Archiv der Kategorie ‘Bewerbung‘

Jobcoach Ströver

Dienstag, den 1. Juli 2008

Endlich steht das neue Weblog, das ich bereits angekündigt hatte! In diesem Weblog http://www.jobcoach.stroever.net werden Sie nicht nur die alten Blogeinträge des Vorgänger-Weblogs wiederfinden, sondern auch alle zukünftigen Beiträge, die sich um die Berufsorientierung und um das Bewerbungstraining drehen.

Das zwischenzeitlich eingerichtete Bewerbungsmanagement-Blog habe ich schnell wieder rausgenommen, um Ihnen mit der etwas flippigeren Subdomain http://www.jobcoach.stroever.net eine hoffentlich ansprechendere Form  anbieten zu können.

Wenn Sie mögen, folgen Sie mir ins neue Jobcoach-Weblog:

http://www.jobcoach.stroever.net

Gruß

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Andere Domain

Dienstag, den 1. Juli 2008

In Kürze wird es ein anderes - als hier angekündigt - Nachfolger-Weblog in Sachen Berufsorientierung geben!

Die neue Bezeichnung ist meiner Ansicht nach noch griffiger und passt besser zum Blog-Konzept. Eine neue Subdomain ist bereits eingerichtet, doch die Blogsoftware ist noch nicht ganz so weit.

In Kürze gibt es hier den neuen - verbindlichen - Link zum Nachfolger-Weblog rund um die Bewerbung und Berufswahl! :-)

Bis dahin,

Silvio Ströver

Die etwas angerostete Job-Lokomotive

Montag, den 11. Februar 2008

Ich weiß, dass dies bei vielen Schülerinnen und Schülern eher die Ausnahme ist, aber vielleicht gibt es doch den ein oder anderen, der sich durchaus den Luxus gönnt, in die Buchhandlung zu gehen, um sich Literatur für die Erstellung einer Bewerbungsmappe o. ä. zu kaufen.

2008_02_11_joblokomotive_02b_.jpg

Umso größer der Ärger, wenn man feststellen muss, dass das neu herausgegebene Werk dann doch nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entspricht.

Als ich Ende letzten Jahres für einen Ordner mit dem etwas urigen Titel “Die Job-Lokomotive” käuflich erworben hatte, sah ich, dass das Muster-Anschreiben längstens nicht mehr den gültigen DIN-Normen entsprach. Der vom Juventa-Verlag 2007 neu herausgegebene Ordner mit Kopiervorlagen will ein Trainingsprogramm für Jugendliche sein und beinhaltet viele gute Vorlagen und Textbausteine. Entstanden ist dieser Ordner mit Hilfe der Hamburg-Mannheimer-Stiftung “Jugend & Zukunft”.

Doch ausgerechnet das Muster, welches ich gerne in der Schule eingesetzt hätte, stimmte vorne und hinten nicht mehr.

Fehler 1:

2008_02_11_joblokomotive_01b_.JPG

Wie üblich, befindet sich die Adresse des Empfängers (des Betriebs etc.) im linken, oberen Text-Teil, genau über der Betreff-Zeile. Nun wird hier, wie es 2005 noch richtig war, eine Leerzeile zwischen Straßennamen und Ortsbezeichnung eingefügt.

Doch inzwischen haben wir 2008: Diese Leerzeile ist seit der neuen DIN 5008 (also seit Mai 2005) nicht mehr gestattet. Es darf also keine Leerzeile mehr dazwischen stehen. Im Übrigen verzichtet dieses Muster auf die Angabe einer (seriösen) Emailadresse. Wer eine brauchbare besitzt, die auch noch (für potenzielle Arbeitegeber) vorzeigbar ist, sollte diese heute durchaus mit angeben. Natürlich ist dies kein “Muss”, aber aus meiner Sicht ein notwendiges Minimum, um zu zeigen, dass man auch mit modernen Medien umgehen kann.

Fehler 2:

2008_02_11_joblokomotive_01c_.JPG

Die Angabe “Musterstadt, den 18.10.2006″ bitte so nicht mehr verwenden. Stattdessen schreiben Sie schlicht: “Musterstadt, 18.10.2006″ oder noch einfacher: 2006-10-18 (Musterbrief nach der DIN 5008)

Fehler 3:

2008_02_11_joblokomotive_01d_.JPG

Das Anschreiben wird mit dem folgenden Satz eingeleitet:

“Sehr geehrter Herr Hunstig,

bezugnehmend auf das Ausbildungsangebot…”

Mein Eindruck ist der, dass es sich hier um eine veraltete Ausdrucksform handelt. Im Duden finden wir den Hinweis, dass dieser Begriff aus der “Amtssprache” bzw. “Kaufmannssprache” stammt. Doch was hat (veraltete?) Amtssprache in einem Anschreiben eines (jungen) Bewerbers zu suchen? Nichts! Also mein Tipp: Suchen Sie sich besser einen zeitgemäßen Begriff, eine Formulierung, die zu Ihnen passt. Sonst laufen Sie Gefahr, zu hölzern zu klingen, was Sie sicher nicht möchten (es sei denn, Sie sind wirklich hölzern).

