Archiv der Kategorie ‘Initiativbewerbung‘

Die etwas angerostete Job-Lokomotive

Montag, den 11. Februar 2008

Ich weiß, dass dies bei vielen Schülerinnen und Schülern eher die Ausnahme ist, aber vielleicht gibt es doch den ein oder anderen, der sich durchaus den Luxus gönnt, in die Buchhandlung zu gehen, um sich Literatur für die Erstellung einer Bewerbungsmappe o. ä. zu kaufen.

2008_02_11_joblokomotive_02b_.jpg

Umso größer der Ärger, wenn man feststellen muss, dass das neu herausgegebene Werk dann doch nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entspricht.

Als ich Ende letzten Jahres für einen Ordner mit dem etwas urigen Titel “Die Job-Lokomotive” käuflich erworben hatte, sah ich, dass das Muster-Anschreiben längstens nicht mehr den gültigen DIN-Normen entsprach. Der vom Juventa-Verlag 2007 neu herausgegebene Ordner mit Kopiervorlagen will ein Trainingsprogramm für Jugendliche sein und beinhaltet viele gute Vorlagen und Textbausteine. Entstanden ist dieser Ordner mit Hilfe der Hamburg-Mannheimer-Stiftung “Jugend & Zukunft”.

Doch ausgerechnet das Muster, welches ich gerne in der Schule eingesetzt hätte, stimmte vorne und hinten nicht mehr.

Fehler 1:

2008_02_11_joblokomotive_01b_.JPG

Wie üblich, befindet sich die Adresse des Empfängers (des Betriebs etc.) im linken, oberen Text-Teil, genau über der Betreff-Zeile. Nun wird hier, wie es 2005 noch richtig war, eine Leerzeile zwischen Straßennamen und Ortsbezeichnung eingefügt.

Doch inzwischen haben wir 2008: Diese Leerzeile ist seit der neuen DIN 5008 (also seit Mai 2005) nicht mehr gestattet. Es darf also keine Leerzeile mehr dazwischen stehen. Im Übrigen verzichtet dieses Muster auf die Angabe einer (seriösen) Emailadresse. Wer eine brauchbare besitzt, die auch noch (für potenzielle Arbeitegeber) vorzeigbar ist, sollte diese heute durchaus mit angeben. Natürlich ist dies kein “Muss”, aber aus meiner Sicht ein notwendiges Minimum, um zu zeigen, dass man auch mit modernen Medien umgehen kann.

Fehler 2:

2008_02_11_joblokomotive_01c_.JPG

Die Angabe “Musterstadt, den 18.10.2006″ bitte so nicht mehr verwenden. Stattdessen schreiben Sie schlicht: “Musterstadt, 18.10.2006″ oder noch einfacher: 2006-10-18 (Musterbrief nach der DIN 5008)

Fehler 3:

2008_02_11_joblokomotive_01d_.JPG

Das Anschreiben wird mit dem folgenden Satz eingeleitet:

“Sehr geehrter Herr Hunstig,

bezugnehmend auf das Ausbildungsangebot…”

Mein Eindruck ist der, dass es sich hier um eine veraltete Ausdrucksform handelt. Im Duden finden wir den Hinweis, dass dieser Begriff aus der “Amtssprache” bzw. “Kaufmannssprache” stammt. Doch was hat (veraltete?) Amtssprache in einem Anschreiben eines (jungen) Bewerbers zu suchen? Nichts! Also mein Tipp: Suchen Sie sich besser einen zeitgemäßen Begriff, eine Formulierung, die zu Ihnen passt. Sonst laufen Sie Gefahr, zu hölzern zu klingen, was Sie sicher nicht möchten (es sei denn, Sie sind wirklich hölzern).

(Optischer) Fehler 4:

Wörter wie “sowie” und “Ausbildung” werden im Mustertext getrennt. Es ist sicher schöner für’s Auge, diese Begriffe nicht zu trennen, sondern im Ganzen zu lassen.

2008_02_11_joblokomotive_01e_.JPG . 2008_02_11_joblokomotive_01f_.JPG

Fehler 5:

Ob der Bewerber seinen “voraussichtlichen” Schulabschluss (Neudeutsch: Bildungsabschluss) nennen mag, ist ebenfalls nicht ohne Weiteres anzuraten:

2008_02_11_joblokomotive_01g_.jpg

“Voraussichtlich” klingt, so wusste mir ein kompetenter Berufsberater aus seiner jahrelangen Berufspraxis heraus zu sagen, sehr unsicher. Man muss also versuchen, als Bewerber die Arbeitgeber-Logik zu durchschauen. Besser ist es, “voraussichtlich” (z. B. auch im Lebenslauf) komplett wegzulassen oder zu umschreiben mit “angestrebter Schulabschluss…”. Arbeitgeber möchten eher sichere Bewerber, die keinen Zweifel darüber haben, ob Sie Ihren gewünschten Schulabschluss auch erreichen.

