaktuell sein können!
Die Planung für den 18.09. & 09.10.2007:
Wir werden in einem Kreis von Interessierten gemeinsam einen für das
europäische Bildungsverständnis zentralen Text durchgehen, der Bestandteil des
platonischen Werks „Der Staat“ ist.
Dort erfahren wir nicht nur, wie sich ein kluger Kopf der Antike über Gerechtigkeit
auseinander gesetzt hat, sondern auch, warum Platon mit seiner Bildungsidee (im
Höhlengleichnis beschrieben) dermaßen Erfolg hatte, dass wir noch heute viel
von seiner Philosophie – ohne es vielleicht zu bemerken – (er-) leben!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Beratung: Erfolgreiche Praktika-Suche (KKB / HBOP3)

Montag, den 20. August 2007

Hallo KKB-Schülerinnen und -Schüler!

Sie suchen eine Praktikumsstelle und brauchen noch Link-Tipps für die erfolgreiche Internet-Recherche? Dann habe ich etwas für Sie!

Die folgende Linkliste kann helfen, selbständig im Internet nach einer Prakikumsstelle zu suchen, Sie werden viele Informationen und Hilfestellungen unter den angegebenen Links, die hier nur eine kleine Auswahl darstellen, finden. Dort können Sie gezielt nach einem Praktikumsplatz in Dortmund und Umgebung suchen, wichtige Hinweise (zur Bewerbung etc.) und weitere, nützliche Tipps und Antworten finden!

Für all diejenigen, die darüberhinaus Fragen haben und meine Beratung in Anspruch nehmen möchten, gibt es hier die Möglichkeit, sich einfach hier unter diesen Blogeintrag bei mir anzumelden.

Schreiben Sie einfach in den Kommentar Ihren Namen* und Ihre Emailadresse, Ihre Klasse und die gewünschte Zeit (Uhrzeit/Schulstunde) hinein, bedenken Sie bitte dabei, dass sich Ihr Wunschtermin mit vorherigen Terminwünschen nicht überschneiden (also keine zwei verschiedene Termin-Wünsche mit demselben Datum und Uhrzeit).

Treffpunkt wird immer das Lehrerzimmer (Rhein. Str.) sein. Die Beratung ist exklusiv nur für Schülerinnen und Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs gedacht.

*Falls Sie Ihren Namen nicht angeben wollen, achten Sie bitte auf die korrekte Email-Schreibweise. Somit kann ich überprüfen, ob Sie auch wirklich zur Zielgruppe der KKB-Schüler gehören! Danke!

Im Folgenden habe ich für Sie, wie angekündigt, einige Links, die sich speziell um die erfolgreiche Prakikumssuche drehen, viel Erfolg und Durchhaltevermögen, sich durch den Internet-Dschungel durchzukämpfen, was zugegeben, nicht immer ganz einfach ist:

Links zur Praktikumssuche:

http://www.praktikums-boerse.de/html/praktikant/angebot.cfm

http://www.praktikum.de/german/staedte/index.html

http://www.praktikum.de/german/branchen/index.html

http://www.praktikum.de/german/suche_praktikum.html

http://www.jobpilot.de/job_suche/selectform.phtml/

?appkind=4&Jobs_Session=b917a3bd80c6f81f2a6ae7163f75597b

http://de.gigajob.com/job/Praktikum.html?sid=d0eb60c72a2628836461613137a0eee3

http://www.prabo.de/index.php4?page=angebote2

http://www.stepstone.de

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/2/exturl/

687474703a2f2f7777772e7769776f2e64652f7769776f7

46f6f6c732f666e2f7777322f73666e2f70625f737461727

473656974652f696e6465782e68746d6c/fb/1/fm/1/fl/0/bt/3/SH/0/depot/0/index.html

http://www.praktikum.info

http://www.bigredonline.de (Praktikastellen in der Wirtschaft)

http://www.agenturcafe.de/PR-JOBS-+-KARRIERE.html (Kommunikation)

http://www.praktikum.net (Medien)

http://www.mtvhome.de/schichtwechsel/index.php?historie=,,,,Home&groupie=25& (MTV)

http://www.doit-online.de/cms/doIT+Service/Praktikumsb%F6rse (Medien)

http://www.planet-praktika.de (Journalismus)

http://www.praktikant24.de/praktikum/boerse/angebote/schueler

http://www.engling-it.de/praktika

http://www.praktikant24.de/praktikum/boerse/angebote/schueler

Links zum Praktikum:

http://www.praktikanten.net

http://www.praktikumszeugnis.de

http://www.promotionbasis.de

http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=

ur2&camp=1638&tag=dieseitefurprakt&creative=6742&path

=ASIN%2F3980990508%2

http://www.squeaker.net

http://www.amazon.de/exec/obidos/external-search?tag=

dieseitefurprakt&keyword=Praktikum&index=books-de

http://www.berufswahl-tipps.de/praktikum.htm

http://www.hobsons.de/de/karriere/karrieretipps/erste_zeit/praktikum.html

Links zur Ausbildung:

http://www.jugend-stil.de

http://www2.bibb.de/tools/aab/aabberufeliste.php

http://www.dortmund.ihk24.de/produktmarken/bildung/

anlagen/ausbildungsberatung/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_den_Schulabgaengern.pdf (IHK: Was erwartet die Wirtschaft von Azubis? / Pdf-Datei zum Download)

http://www.dortmund.ihk24.de/produktmarken/recht/

anlagen/anlagen_arbeitsrecht/Arbeitszeugnis_11_06.pdf (Zeugnis, Recht, Schreibweise, Pdf-Datei zum Download)

http://lehrstellenatlas.dortmund.ihk24.de/knr118/willkommen.aspx (Ausbildungsbetriebe IHK)

Gruß,

Silvio Ströver

Schulsozialarbeit & Berufswahlbegleitung

am Konrad-Klepping-Berufskolleg

Bei Fragen mailen Sie mich einfach an:

s.stroever@web.de