(Optischer) Fehler 4:

Wörter wie “sowie” und “Ausbildung” werden im Mustertext getrennt. Es ist sicher schöner für’s Auge, diese Begriffe nicht zu trennen, sondern im Ganzen zu lassen.

2008_02_11_joblokomotive_01e_.JPG . 2008_02_11_joblokomotive_01f_.JPG

Fehler 5:

Ob der Bewerber seinen “voraussichtlichen” Schulabschluss (Neudeutsch: Bildungsabschluss) nennen mag, ist ebenfalls nicht ohne Weiteres anzuraten:

2008_02_11_joblokomotive_01g_.jpg

“Voraussichtlich” klingt, so wusste mir ein kompetenter Berufsberater aus seiner jahrelangen Berufspraxis heraus zu sagen, sehr unsicher. Man muss also versuchen, als Bewerber die Arbeitgeber-Logik zu durchschauen. Besser ist es, “voraussichtlich” (z. B. auch im Lebenslauf) komplett wegzulassen oder zu umschreiben mit “angestrebter Schulabschluss…”. Arbeitgeber möchten eher sichere Bewerber, die keinen Zweifel darüber haben, ob Sie Ihren gewünschten Schulabschluss auch erreichen.

Fehler 6:

Zeilenabstände: Verwendet wird hier der einzeilige Abstand. Dadurch wirkt der Text sehr “gedrungen”. Auflockern kann man das Anschreiben, das ohnehin nur ca. fünf bis ca. acht Sätze umfassen soll, dadurch, dass man z. B. im kostenlosen OpenOffice-Textprogramm unter “Format” - “Absatz” - “Einzüge und Abstände” unter “Zeilenabstand” “1,5zeilig” anklickt.

Mein (kurzes) Fazit:

Der Ordner ist sicher durchaus zu empfehlen, wenn man von kleineren Schwächen absieht. Es wäre jedoch wünschenswert, eine Aktualisierung vorzunehmen, um die beschriebene Mängel zu korrigieren, denn immerhin sind 59,- € auch nicht wenig.

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl-Pädagoge

Zu bestellen gibt es diesen Ordner u. a. hier:

http://www.weltbild.de/artikel.php?WEA=8002820&artikelnummer=12327391&mode

=art&PUBLICAID=924cd762423cf19950f6db66a5e9a29c

bzw.

http://www.amazon.de/Job-Lokomotive-Trainingsprogramm-

Berufsorientierung-Jugendliche-P%C3%A4dagogisches/dp/3779921359

oder hier:

http://www.buch.de/buch/14249/

618_die_job_lokomotive__paedagogisches_training.html

bzw. hier:

http://www.pbv.at/webmanager/view.php?docid=5800

Sind Muster-Bewerbungen mustergültig?

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Es ist verführerisch, einfach auf Texte zuzugreifen, die man gratis im Internet erhalten kann. So gibt es viele Text-Vorlagen, die man sich herunterladen kann, doch besteht damit die Gefahr, mögliche Fehler einfach zu übernehmen.

Hier ein Beispiel:

In einem Muster (Bewerbung als EDV-Sachbearbeiter) finde ich Folgendes:

1.

IKK Westfalen-Lippe
Regionaldirektion Bielefeld
Referat IT
Herrn Jürgen Sturm
Artur-Ladebeck-Straße 220

33649 Bielefeld

Hier sollte die Leerzeile verschwinden:

IKK Westfalen-Lippe
Regionaldirektion Bielefeld
Referat IT
Herrn Jürgen Sturm
Artur-Ladebeck-Straße 220
33649 Bielefeld

2.

Ich würde gern EDV-Sachbearbeiter werden – Sie bieten mir diesen Arbeitsplatz

Diese Betreffzeile ist - meines Erachtens - nicht zu empfehlen.

Besser wäre aus meiner Sicht:

Bewerbung als EDV-Sachbearbeiter

3.

“Sehr geehrter Herr Sturm,

von Herrn Müller habe ich erfahren, das Sie…”

Richtig müsste es heißen:

“…habe ich erfahren, dass Sie…”

4.

“Da Sie eine große Krankenkasse sind, die die Möglichkeit bietet die vielfältigen Einsatzbereiche im Bereich der EDV zu durchlaufen und Sie zudem über einen guten Ruf verfügen bin ich sehr an einer Anstellung in ihrem Hause interessiert.”

Zunächst ist nicht Herr Sturm die “große Krankenkasse” (Sie - Kasse), sondern lediglich ein Mitarbeiter etc., zudem fehlen Kommata:

“…bietet, die vielfältigen…”

“guten Ruf verfügen, bin ich…”

Und leider ist der Satz meiner Meinung nach zu lang.

5.

“Ich möchte gern als EDV-Sachbearbeiter arbeiten , da es mir viel Spaß bereitet mit Computern zu arbeiten.”