Fehler 6:

Zeilenabstände: Verwendet wird hier der einzeilige Abstand. Dadurch wirkt der Text sehr “gedrungen”. Auflockern kann man das Anschreiben, das ohnehin nur ca. fünf bis ca. acht Sätze umfassen soll, dadurch, dass man z. B. im kostenlosen OpenOffice-Textprogramm unter “Format” - “Absatz” - “Einzüge und Abstände” unter “Zeilenabstand” “1,5zeilig” anklickt.

Mein (kurzes) Fazit:

Der Ordner ist sicher durchaus zu empfehlen, wenn man von kleineren Schwächen absieht. Es wäre jedoch wünschenswert, eine Aktualisierung vorzunehmen, um die beschriebene Mängel zu korrigieren, denn immerhin sind 59,- € auch nicht wenig.

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl-Pädagoge

Zu bestellen gibt es diesen Ordner u. a. hier:

http://www.weltbild.de/artikel.php?WEA=8002820&artikelnummer=12327391&mode

=art&PUBLICAID=924cd762423cf19950f6db66a5e9a29c

bzw.

http://www.amazon.de/Job-Lokomotive-Trainingsprogramm-

Berufsorientierung-Jugendliche-P%C3%A4dagogisches/dp/3779921359

oder hier:

http://www.buch.de/buch/14249/

618_die_job_lokomotive__paedagogisches_training.html

bzw. hier:

http://www.pbv.at/webmanager/view.php?docid=5800

Sind Muster-Bewerbungen mustergültig?

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Es ist verführerisch, einfach auf Texte zuzugreifen, die man gratis im Internet erhalten kann. So gibt es viele Text-Vorlagen, die man sich herunterladen kann, doch besteht damit die Gefahr, mögliche Fehler einfach zu übernehmen.

Hier ein Beispiel:

In einem Muster (Bewerbung als EDV-Sachbearbeiter) finde ich Folgendes:

1.

IKK Westfalen-Lippe
Regionaldirektion Bielefeld
Referat IT
Herrn Jürgen Sturm
Artur-Ladebeck-Straße 220

33649 Bielefeld

Hier sollte die Leerzeile verschwinden:

IKK Westfalen-Lippe
Regionaldirektion Bielefeld
Referat IT
Herrn Jürgen Sturm
Artur-Ladebeck-Straße 220
33649 Bielefeld

2.

Ich würde gern EDV-Sachbearbeiter werden – Sie bieten mir diesen Arbeitsplatz

Diese Betreffzeile ist - meines Erachtens - nicht zu empfehlen.

Besser wäre aus meiner Sicht:

Bewerbung als EDV-Sachbearbeiter

3.

“Sehr geehrter Herr Sturm,

von Herrn Müller habe ich erfahren, das Sie…”

Richtig müsste es heißen:

“…habe ich erfahren, dass Sie…”

4.

“Da Sie eine große Krankenkasse sind, die die Möglichkeit bietet die vielfältigen Einsatzbereiche im Bereich der EDV zu durchlaufen und Sie zudem über einen guten Ruf verfügen bin ich sehr an einer Anstellung in ihrem Hause interessiert.”

Zunächst ist nicht Herr Sturm die “große Krankenkasse” (Sie - Kasse), sondern lediglich ein Mitarbeiter etc., zudem fehlen Kommata:

“…bietet, die vielfältigen…”

“guten Ruf verfügen, bin ich…”

Und leider ist der Satz meiner Meinung nach zu lang.

5.

“Ich möchte gern als EDV-Sachbearbeiter arbeiten , da es mir viel Spaß bereitet mit Computern zu arbeiten.”

“Ich möchte…” Was Sie möchten, ist zweitrangig. Besser, Sie beschreiben zuerst, was Sie können und damit, was Sie anbieten!  Der Spaßfaktor ist dann nicht wirklich überzeugend.

 6.

“Am Berufskolleg wurde meine Teamfähigkeit gefördert. Darüber hinaus erwarb ich hier spezielle Kenntnisse in den Bereichen Word, Excel, Power Point und Access.”