“Ich möchte…” Was Sie möchten, ist zweitrangig. Besser, Sie beschreiben zuerst, was Sie können und damit, was Sie anbieten!  Der Spaßfaktor ist dann nicht wirklich überzeugend.

 6.

“Am Berufskolleg wurde meine Teamfähigkeit gefördert. Darüber hinaus erwarb ich hier spezielle Kenntnisse in den Bereichen Word, Excel, Power Point und Access.”

Wie fördert ein Kolleg Teamfähigkeit? Gibt es dazu einen Förderkurs? Konkret schreiben, welche Teamarbeit man geleistet hat, das wäre es gewesen! Z. B. kann der Bewerber eine AG nennen, sich auf sportliche Leistung beziehen oder ein Beispiel aus der schulischen Gruppenarbeit (Referat, Präsentation etc.) kurz erwähnen.

Gut, wenn Kenntnisse erworben wurden, die genannt werden können. Schade nur, wenn nicht beschrieben wird, wie gut man z. B. Exel beherrscht (sehr gute, gute Kenntnisse, Grund- oder Schulkenntnisse).

7.

“Danach besuchte ich einen IT-Lehrgang…”

 “Nach dem Praktikum…”

 Wann genau, “danach”? Geben Sie z. B. “Sommer 2007″ oder “von… bis” an etc.

 8.

 

 

“Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.”

Warum “würde”? Freuen Sie sich über eine Einladung, oder freuen Sie sich nicht?

Dann dürfen Sie auch schreiben: “Über eine Einladung…  freue ich mich.”

Grammatisch korrekt müsste das zwar heißen: “Über eine Einladung… werde ich mich freuen.” (Zukunft!) Aber da dies niemand so schreibt und erwartet, bleiben Sie lieber bei dem ersten Vorschlag “freue ich mich”.

9.

 Bewerbung um einen Arbeitsplatzals EDV-Sachbearbeiter

Hier (Deckblatt) fehlt eine Leertaste:

Bewerbung um einen Arbeitsplatz als EDV-Sachbearbeiter

 10.

 

“Schulabschluß:”

“Schulabschluss” heißt es heute. Worte, die hart ausgesprochen werden (muss, Fass, Fluss, Stuss, dass…) müssen mit “ss”, während weich ausgesprochene Begriffe (Muße, Buße) immer noch mit “ß” geschrieben werden.

 11.

 

“10/2001 – 7/2002 IT-Lehrgang beim ESTA-Bildungswerk e.V in Herford

8/2002 – 10/2002…”

Wenn man sich für ein Format entscheidet, sollte es konsequent durchgehalten
werden. Besser ist es hier (im Lebenslauf), die Ziffern nicht kursiv zu schreiben.

12.

 

Fremdsprachen: Englisch, Französisch

Auch hier gilt es, die Fähigkeiten genauer zu charakterisieren z. B. Englisch (sehr gut) etc. Wichtig ist nur, dass diese besonderen, guten Fähigkeiten nicht mit “mangelhaft” oder “ausreichend” auf der Zeugniskopie erscheinen. Das wäre dann mehr als peinlich.

13.

“Meine Stärken…

…hier auf einem Blick:

Ich bin hilfsbereit und freundlich

Ich habe ein gutes Eingliederungsvermögen

Ich kann flexibel meine Aufgaben erledigen”

Die sogenannte “Dritte Seite” (ein Begriff aus dem Bereich Zeitungswesen) dient dazu, ein persönliches Motto oder eine sonstige, besondere, aussagekräftige Seite zu präsentieren. Sie ist für Berufsanfänger oder Schüler interessant, die über keine oder wenige berufliche Erfahrungen verfügen. Es ist allerdings auch etwas für sehr mutige Bewerber, da man sich mit solchen Selbstaussagen auch schnell blamieren kann. Dennoch, eine durchaus interessante Sache! Nur dann ist es ratsam, konkreter zu werden. Was bedeutet denn hier z. B. “Eingliederungsvermögen”? Es gibt manche Begriffe, die sicher nicht mehr so gängig sind oder nicht Ihrem persönlichen Sprachstil entsprechen. Und was für eine Flexibilität wird hier überhaupt angesprochen? Flexibel sind wir doch alle irgendwie, oder?

14.

Äußerst gern würde ich meine Eigenschaften in Ihren Dienst stellen.

Melden Sie sich.

Ich würde mich darauf freuen.

In diesem Sinne

Das ist natürlich ein unschöner Abschluss. Es klingt beinahe so, als wolle sich der junge Bewerber einberufen lassen.  Das kommandoartige “melden Sie sich” passt dazu. Und mal wieder “würde” sich der Bewerber vielleicht, eventuell, möglicherweise freuen. Offenbar traut er sich nicht und ist sich nicht sicher. Gut möglich, dass er sich doch nicht freut.

Hier ist die Quelle, um sich einmal die - aus meiner Sicht verbesserungswürdige Bewerbung - als Datei  herunterzuladen. Gucken Sie sich diese Bewerbung an und machen Sie sich ein eigenes Bild.

http://www.arbeitslosennetz.de/component/option,com_docman/

task,doc_download/gid,269/Itemid,63

Im Übrigen sollte der Text für das Anschreiben nicht allzu lang sein (zwischen fünf bis maximal acht Sätzen).  Die Schriftgröße - wie im Anschreiben geschehen - einfach stark zu reduzieren, ist nicht vorteilhaft.

Also passen Sie schön auf, wenn es um die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen geht. Denn nicht alle Muster-Formulare oder Muster-Bewerbungen sind auch wirklich mustergültig.

In diesem Sinne,    ;-)

Silvio Ströver

Das Anschreiben: Einen gelungenen Einstieg finden!

Montag, den 21. Januar 2008

Aus meiner beruflichen Praxis heraus weiß ich, dass Schülerinnen und Schüler oft Probleme haben, einen gelungenen Einstiegssatz für das Bewerbungsanschreiben zu finden. Die (langweilige) Standard-Formulierung lautet:

“Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bewerbe ich mich um/als…”

Der erste Fehler findet sich schon in der anonymen Anrede, was ich bereits hier in der Checkliste (Fehler-Liste) erwähnt habe. Der Personaler, der möglicherweise gerade dabei ist, 324 Bewerbungsmappen durchzusehen, kann sicher schnell gefrustet sein, wenn sein Name nirgends in der Anrede erwähnt wird.

Wie finde ich den Namen heraus? Die bequemste Methode besteht in der Internet-Recherche. Viele Einrichtungen und Betriebe betreiben mittlerweile eine eigene Webseite. Mithilfe einiger Suchmaschinen ist es sicher schnell möglich, die entsprechende Seite zu finden. Nun empfiehlt es sich, in der Sidebar (linke oder rechte Spalte) oder in der (zumeist oberen) Menüleiste nach Begriffen wie “Karriere”, “Job”, “Ausbildung”, “Kontakt” oder “Azubis”, “Studenten”, “Personalwesen”, “Personalabteilung” oder nach ähnlichen Begriffen zu suchen.

Eine weitere Variante, an den Namen desjenigen zu gelangen, der die Bewerbungsmappe erhalten soll, besteht darin, einfach anzurufen. Die Telefonnummer finden Sie in der Regel auf den Internetseiten der Firma bzw. der Einrichtung (z. B. unter “Kontakt” etc.) oder im Telefonbuch bzw. in den Gelben Seiten, die man auch hier im Internet aufschlagen kann: http://www.gelbeseiten.de Links geben Sie den Firmennamen oder (wenn Sie noch nach einer Adresse suchen möchten) die Rubrik (z. B. Versicherung oder “Büroberufe” oder “Industriekaufmann” etc.) ein. Rechts geben Sie den Ort (z. B. Dortmund) ein. Dabei können Sie den Umkreis (z. B. 10 km) bestimmen, wenn Sie ein Häckchen ins Feld “in der Nähe” reinsetzen. - Suche starten, Adresse finden, anrufen, Namen notieren - und weiter geht’s!

Nun haben Sie den Namen: “Sehr geehrte Frau Nikowsky,…” oder “Sehr geehrter Herr Scholze,…” Doch wie soll der erste Satz (weiter-) ausformuliert werden?

Ich möchte gerne einige Beispiele nennen:

“am 27.06.2008 werde ich die Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit dem qualifizierten Fachoberschulabschluss abschließen. Schon länger interessiere ich mich für eine Ausbildung zur/zum …”

“auf Ihrer Webseite www.meinwunschbetrieb.de habe ich gesehen, dass Sie einen Auszubildenden für… suchen…”

“vielen Dank für das freundliche Telefonat. Dadurch bin ich in meinem Wunsch bestärkt worden, Ihnen meine Bewerbung als… zuzusenden.”

“auf Empfehlung von Herrn XY, mit dem ich vorgestern telefonierte, schicke ich Ihnen…”

“nach unserem gestrigen Telefonat wende ich mich, wie miteinander vereinbart, auf elektronischen Wege/per Email an Sie…”

“als sozial engagierter, junger Mensch kenne ich Ihre Einrichtung ‘Pflege für jedermann’ in der So-und-so-Straße 123 sehr gut. Auf Ihrer Internetseite habe ich Ihr Pflegeangebot gesehen, das mich sehr angesprochen hat…”

“als leidenschaftlicher Hobby-Gärtner komme ich gerne als Kunde in Ihre Filiale ‘Kleeblatt 4U’. Mein Wunsch war es schon immer, ein Praktikum in einer Gärtnerei zu absolvieren, um den Beruf des Gärtners näher kennen zu lernen. Aus diesem Grunde…”

“in der Westfälischen Randzeitung vom 21.01.2008 habe ich Ihre Stellenanzeige in der Sonderbeilage gefunden. Gerne möchte ich ab 08.2009 eine Ausbildung zur/zum… machen…”

“wie ich auf der Webseite www.job4me.de gesehen habe, suchen Sie einen engagierten Praktikanten…”

“vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Bewerbung als…” (Nach telefonischer Absprache!)