Wie fördert ein Kolleg Teamfähigkeit? Gibt es dazu einen Förderkurs? Konkret schreiben, welche Teamarbeit man geleistet hat, das wäre es gewesen! Z. B. kann der Bewerber eine AG nennen, sich auf sportliche Leistung beziehen oder ein Beispiel aus der schulischen Gruppenarbeit (Referat, Präsentation etc.) kurz erwähnen.

Gut, wenn Kenntnisse erworben wurden, die genannt werden können. Schade nur, wenn nicht beschrieben wird, wie gut man z. B. Exel beherrscht (sehr gute, gute Kenntnisse, Grund- oder Schulkenntnisse).

7.

“Danach besuchte ich einen IT-Lehrgang…”

 “Nach dem Praktikum…”

 Wann genau, “danach”? Geben Sie z. B. “Sommer 2007″ oder “von… bis” an etc.

 8.

 

 

“Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.”

Warum “würde”? Freuen Sie sich über eine Einladung, oder freuen Sie sich nicht?

Dann dürfen Sie auch schreiben: “Über eine Einladung…  freue ich mich.”

Grammatisch korrekt müsste das zwar heißen: “Über eine Einladung… werde ich mich freuen.” (Zukunft!) Aber da dies niemand so schreibt und erwartet, bleiben Sie lieber bei dem ersten Vorschlag “freue ich mich”.

9.

 Bewerbung um einen Arbeitsplatzals EDV-Sachbearbeiter

Hier (Deckblatt) fehlt eine Leertaste:

Bewerbung um einen Arbeitsplatz als EDV-Sachbearbeiter

 10.

 

“Schulabschluß:”

“Schulabschluss” heißt es heute. Worte, die hart ausgesprochen werden (muss, Fass, Fluss, Stuss, dass…) müssen mit “ss”, während weich ausgesprochene Begriffe (Muße, Buße) immer noch mit “ß” geschrieben werden.

 11.

 

“10/2001 – 7/2002 IT-Lehrgang beim ESTA-Bildungswerk e.V in Herford

8/2002 – 10/2002…”

Wenn man sich für ein Format entscheidet, sollte es konsequent durchgehalten
werden. Besser ist es hier (im Lebenslauf), die Ziffern nicht kursiv zu schreiben.

12.

 

Fremdsprachen: Englisch, Französisch

Auch hier gilt es, die Fähigkeiten genauer zu charakterisieren z. B. Englisch (sehr gut) etc. Wichtig ist nur, dass diese besonderen, guten Fähigkeiten nicht mit “mangelhaft” oder “ausreichend” auf der Zeugniskopie erscheinen. Das wäre dann mehr als peinlich.

13.

“Meine Stärken…

…hier auf einem Blick:

Ich bin hilfsbereit und freundlich

Ich habe ein gutes Eingliederungsvermögen

Ich kann flexibel meine Aufgaben erledigen”

Die sogenannte “Dritte Seite” (ein Begriff aus dem Bereich Zeitungswesen) dient dazu, ein persönliches Motto oder eine sonstige, besondere, aussagekräftige Seite zu präsentieren. Sie ist für Berufsanfänger oder Schüler interessant, die über keine oder wenige berufliche Erfahrungen verfügen. Es ist allerdings auch etwas für sehr mutige Bewerber, da man sich mit solchen Selbstaussagen auch schnell blamieren kann. Dennoch, eine durchaus interessante Sache! Nur dann ist es ratsam, konkreter zu werden. Was bedeutet denn hier z. B. “Eingliederungsvermögen”? Es gibt manche Begriffe, die sicher nicht mehr so gängig sind oder nicht Ihrem persönlichen Sprachstil entsprechen. Und was für eine Flexibilität wird hier überhaupt angesprochen? Flexibel sind wir doch alle irgendwie, oder?

14.

Äußerst gern würde ich meine Eigenschaften in Ihren Dienst stellen.

Melden Sie sich.

Ich würde mich darauf freuen.

In diesem Sinne

Das ist natürlich ein unschöner Abschluss. Es klingt beinahe so, als wolle sich der junge Bewerber einberufen lassen.  Das kommandoartige “melden Sie sich” passt dazu. Und mal wieder “würde” sich der Bewerber vielleicht, eventuell, möglicherweise freuen. Offenbar traut er sich nicht und ist sich nicht sicher. Gut möglich, dass er sich doch nicht freut.

Hier ist die Quelle, um sich einmal die - aus meiner Sicht verbesserungswürdige Bewerbung - als Datei  herunterzuladen. Gucken Sie sich diese Bewerbung an und machen Sie sich ein eigenes Bild.

http://www.arbeitslosennetz.de/component/option,com_docman/

task,doc_download/gid,269/Itemid,63

Im Übrigen sollte der Text für das Anschreiben nicht allzu lang sein (zwischen fünf bis maximal acht Sätzen).  Die Schriftgröße - wie im Anschreiben geschehen - einfach stark zu reduzieren, ist nicht vorteilhaft.