“Ihr Kindergarten ‘Krabbabbel’ ist mir noch in sehr guter Erinnerung und besonders habe ich mich gefreut, dass Sie mir die Möglichkeit einräumten, in Ihrer Einrichtung ein Praktikum als Erzieherin zu absolvieren…”

“als Schlangenhalter ist mir Ihre gute Behandlungsweise sehr aufgefallen. Ich weiß, dass viele Tierärzte Schwierigkeiten haben, Schlangen medizinisch zu versorgen. Als begeisteter Schlangenhalter bin ich sehr an einem tierärztlichen Studium interessiert und möchte gerne vorab ein Praktikum in Ihrer Tierklinik absolvieren, um…”

“Ihre Anzeige im Hamburger Tagesblatt vom 21.01.2008 hat mich sehr angesprochen. Daher möchte ich mich Ihnen einmal kurz vorstellen…”

“das Telefonat mit Herrn Müller vom 19.01.’08 hat mich bestärkt, mich bei Ihnen als… zu bewerben…”

“wie ich erfahren habe, suchen Sie eine/n …”.

“Sie suchen einen motivierten Fachlageristen..”

“mit großem Interesse habe ich auf Ihrer Webseite www.ihrewebseite.de gelesen, dass Sie zum 01.08.2008 einen… suchen…”

“ich bin zur Zeit Schüler des Bremer Verkauf-Dich-gut-Wirtschaftsgymnasiums und besuche die 11. Klasse. Von… bis… haben wir Schüler die Gelegenheit, ein Praktikum in unserem Wunschberuf zu machen. Da ich Ihre Filiale in der So-und-so-Straße 123 gut kenne, interessiert mich besonders die Abteilung für XY…”

“Von meinem Arbeitsvermittler habe ich heute erfahren, dass Sie zum…. eine/-n…. suchen. ..”

Wie Sie, liebe Bewerberin und Bewerber, sehen können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die schrecklich-langweilige Floskel “hiermit bewerbe ich mich um…” zu vermeiden. Natürlich ist es nicht einfach, einen passenden Alternativ-Satz zu finden. Und auch mir gelingt es als Berufswahlbegleiter nicht immer, den idealen, perfekten Satz sofort aus den Ärmeln zu schütteln. Viele Schüler/-innen möchten jedoch schnell fertig werden und haben kaum Geduld. Doch auf die Schnelle findet man nur selten den richtigen Einstieg im Anschreiben. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass eine gute Bewerbung durchaus einige Nachmittage benötigt, bis sie komplett erstellt ist. Und da kann es durchaus vorkommen, dass das Anschreiben einige Stunden in Anspruch nimmt.

Ich empfehle, zunächst den Lebenslauf zu erstellen und sich gründlich Gedanken zu machen, welche Anforderungen gestellt werden, um diese mit eigenen Fähigkeiten und Stärken zu vergleichen. Erst dann fällt es - besonders nach einem Telefonanruf bei der betreffenden Firma etc. - leichter, das Anschreiben inkl. des schwierigen Einstiegssatzes zu verfassen.

Ich hoffe sehr, Ihnen so etwas geholfen zu haben.

Wie haben Sie Ihr Anschreiben begonnen? Welchen Einleitungssatz formulierten Sie? Lassen Sie uns an Ihrer Erfahrung (in Form eines Kommentars) teilhaben! Auf (positive wie auch negative) Beispielsätze freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Fehler bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen erkennen und vermeiden

Freitag, den 18. Januar 2008

Wenn ich mir Bewerbungen anschaue, entdecke ich auch Fehler oder Schwächen, die zum Teil recht häufig vorkommen. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die wichtigsten Fehler aufzulisten, die mir in meiner bisherigen Berufspraxis in Punkto “schriftliche Bewerbung” aufgefallen sind. Ich kann mir vorstellen, dass diese Fehleranalyse nicht bei jedem so gesehen wird. Sie haben dafür auch hier wiederum die Möglichkeit, diese Liste zu kommentieren.

Die Fehler-Liste kann:

1. zeigen, dass Bewerbungsunterlagen nicht “mal eben” heruntergetippt werden sollten;

2. erahnen lassen, wieviele Fehler gemacht werden können;

3. deutlich machen, dass gewisse Fehler offenbar “typische Bewerbungsfehler” sind;

4. dazu gut sein, diese genannten Fehler konkret zu vermeiden und helfen,

eine bessere Bewerbung zu verfassen.

Liste in Form einer Pdf-Datei zum Herunterladen und Abspeichern:

http://berufswahlhelfer.stroever.net/2008_01_18_bewerberfehler_online_version.pdf

Nur, wer aus Fehlern lernt, entwickelt sich weiter.

Gruß,

Silvio Ströver

Bitte dran denken!

Sonntag, den 2. Dezember 2007

Zur Erinnerung:

Montag (03.12.2007) bin ich aufgrund eines dienstlichen Außentermins vormittags und nachmittags nicht in der Schule (KKB).