Also passen Sie schön auf, wenn es um die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen geht. Denn nicht alle Muster-Formulare oder Muster-Bewerbungen sind auch wirklich mustergültig.

In diesem Sinne,    ;-)

Silvio Ströver

Das Anschreiben: Einen gelungenen Einstieg finden!

Montag, den 21. Januar 2008

Aus meiner beruflichen Praxis heraus weiß ich, dass Schülerinnen und Schüler oft Probleme haben, einen gelungenen Einstiegssatz für das Bewerbungsanschreiben zu finden. Die (langweilige) Standard-Formulierung lautet:

“Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bewerbe ich mich um/als…”

Der erste Fehler findet sich schon in der anonymen Anrede, was ich bereits hier in der Checkliste (Fehler-Liste) erwähnt habe. Der Personaler, der möglicherweise gerade dabei ist, 324 Bewerbungsmappen durchzusehen, kann sicher schnell gefrustet sein, wenn sein Name nirgends in der Anrede erwähnt wird.

Wie finde ich den Namen heraus? Die bequemste Methode besteht in der Internet-Recherche. Viele Einrichtungen und Betriebe betreiben mittlerweile eine eigene Webseite. Mithilfe einiger Suchmaschinen ist es sicher schnell möglich, die entsprechende Seite zu finden. Nun empfiehlt es sich, in der Sidebar (linke oder rechte Spalte) oder in der (zumeist oberen) Menüleiste nach Begriffen wie “Karriere”, “Job”, “Ausbildung”, “Kontakt” oder “Azubis”, “Studenten”, “Personalwesen”, “Personalabteilung” oder nach ähnlichen Begriffen zu suchen.

Eine weitere Variante, an den Namen desjenigen zu gelangen, der die Bewerbungsmappe erhalten soll, besteht darin, einfach anzurufen. Die Telefonnummer finden Sie in der Regel auf den Internetseiten der Firma bzw. der Einrichtung (z. B. unter “Kontakt” etc.) oder im Telefonbuch bzw. in den Gelben Seiten, die man auch hier im Internet aufschlagen kann: http://www.gelbeseiten.de Links geben Sie den Firmennamen oder (wenn Sie noch nach einer Adresse suchen möchten) die Rubrik (z. B. Versicherung oder “Büroberufe” oder “Industriekaufmann” etc.) ein. Rechts geben Sie den Ort (z. B. Dortmund) ein. Dabei können Sie den Umkreis (z. B. 10 km) bestimmen, wenn Sie ein Häckchen ins Feld “in der Nähe” reinsetzen. - Suche starten, Adresse finden, anrufen, Namen notieren - und weiter geht’s!

Nun haben Sie den Namen: “Sehr geehrte Frau Nikowsky,…” oder “Sehr geehrter Herr Scholze,…” Doch wie soll der erste Satz (weiter-) ausformuliert werden?

Ich möchte gerne einige Beispiele nennen:

“am 27.06.2008 werde ich die Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit dem qualifizierten Fachoberschulabschluss abschließen. Schon länger interessiere ich mich für eine Ausbildung zur/zum …”

“auf Ihrer Webseite www.meinwunschbetrieb.de habe ich gesehen, dass Sie einen Auszubildenden für… suchen…”

“vielen Dank für das freundliche Telefonat. Dadurch bin ich in meinem Wunsch bestärkt worden, Ihnen meine Bewerbung als… zuzusenden.”

“auf Empfehlung von Herrn XY, mit dem ich vorgestern telefonierte, schicke ich Ihnen…”

“nach unserem gestrigen Telefonat wende ich mich, wie miteinander vereinbart, auf elektronischen Wege/per Email an Sie…”

“als sozial engagierter, junger Mensch kenne ich Ihre Einrichtung ‘Pflege für jedermann’ in der So-und-so-Straße 123 sehr gut. Auf Ihrer Internetseite habe ich Ihr Pflegeangebot gesehen, das mich sehr angesprochen hat…”

“als leidenschaftlicher Hobby-Gärtner komme ich gerne als Kunde in Ihre Filiale ‘Kleeblatt 4U’. Mein Wunsch war es schon immer, ein Praktikum in einer Gärtnerei zu absolvieren, um den Beruf des Gärtners näher kennen zu lernen. Aus diesem Grunde…”

“in der Westfälischen Randzeitung vom 21.01.2008 habe ich Ihre Stellenanzeige in der Sonderbeilage gefunden. Gerne möchte ich ab 08.2009 eine Ausbildung zur/zum… machen…”

“wie ich auf der Webseite www.job4me.de gesehen habe, suchen Sie einen engagierten Praktikanten…”

“vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Bewerbung als…” (Nach telefonischer Absprache!)

“Ihr Kindergarten ‘Krabbabbel’ ist mir noch in sehr guter Erinnerung und besonders habe ich mich gefreut, dass Sie mir die Möglichkeit einräumten, in Ihrer Einrichtung ein Praktikum als Erzieherin zu absolvieren…”

“als Schlangenhalter ist mir Ihre gute Behandlungsweise sehr aufgefallen. Ich weiß, dass viele Tierärzte Schwierigkeiten haben, Schlangen medizinisch zu versorgen. Als begeisteter Schlangenhalter bin ich sehr an einem tierärztlichen Studium interessiert und möchte gerne vorab ein Praktikum in Ihrer Tierklinik absolvieren, um…”

“Ihre Anzeige im Hamburger Tagesblatt vom 21.01.2008 hat mich sehr angesprochen. Daher möchte ich mich Ihnen einmal kurz vorstellen…”

“das Telefonat mit Herrn Müller vom 19.01.’08 hat mich bestärkt, mich bei Ihnen als… zu bewerben…”

“wie ich erfahren habe, suchen Sie eine/n …”.

“Sie suchen einen motivierten Fachlageristen..”

“mit großem Interesse habe ich auf Ihrer Webseite www.ihrewebseite.de gelesen, dass Sie zum 01.08.2008 einen… suchen…”

“ich bin zur Zeit Schüler des Bremer Verkauf-Dich-gut-Wirtschaftsgymnasiums und besuche die 11. Klasse. Von… bis… haben wir Schüler die Gelegenheit, ein Praktikum in unserem Wunschberuf zu machen. Da ich Ihre Filiale in der So-und-so-Straße 123 gut kenne, interessiert mich besonders die Abteilung für XY…”

“Von meinem Arbeitsvermittler habe ich heute erfahren, dass Sie zum…. eine/-n…. suchen. ..”

Wie Sie, liebe Bewerberin und Bewerber, sehen können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die schrecklich-langweilige Floskel “hiermit bewerbe ich mich um…” zu vermeiden. Natürlich ist es nicht einfach, einen passenden Alternativ-Satz zu finden. Und auch mir gelingt es als Berufswahlbegleiter nicht immer, den idealen, perfekten Satz sofort aus den Ärmeln zu schütteln. Viele Schüler/-innen möchten jedoch schnell fertig werden und haben kaum Geduld. Doch auf die Schnelle findet man nur selten den richtigen Einstieg im Anschreiben. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass eine gute Bewerbung durchaus einige Nachmittage benötigt, bis sie komplett erstellt ist. Und da kann es durchaus vorkommen, dass das Anschreiben einige Stunden in Anspruch nimmt.

Ich empfehle, zunächst den Lebenslauf zu erstellen und sich gründlich Gedanken zu machen, welche Anforderungen gestellt werden, um diese mit eigenen Fähigkeiten und Stärken zu vergleichen. Erst dann fällt es - besonders nach einem Telefonanruf bei der betreffenden Firma etc. - leichter, das Anschreiben inkl. des schwierigen Einstiegssatzes zu verfassen.

Ich hoffe sehr, Ihnen so etwas geholfen zu haben.

Wie haben Sie Ihr Anschreiben begonnen? Welchen Einleitungssatz formulierten Sie? Lassen Sie uns an Ihrer Erfahrung (in Form eines Kommentars) teilhaben! Auf (positive wie auch negative) Beispielsätze freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Fehler bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen erkennen und vermeiden

Freitag, den 18. Januar 2008

Wenn ich mir Bewerbungen anschaue, entdecke ich auch Fehler oder Schwächen, die zum Teil recht häufig vorkommen. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die wichtigsten Fehler aufzulisten, die mir in meiner bisherigen Berufspraxis in Punkto “schriftliche Bewerbung” aufgefallen sind. Ich kann mir vorstellen, dass diese Fehleranalyse nicht bei jedem so gesehen wird. Sie haben dafür auch hier wiederum die Möglichkeit, diese Liste zu kommentieren.

Die Fehler-Liste kann:

1. zeigen, dass Bewerbungsunterlagen nicht “mal eben” heruntergetippt werden sollten;

2. erahnen lassen, wieviele Fehler gemacht werden können;

3. deutlich machen, dass gewisse Fehler offenbar “typische Bewerbungsfehler” sind;

4. dazu gut sein, diese genannten Fehler konkret zu vermeiden und helfen,

eine bessere Bewerbung zu verfassen.