Wer mich dennoch erreichen möchte, kann dies über Email tun:

s.stroever@web.de

Eine Bitte an die HBU2:

Inzwischen ist schon eine erste Bewerbungs-Email angekommen, aber bitte denken alle anderen daran, Ihre Bewerbung (Telekom!) nicht zu spät zu mailen! :-)

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB

Mehr Schein als Sein im Vorstellungsgespräch?

Mittwoch, den 14. November 2007

Stellen Sie sich als Bewerber einmal vor, Sie wollten einen möglichst guten Eindruck im Vorstellungsgespräch hinterlassen. Wie ein guter Stempel die wichtigsten Informationen gut sichtbar auf ein weißes Blatt Papier abdruckt, so versuchen Sie, Ihre zentrale Botschaft dem Personaler zu vermitteln: Sie sind für diese Stelle der geeignetste Kandidat!

Ein schöner Stempel muss beispielsweise nicht nur gut in der Hand liegen, sondern sollte über eine klare Patrize verfügen, um mittels einer nicht-tropfenden Tinte entsprechendes Druck-Bild abzuliefern. Schlechte Stempel führen dazu, dass die Schrift verschmiert oder wegen der schlechten Tintenqualität verläuft. Manchmal verblasst ein Aufdruck schnell oder ist nur deswegen unlesbar, weil einzelne Buchstabensegmente von den Konturen her stark abgenutzt sind oder gar fehlen. Es gibt Stempel, die zu groß oder zu klein sind und für den Zweck völlig ungeeignet sind. In anderen Fällen wird die falsche Tintenfarbe benutzt oder es wird schlicht ein falscher Stempel genutzt. Es kann allerdings auch vorkommen, das der Stempel auf (zu) glatte oder raue Oberflächen gedrückt wird, sodass die Tinte nicht vom Material aufgesogen wird. Kurz, es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum ein Stempelbild missglücken kann, womit wir wieder beim Vorstellungsgespräch wären.

Natürlich sind Sie nicht der Stempel und der Personaler kein Blatt Papier. Jedoch vermittelt das Bild des Stempels, worum es in erster Linie geht:

Wichtig ist es, im Vorstellungsgespräch einen guten ersten Eindruck zu vermitteln!

Dabei müssen Sie Ihre “Werbe-Botschaft”:

Klar und deutlich,

sicher und souverän und

authentisch und lebendig formulieren können,

ohne zu unter- oder übertreiben.

Warum ist das eigentlich so entscheidend, wie man sich gut “verkaufen” kann?

Schon Freud wies darauf hin, dass menschliches Handeln stark vom Unbewussten geprägt wird. Wenn Menschen also einander begegnen, nehmen sie sich nicht nur objektiv, rational und vernunftsgesteuert wahr, sondern bewerten ihr Gegenüber beinahe automatisch und in der Regel unbewusst in z. B. “Freund” oder “Feind”.

Sie kennen diesen Effekt, wenn Sie sich das spontane Sitzverhalten im öffentlichen Nahverkehr vergegenwärtigen oder sich überlegen, nach welchen Kriterien Sie sich Ihre Freunde ausgesucht haben.

Auf das Äußere kommt es folglich erst einmal an, was sicher evolutionsbiologisch und von der Wahrnehmungspsychologie plausibel begründet werden kann. Inge Wolff schreibt in ihrem Ratgeber “Knigge im Job”, dass Personaler ihre Entscheidung, einen Bewerber zu nehmen oder abzulehnen, überwiegend (zu ca. 55 %) am äußeren Erscheinungsbild (Kleidung und Körpersprache) festmachen, dass Stimme und Mundart immerhin zu 38 % zu Buche schlagen und nur noch klägliche sieben Prozent davon abhängen, was die Bewerberin bzw. der Bewerber (inhaltlich im Vorstellungsgespräch) überhaupt sagt.

Konsequenz:

Auf der einen Seite kann sich ein Bewerber entlastet fühlen: Wer sich rhetorisch etwas ungeschickt anstellt, darf hoffen, durch sein äußeres (gepflegtes) Erscheinungsbild wieder an Boden zu gewinnen. Auch, wenn es möglicherweise unangenehm ist, zu akzeptieren, dass das Äußere einen derart hohen Stellenwert erhält, ist es doch nicht ohne Weiteres zu ändern. Daher muss die Frage also lauten, wie gehen Sie mit dieser Erkenntnis zukünftig um?

Vorerst muss natürlich davor gewarnt werden, dass es sich nicht so verhält, als wäre das Gesagte gänzlich irrelevant. Es wäre also fatal, unvorbereitet zu erscheinen und keine Argumente für die eigene Job-Tauglichkeit nennen zu können. Sie sollten aber gerade für die Vorbereitung eines Vorstellungsgespräch darauf achten, ihr Erscheinungsbild entsprechend anzupassen. Das ist schließlich die gute Seite der Medaille, dass Sie in der Lage sind, auch diese Dinge zu Ihren Gunsten zu beeinflussen!