Liste in Form einer Pdf-Datei zum Herunterladen und Abspeichern:

http://berufswahlhelfer.stroever.net/2008_01_18_bewerberfehler_online_version.pdf

Nur, wer aus Fehlern lernt, entwickelt sich weiter.

Gruß,

Silvio Ströver

Bewerbungshilfe & Link-Tipp: Outofgermany.de - Arbeit im Ausland!

Mittwoch, den 10. Oktober 2007

Brauchen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer Bewerbung?

Finden Sie keinen Praktikumsplatz? Suchen Sie nach Ausbildungsstellen?

Die NRW-Herbstferien sind nun wieder um, die Arbeit geht weiter! Nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig Hilfe zu holen!

Sofern Sie Schüler/-in des Konrad-Klepping Berufskollegs sind, wenden Sie sich persönlich oder per Email an mich - oder schreiben Sie einen Kommentar ins Blog! -
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Heute gibt es an dieser Stelle einen neuen Link-Tipp!

Wer sich einmal über den deutschen Tellerrand hinausbewerben möchte, sollte wissen, unter welchen Voraussetzungen er oder sie sich im Ausland bewerben kann. Auch hier gilt es, genau hinzuschauen, um sich zielgerichtet präsentieren zu können.

Hier ein kurzer Auszug, der den Inhalt der folgenden Webseite von Florian Meier, näher beschreibt:

Die neue Online-Auslands-Jobbörse http://www.outofgermany.de bietet die Möglichkeit KOSTENLOS Arbeitsgesuche sowie Arbeitsangeboteaufzugeben und interessante Erfahrungsberichte zu lesen. Desweiteren finden Internetnutzer Einwanderungsbestimmungen zu den einzelnenLändern und können im Forum mit anderen Usern diskutieren.

Selbst kenne ich diese Webseite noch nicht gut, daher werde ich sie erst einmal über einen längeren Zeitraum im Auge behalten. Vielleicht hat der ein oder andere Bewerber Lust, seine Erfahrung, die er auf dieser Webseite gesammelt hat, hier in diesem Berufswahlhilfeblog mitzuteilen!

Gruß,

Silvio Ströver

Direkt nachfragen!

Sonntag, den 2. September 2007

Aktueller Hinweis:
Wer* weitere Hilfe bei der Suche nach einem Schulpraktikum benötigt, möge sich bitte morgen (Montag, 03.09.2007) direkt an mich wenden! In den Pausen bitte einfach im Lehrerzimmer nachfragen!

Gruß,

Silvio Ströver

*Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen & Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs

Praktikumsbewerbung zügig mailen!

Freitag, den 31. August 2007

Einige Schülerinnen und Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs mailten mir bereits Bewerbungen in Form einer Textdatei (im Open Office- oder Word-Format möglich) zu. Bisher war dieser Mail-Austausch zufriedenstellend, da so Arbeitswege entscheidend verkürzt werden konnten. Von weiteren Schülern weiß ich, dass sie derzeit ihre Bewerbungen für das nächste, anstehende Praktikum überarbeiten und mir zumailen möchten.

Meine Bitte ist die, so schnell wie möglich die Bewerbungsmails loszuschicken!

Bitte das Anschreiben, das Deckblatt, den Lebenslauf und gegebenfalls die sogenannte “Dritte Seite” nicht vergessen.  Denken Sie bitte weiterhin, dass es von Vorteil ist, eine Praktikums-Bewerbung wie eine “normale” Bewerbung (Ausbildungsstelle / Arbeitsstelle) zu behandeln:

Auch eine Bewerbung um eine Praktikumsstelle sollte sauber, ordentlich und obendrein pfiffig gestaltet sein!

Das Foto sollte selbstverständlich kein Automatenfoto sein und sowohl das Anschreiben und der Lebenslauf mit “königsblauer” Tinte (nicht Kugelschreiber!) unterschrieben werden. Benutzen Sie nach Möglichkeit eine Hülle aus schöner Pappe, also keine (billig aussehenden) Plastikhüllen. Denken Sie auch an Zeugniskopien (keine Originale) und ähnliche Belege (Kopie eines Praktikumszeugnis etc.).

Bitte seien Sie etwas kreativer, wenn es um die Gestaltung des Briefkopfes mit Ihrer Adresse (im Anschreiben) oder wenn es um die Erstellung des Deckblatts geht. Beispiele habe ich Ihnen gezeigt, zur Not sollten Sie nocheinmal selbst in Fachliteratur schauen. Bitte unbedingt Ihre Telefon-Nummer und (seriöse) Emailadresse im Kopf erwähnen, damit Sie der potenzielle Arbeitgeber schnell (und bequem) erreichen kann!

Eine gute Bewerbung benötigt mehrere Stunden. Also nichts wie ran an die Arbeit und nutzen Sie das Wochenende!

Viele gute Ideen und Geduld wünsche ich Ihnen bei diesem nicht-so-einfachen Unterfangen,

Silvio Ströver

Schulsozialarbeit und pädagogische Berufswahlhilfe KKB

Emails oft im Spam-Ordner

Dienstag, den 28. August 2007

Spät ist es wieder mal geworden… doch es ist nie zu spät, noch einmal auf ein kleines Problem hinzuweisen, welches diejenigen betrifft, die zum ersten mal eine Email von mir erhalten. Seit Ende der Sommerferien stehe ich verstärkt mit einigen Schülern im Email-Kontakt, da ich oft gebeten werde, die von Schülern überarbeiteten Bewerbungen nocheinmal zu lesen, um eventuelle Fehler zu korrigieren.

Diese Aufgabe erledige ich sehr gerne, zumal es in der Regel ganz problemlos verläuft. Manchmal scheint jedoch ein Schüler keine Email von mir zu bekommen und ist ganz irritiert darüber. Es empfiehlt sich zunächst, den “Unbekannt” bzw. “Spam-Ordner” im Email-Account anzuklicken, um herauszufinden, ob meine an Sie gesendete Email nicht versehentlich dort gelandet ist. Wenn dies der Fall ist, bitte unbedingt ent-spammen bzw. als “bekannt” einstufen, sodass zukünftig meine Emails sofort in Ihrem Posteingang ankommen und von Ihnen sofort abgerufen werden können. Ansonsten steht es Ihnen frei, mich direkt* anzusprechen, gerne helfe ich Ihnen auch in Sachen Email & Co. Nur in seltenen Fällen habe ich es bereits erlebt, dass Emails wochenlang im Netz herumschwirren oder gar nicht ankommen. Eine zweite Email kann aber schnell nachgeschickt werden. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig (am besten täglich) Ihre Mailbox bzw. fragen* Sie mich persönlich!

Auf eine gute Kommunikation!

Gruß,

Silvio Ströver

Schulsozialarbeit & Berufswahlhilfe KKB

Nichts ist unmöglich

Freitag, den 22. Juni 2007

Man ist erstaunt, welche Anforderungen an Prostituierte gestellt werden.
Eine Bewerbung sollte da sicher gut vorbereitet sein, doch frage ich mich, wie das Bewerbungsfoto, oder ein Einstellungstest aussehen soll?…

;-)

Auszug aus einer Online-Anzeige:

Biete Job als

prostituierte

in: D-(…) (Alter der Anzeige: gestern)

Unternehmensbeschreibung
Wir eröffnen in kurzer Zeit eine Räumlichkeit in Hameln-Weserbergland.
Unser kleines Team besteht aus einer Führungskraft und zwei Damen.
Gutes Arbeitsklima und Wohlbefinden sowie auch diskretion sind für uns selbstverständlich.
Gründungsjahr
2007
Anzahl der Mitarbeiter
1 bis 2
Der angebotene Job
Stellenbezeichnung
prostituierte
(…)
Dienstleistungen
Kennzeichnungspflichtige Anzeige
Sex, Erotik, Escort, Flirtline
Vorgesehener Eintrittstermin
Verhandlungssache
Personalverantwortung
gehört nicht zum Job
Angebotene Beschäftigungsdauer
unbefristet, auf Dauer
Wochenarbeitszeit
5 - 15 Wochenstunden
15 bis 30 Wochenstunden
30 bis 50 Wochenstunden
50 bis 70 Wochenstunden
über 70 Wochenstunden
Der Job ist als Nebenjob geeignet
als Student, Werkstudent
als Arbeitsloser, Sozialhilfeempfänger
als Nebentätigkeit
am Wochenende
Vorgesehenes Arbeitsverhältnis
Freie Mitarbeit
Selbständigkeit
Vorgesehenes Vergütungsmodell
rein erfolgsabhängig
nach geleisteten Arbeitsstunden
Ihr Profil
Erforderlicher Bildungsabschluss
kein Abschluss
Erwartete Berufserfahrung
Keine
Erforderliche Sprachkenntnisse
Deutsch (Fliessend/Verhandlungssicher)
Englisch (Grundkenntnisse)
Arbeitsort
Ort
(…)
Suchgebiet
D-(…)
Bundesland
(…)
Land
Deutschland
Innen- oder Aussendienst
Innen- und Aussendienst
Sonstiges
Wir sind ein kleines Team und suchen Damen die mit niveau und flair arbeiten möchten.
In unserem Ambiente ist es uns wichtig, das der Gast sich wohl und zufrieden fühlt, so haben wir die Gewissheit , das der Kunde immmer wieder unsere Räumlichkeiten aufsucht.
Aus Erfahrung solltest du nicht abgeneigt sein, Haus -, und öffentliche Plätze zu tätigen.( was aber unter umständen kein muss ist, aber erfolgreich)
Wenn du Finanzielle unabhängig sein möchtest und im alter von 18 - 40 Jahre bist, würden wir uns freuen mit dir ein persönliches gespräch zu führen.

Jobfit

Dienstag, den 12. Juni 2007

Die “Jobfit”-Messe auf dem Dortmunder Friedensplatz zeigte heute zwei Gesichter: Sobald man den Platz erreichte, sah man viele Stände und Tische, die kreisförmig aufgebaut waren. Verschiedene Firmen, Betriebe und potenzielle Arbeitgeber machten auf unterschiedliche Art auf sich aufmerksam und lockten mit unterschiedlichen Erfolg den Nachwuchs.

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Im Dortmunder Rathaus wurden sogenannte “Workshops” von diversen Trägern durchgeführt, die in verschiedenen Räumlichkeiten, die zum Teil mit lakenähnlichen Tüchern(?) abgetrennt waren. Dort konnten angemeldete Klassen in 15 bis 30-Minuten-Blöcken etwas über Einstellungstests oder Bewerbungstraining hören bzw. sich selbst durch interessierte Fragen oder Übungsmöglichkeiten mit einbringen.

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Es gab Musik,

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kostenloses Dortmunder Wasser und u. a. eine Kleinigkeit,

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um den Hunger zu stillen.

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Manchmal musste ein kleiner Wagen her, um großes Publikum zu locken.

Viele Stände ließen Schüler “Schreibarbeit” erledigen.

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Thyssen Krupp testete u. a.,

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ob die Schüler Gewichte und Distanzen richtig einschätzen konnten und über das nötige Fingerspitzengefühl verfügten.

Rewes Äpfel wurden leider oft als eine Art “Mini-Fußball” missbraucht.

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Pocco hatte ein schön großes Plakat.

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Der Krankenwagen hatte hier ausnahmsweise “dienstfrei”, da er nur zum Werbezweck benutzt wurde.

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Umso engagierter wurde gezeigt (und aufgezeichnet), wie man leblose Puppen reanimiert.

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Die Polizei hatte manchmal wenig zu tun,

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während man auf der Bühne Interviews gab und (Ex-) Azubis über ihren Werdegang befragte und dadurch beispielhaft aufzeigte, was man als Auszubildender wissen und beachten sollte.

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Beispielsweise wurde betont, auf sein Äußeres zu achten. Und während ich die folgenden Fotos schoss, unterhielt man sich gerade über ordentliche Frisuren.

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Ob da die zwei jungen Männer mit ihrem Irokesenschnitt genau hingehört haben? ;-)

Es war schon interessant, zu sehen, wie andere Profis die Schüler in den “Workshops” informierten, um mal einen Vergleich zur eigenen Tätigkeit zu haben. Aber mein Eindruck war, dass nur wenige Schüler davon etwas mitgenommen haben. Schade.

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Gruß,

Silvio Ströver

Schnell bewerben

Dienstag, den 22. Mai 2007

Immer wieder drängt die Zeit!

Wer schon jetzt definitiv weiß, nächstes Jahr als Auszubildender (oder Berufsanfänger) arbeiten zu wollen, sollte sich jetzt hinsetzen und seine Bewerbung schreiben. Die Zeit geht viel zu schnell um und schon ist das letzte Schuljahr bereits vergangen, ohne einen Ausbildungsplatz (oder Arbeitsplatz) zu haben. Und die Zeit der Arbeitslosigkeit wird sich ebenfalls sehr schnell ausdehnen, und plötzlich gehört man zu den sogenannten Altbewerbern, die noch schwieriger als andere zu vermitteln sind.

Hier habe ich eine Nachricht aufgeschnappt, die diese Problematik ganz aktuell wieder aufgreift.

Verlassen Sie sich also bitte nicht alleine auf den schönen, wirtschaftlichen Aufschwung , sondern tun Sie etwas! Bewerben Sie sich (z. B. initiativ) so früh wie möglich!

Gruß,
Silvio Ströver