Da helfen manchmal ganz einfache Tricks, die Sie anwenden können: Kleiden Sie sich “standesgemäß” bzw. dem Berufsbild angemessen. Banker, Kauf- oder Versicherungsleute tragen brav konservativ einen Anzug bzw. Kostüm, während Künstler und Kreative durchaus etwas greller und gestylter auftreten dürfen. Nutzen Sie die Stil- und Farbberatung über Freunde, oder noch besser: über Profis, um herauszufinden, welche Farben zu Ihnen passen. Doch die beste Beratung nutz Ihnen nichts, wenn Sie sich in Ihrer Kleidung unwohl fühlen. Übertreiben Sie es nicht und versuchen Sie nicht auf Biegen und Brechen, sich von jetzt auf gleich in ein Super-Modell zu verwandeln. Schließlich bleibt das dadurch verursachte Unwohlsein Ihrem Gegenüber nicht verborgen.

Gehen Sie es langsam an, probieren Sie vorher schon verschiedene Kleidungsstile aus. So haben Sie schon vorher nicht nur festgestellt, was gut an Ihnen aussieht, sondern auch, ob Sie sich selbst so mögen.

Da es kein “Bekleidungsfach” in der Schule gibt, müssen Sie versuchen, ihren persönlichen Stil selbst herauszufinden. Inzwischen gibt es reichlich Literatur und Einrichtungen, die nichts anderes tun, Sie dahingehend zu beraten. Doch seien Sie auf der Hut und lassen Sie sich nicht völlig manipulieren.

Wer Lust hat, zu diesem Thema mehr zu lesen, darf sich zum Abschluss dieses Blogeintrags auf folgende, unterschiedliche, z. T. sehr provokante Link-Tipps freuen, die zum weiteren Nachdenken und Diskussion anregen wollen:

Attraktiv und Attraktivität. Psychologie, Sozialpsychologie, Psychopathologie, Soziologie. Aus allgemeiner und integrativer Sicht. Quelle:

http://www.sgipt.org/gipt/sozpsy/attrak0.htm

“Fitness ist die Basis zum Erfolg.” Quelle:

http://www.abendblatt.de/daten/2005/08/27/475696.html

Größe macht das Gehalt. Quelle:

http://www.abendblatt.de/daten/2003/10/20/220247.html

Karriere schön und gut. Quelle:

http://www.rhetorik-online.de/e2633/e1219/pr_spiegel753/index_eng.html

Mit Kopftuch auf Jobsuche. Quelle:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2706282,00.html

Spieglein, Spieglein. Wer schön ist, macht Karriere. Quelle:

http://karrierebibel.de/spieglein-spieglein-wer-schoen-ist-macht-karriere

Wer schön ist, macht Karriere. Quelle:

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/

buildww/id/127/id/37018/SH/0/depot/0/index.html

Zur psycho-sozialen Bedeutung des Haarausfalls. Quelle:

http://www.haar-und-psychologie.de/haarausfall/psycho-soziale-bedeutung.html

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzte Literatur:

WOLFF, Inge: Knigge im Job. So machen Sie immer eine gute Figur.

München: Gräfe und Unzer Verlag GmbH, 2006.

S. 19 - 20.

Neue Angebote im KKB!

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Neue Angebote!

Eine wichtige Ankündigung an dieser Stelle:

In Kürze werde ich den Schülerinnen & Schülern des Konrad-Klepping-Berufskollegs einen Kreativ-Kurs, einen zusätzlichen Alternativ-Termin für den Lesezirkel und eine Text-Werkstatt anbieten!

Was sich dahinter verbirgt, werden Sie in der kommenden Woche hier (bzw. per Aushang im Flur der Schule) erfahren! ;-)

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bewerbungshilfe & Link-Tipp: Outofgermany.de - Arbeit im Ausland!

Mittwoch, den 10. Oktober 2007

Brauchen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer Bewerbung?

Finden Sie keinen Praktikumsplatz? Suchen Sie nach Ausbildungsstellen?

Die NRW-Herbstferien sind nun wieder um, die Arbeit geht weiter! Nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig Hilfe zu holen!

Sofern Sie Schüler/-in des Konrad-Klepping Berufskollegs sind, wenden Sie sich persönlich oder per Email an mich - oder schreiben Sie einen Kommentar ins Blog! -
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Heute gibt es an dieser Stelle einen neuen Link-Tipp!

Wer sich einmal über den deutschen Tellerrand hinausbewerben möchte, sollte wissen, unter welchen Voraussetzungen er oder sie sich im Ausland bewerben kann. Auch hier gilt es, genau hinzuschauen, um sich zielgerichtet präsentieren zu können.

Hier ein kurzer Auszug, der den Inhalt der folgenden Webseite von Florian Meier, näher beschreibt:

Die neue Online-Auslands-Jobbörse http://www.outofgermany.de bietet die Möglichkeit KOSTENLOS Arbeitsgesuche sowie Arbeitsangeboteaufzugeben und interessante Erfahrungsberichte zu lesen. Desweiteren finden Internetnutzer Einwanderungsbestimmungen zu den einzelnenLändern und können im Forum mit anderen Usern diskutieren.

Selbst kenne ich diese Webseite noch nicht gut, daher werde ich sie erst einmal über einen längeren Zeitraum im Auge behalten. Vielleicht hat der ein oder andere Bewerber Lust, seine Erfahrung, die er auf dieser Webseite gesammelt hat, hier in diesem Berufswahlhilfeblog mitzuteilen!

Gruß,

Silvio Ströver

Internet-Störung

Freitag, den 21. September 2007

Aus mir völlig unerfindlichen Gründen versagte gestern Abend plötzlich der Internet-Empfang*, sodass keine Emails beantwortet werden konnten.

Ich bitte die betreffenden Schüler daher um etwas Geduld.

Wenn die Technik - so wie heute Morgen - wieder einwandfrei funktioniert, dürfte der Email-Beantwortung im Laufe des Tages nichts entgegenstehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis,

Gruß,

Silvio Ströver

*…was sich darin äußerte, dass Webseiten trotz gut funktionierender, eigener Computer-Technik nicht mehr aufgebaut wurden und Emails nicht versendet und empfangen werden konnten.

Beratung nutzen!

Donnerstag, den 20. September 2007

Morgen werde ich aufgrund einer Sitzung nicht an der Schule sein.  Wer noch Fragen bezüglich der Praktikumssuche hat oder Hilfe bei der Erstellung einer Bewerbungsmappe benötigt, kann mich heute in den Pausen im Lehrerzimmer erreichen oder schickt mir eine Email:

s.stroever@web.de

Gruß,

Silvio Ströver

Morgen: Neuer Lesezirkel! & Plan bis November 2007

Montag, den 17. September 2007

Aushang 1: 

 

Lesezirkel!

Liebe Schülerinnen & Schüler des
Konrad Klepping Berufskollegs!

Lesen Sie gerne? Haben Sie Spaß daran, Neues zu entdecken?
Oder fällt es Ihnen schwer, Bücher auch nur anzuschauen?
Erleben Sie Literatur neu kennen und seien Sie neugierig!

Ab sofort haben Sie die Gelegenheit,
jeden Dienstag in der 8. (ab 14:15 Uhr) & 9. Stunde
im Raum BU 60 *
[direkt neben dem Schülerselbstlernzentrum (SLZ)]
mit anderen Schülern am Lesezirkel teilzunehmen!

Haben Sie Fragen?
Mailen Sie mir: s.stroever@web.de
Gruß, Silvio Ströver
(Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB)

*Termin-Anderungen ggf. möglich. Beachten Sie bitte:

http://www.berufswahlhelfer.stroever.net

Aushang 2: 
Im Angebot* habe ich für Sie:
Platon – Gerechtigkeit über Bildung? Das platonische Höhlengleichnis!
(18.09.2007 & 09.10.2007)
Mittelalter und Moderne – Alte Standfestigkeit oder berufliche Freiheit? Der moderne Zwang zur Selbstvermarktung: Chancen & Risiken! (16.10.2007)
Sigmund Freud – Triebe, Chaos und Hormone? Wieso man nie Lust auf Schule
hat! (23.10.2007)
Karl Marx – Soziale Ideen und moderner Leistungsdruck! Warum Arbeitnehmer
ihre Rechte kennen sollten! (30.10.2007)
Lernpsychologie – Warum wir überhaupt lernen müssen! Tipps und Tricks für
effektives Lernen! (06.11.2007)

Machen Sie mehr aus sich!

Gruß,
Silvio Ströver
Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB

*Termine können sich ggf. ändern. Bitte beachten Sie dazu:
http://www.berufswahlhelfer.stroever.net

*Anmeldung z. B. persönlich oder über s.stroever@web.de möglich.
(Auch Spontan-Besucher sind willkommen!)

Cappuccino, Knabberzeug & Material wird es gegen einen kleinen Kostenbeitrag
geben.
Aushang 3:

Platon
Der Schlüssel zum
europäischen Bildungsverständnis.

Haben Sie Lust, in einer gemütlichen Atmosphäre den Gedanken eines

Philosophen der Antike zu folgen?
Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie – ganz nebenbei – dass alte Texte
hochaktuell sein können!
Die Planung für den 18.09. & 09.10.2007:
Wir werden in einem Kreis von Interessierten gemeinsam einen für das
europäische Bildungsverständnis zentralen Text durchgehen, der Bestandteil des
platonischen Werks „Der Staat“ ist.
Dort erfahren wir nicht nur, wie sich ein kluger Kopf der Antike über Gerechtigkeit
auseinander gesetzt hat, sondern auch, warum Platon mit seiner Bildungsidee (im
Höhlengleichnis beschrieben) dermaßen Erfolg hatte, dass wir noch heute viel
von seiner Philosophie – ohne es vielleicht zu bemerken – (er-) leben!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Direkt nachfragen!

Sonntag, den 2. September 2007

Aktueller Hinweis:
Wer* weitere Hilfe bei der Suche nach einem Schulpraktikum benötigt, möge sich bitte morgen (Montag, 03.09.2007) direkt an mich wenden! In den Pausen bitte einfach im Lehrerzimmer nachfragen!

Gruß,

Silvio Ströver

*Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen & Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs