Archiv der Kategorie ‘Pädagoge‘

Wozu Pädagogik studieren?

Dienstag, den 1. April 2008

Eine Frage, der ich vor einiger Zeit (Sommersemester 2001) nachging und folgende Schlussfolgerung dokumentierte:

“Möglicherweise besitzen gerade Studenten /-innen der Pädagogik eine höhere Ambiguitätstoleranz und effektivere Konfliktlösungskompetenz als andere Menschen. Ideelle Werte („Helfersyndrom“) werden eher weniger genannt, sodass sachliche, finanzielle, organisatorische und pragmatische Gründe gewichtiger einzuordnen sind, als z. B. karikative, humanistische oder christliche Beweggründe.”

Hier gibt es weitere Informationen zu meiner empirischen Erkundungsstudie:

http://paedblog.de/2006/08/30/wozu-paedagogik-studieren

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Berufswahlhelfer in Hameln

Donnerstag, den 6. März 2008

Berufswahlbegleiter gibt es nicht nur in Dortmund, sondern auch in Hameln. Im Pressearchiv der “Impuls” gGmbH findet man einen, zwar etwas fehlerhaft verfassten, aber dennoch interessanten “DeWeZet”-Bericht von Ulrike Truchseß über die Arbeit von drei Berufswahlbegleitern /-helfern.

Die Sozialpädagogin Anika Hesse wird zunächst erwähnt. Sie weist darauf hin, dass Erfolge ihrer Arbeit erst in einigen Jahren messbar seien: “Ich muss Herrn Durchstecher (= Leiter des JobCenters Hameln, red. Anmerkung) entäuschen, wenn er die Erwartung hatte, wenn er die Erwartung hatte, dass sich die Vermittlungsquote sofort erhöhen sollte.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm: Service - Pressearchiv-Jahrgang 2007 -und nach unten scrollen) Nur vier ihrer Schützlinge mit einem Hauptschulabschluss hätten es überhaupt bis zu einem Vorstellungsgespräch geschafft, scheiterten aber am Einstellungstest. Vier weitere, Schüler einer zehnten Klasse wüssten aber nun ganz genau, wie sie ihren weiteren Werdegang zu gestalten hätten. Die zwei Klassenlehrer seien von der Arbeit der Sozialpädagogin Anika Hesse ganz begeistert: Wichtig ist beiden, dass die Sozialarbeiterin die Schüler ermutigt.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm)

Rainer Faulpel weiß zu berichten: “Unsere Beratung ist nicht abschlussorientiert, sondern anschlussorientiert’, (…)” Klingt gut, wenn eigentlich auch nicht ganz klar ist, was er damit konkret meint.

Ein weiterer Berufswahlhelfer, Rolf Schönlein, wird beschrieben, der scheinbar etwas überfordert ist: “In unterschiedlichen AGs bietet Schönlein Bewerbungstraining an, das sei fast schon zu viel.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm) Aber immerhin seien zwei seiner (auf zwei Schulen verteilten) Schüler inzwischen sicher in einer Ausbildung untergebracht.

Hausbesuche und Elterngespräche werden genutzt, um die Eltern in die Berufswahl der Kinder miteinzubeziehen. Viele Schüler verfügten nicht über das nötige “Vitamin B” oder über soviel Vorwissen, um einen Wunschberuf formulieren zu können. Begründet wird dies damit, dass ein kurzer BIZ-Besuch auch nicht geeignet sei, um die Fülle von ca. 500 verschiedenen Berufen zu bewältigen.

Berufswahlbegleitung findet an vielen deutschen Schulen in unterschiedlicher Form statt. Es wäre interessant, zu erfahren, wie andere Berufswahlhelfer, Berufwahlbegleiter, Berufswahlnavigatoren, Berufswahlberater, Berufswahlkoordinatoren oder wie man solche pädagogischen Fachkräfte auch sonst noch bezeichnen mag, arbeiten.

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzer Artikel:

TRUCHSEß, Ulrike: Schwierige Berufswahl - Helfer machen Mut. Die meisten Hauptschüler sind unsicher / 90 % wollen Realschulabschluss machen. DeWeZett 23.02.2007
http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm
bzw.
http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/pr230207.htm

Bewerbungshilfe & Link-Tipp: Outofgermany.de - Arbeit im Ausland!

Mittwoch, den 10. Oktober 2007

Brauchen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer Bewerbung?

Finden Sie keinen Praktikumsplatz? Suchen Sie nach Ausbildungsstellen?

Die NRW-Herbstferien sind nun wieder um, die Arbeit geht weiter! Nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig Hilfe zu holen!

Sofern Sie Schüler/-in des Konrad-Klepping Berufskollegs sind, wenden Sie sich persönlich oder per Email an mich - oder schreiben Sie einen Kommentar ins Blog! -
___________________________________________________

Heute gibt es an dieser Stelle einen neuen Link-Tipp!

Wer sich einmal über den deutschen Tellerrand hinausbewerben möchte, sollte wissen, unter welchen Voraussetzungen er oder sie sich im Ausland bewerben kann. Auch hier gilt es, genau hinzuschauen, um sich zielgerichtet präsentieren zu können.

Hier ein kurzer Auszug, der den Inhalt der folgenden Webseite von Florian Meier, näher beschreibt:

Die neue Online-Auslands-Jobbörse http://www.outofgermany.de bietet die Möglichkeit KOSTENLOS Arbeitsgesuche sowie Arbeitsangeboteaufzugeben und interessante Erfahrungsberichte zu lesen. Desweiteren finden Internetnutzer Einwanderungsbestimmungen zu den einzelnenLändern und können im Forum mit anderen Usern diskutieren.

Selbst kenne ich diese Webseite noch nicht gut, daher werde ich sie erst einmal über einen längeren Zeitraum im Auge behalten. Vielleicht hat der ein oder andere Bewerber Lust, seine Erfahrung, die er auf dieser Webseite gesammelt hat, hier in diesem Berufswahlhilfeblog mitzuteilen!

Gruß,

Silvio Ströver

Morgen: Neuer Lesezirkel! & Plan bis November 2007

Montag, den 17. September 2007

Aushang 1: 

 

Lesezirkel!

Liebe Schülerinnen & Schüler des
Konrad Klepping Berufskollegs!

Lesen Sie gerne? Haben Sie Spaß daran, Neues zu entdecken?
Oder fällt es Ihnen schwer, Bücher auch nur anzuschauen?
Erleben Sie Literatur neu kennen und seien Sie neugierig!

Ab sofort haben Sie die Gelegenheit,
jeden Dienstag in der 8. (ab 14:15 Uhr) & 9. Stunde
im Raum BU 60 *
[direkt neben dem Schülerselbstlernzentrum (SLZ)]
mit anderen Schülern am Lesezirkel teilzunehmen!

Haben Sie Fragen?
Mailen Sie mir: s.stroever@web.de
Gruß, Silvio Ströver
(Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB)

*Termin-Anderungen ggf. möglich. Beachten Sie bitte:

http://www.berufswahlhelfer.stroever.net

Aushang 2: 
Im Angebot* habe ich für Sie:
Platon – Gerechtigkeit über Bildung? Das platonische Höhlengleichnis!
(18.09.2007 & 09.10.2007)
Mittelalter und Moderne – Alte Standfestigkeit oder berufliche Freiheit? Der moderne Zwang zur Selbstvermarktung: Chancen & Risiken! (16.10.2007)
Sigmund Freud – Triebe, Chaos und Hormone? Wieso man nie Lust auf Schule
hat! (23.10.2007)
Karl Marx – Soziale Ideen und moderner Leistungsdruck! Warum Arbeitnehmer
ihre Rechte kennen sollten! (30.10.2007)
Lernpsychologie – Warum wir überhaupt lernen müssen! Tipps und Tricks für
effektives Lernen! (06.11.2007)

Machen Sie mehr aus sich!

Gruß,
Silvio Ströver
Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB

*Termine können sich ggf. ändern. Bitte beachten Sie dazu:
http://www.berufswahlhelfer.stroever.net

*Anmeldung z. B. persönlich oder über s.stroever@web.de möglich.
(Auch Spontan-Besucher sind willkommen!)

Cappuccino, Knabberzeug & Material wird es gegen einen kleinen Kostenbeitrag
geben.
Aushang 3:

Platon
Der Schlüssel zum
europäischen Bildungsverständnis.

Haben Sie Lust, in einer gemütlichen Atmosphäre den Gedanken eines

Philosophen der Antike zu folgen?
Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie – ganz nebenbei – dass alte Texte
hochaktuell sein können!
Die Planung für den 18.09. & 09.10.2007:
Wir werden in einem Kreis von Interessierten gemeinsam einen für das
europäische Bildungsverständnis zentralen Text durchgehen, der Bestandteil des
platonischen Werks „Der Staat“ ist.
Dort erfahren wir nicht nur, wie sich ein kluger Kopf der Antike über Gerechtigkeit
auseinander gesetzt hat, sondern auch, warum Platon mit seiner Bildungsidee (im
Höhlengleichnis beschrieben) dermaßen Erfolg hatte, dass wir noch heute viel
von seiner Philosophie – ohne es vielleicht zu bemerken – (er-) leben!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Neuer Lesezirkel im KKB!

Samstag, den 15. September 2007

Aktueller Hinweis für die Schülerinnen & Schüler des Konrad Klepping Berufskollegs der Stadt Dortmund:

Am kommenden Dienstag (18.09.) wird (von nun an wöchentlich) in der 8. und 9. Stunde ein Lesezirkel für alle interessierten Schüler im Raum UB 60 (= direkt neben dem SLZ) stattfinden!

Gemeinsam werden wir in einer gemütlichen Atmosphäre spannende Texte aus dem Bereich der Philosophie, Geschichte, Politik, Pädagogik, Soziologie und Psychologie kennenlernen!

Eine einmalige Chance für Sie, auch einmal solche Texte zu erschließen, die es in sich haben! Zusammen werden wir spannende Diskussionen haben und sicher die Erkenntnis mitnehmen, dass es Spaß macht, solche Texte zu lesen!

Nähere Informationen folgen in Kürze,

bei Fragen mailen Sie mich einfach an:

s.stroever@web.de

Gruß,

Silvio Ströver

Fortbildung

Montag, den 10. September 2007

Aus aktuellem Anlass:

Zur Zeit besuchen meine Kollegin und ich eine Fortbildung. Am Mittwoch werden wir wieder an der Schule sein. In dringenden Fällen bin ich jedoch für meine Schülerinnen und Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs u. a. über Email zu erreichen. Wie ich bereits heute in einer Email angekündigt habe, werde ich spätestens am kommenden Mittwoch ein ausführliches Feedback zur Bewerbungsmail geben. Bitte bringen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit!

s.stroever@web.de

Gruß,

Silvio Ströver

Schulsozialarbeit und pädagogische Berufswahlhilfe KKB

Emails oft im Spam-Ordner

Dienstag, den 28. August 2007

Spät ist es wieder mal geworden… doch es ist nie zu spät, noch einmal auf ein kleines Problem hinzuweisen, welches diejenigen betrifft, die zum ersten mal eine Email von mir erhalten. Seit Ende der Sommerferien stehe ich verstärkt mit einigen Schülern im Email-Kontakt, da ich oft gebeten werde, die von Schülern überarbeiteten Bewerbungen nocheinmal zu lesen, um eventuelle Fehler zu korrigieren.

Diese Aufgabe erledige ich sehr gerne, zumal es in der Regel ganz problemlos verläuft. Manchmal scheint jedoch ein Schüler keine Email von mir zu bekommen und ist ganz irritiert darüber. Es empfiehlt sich zunächst, den “Unbekannt” bzw. “Spam-Ordner” im Email-Account anzuklicken, um herauszufinden, ob meine an Sie gesendete Email nicht versehentlich dort gelandet ist. Wenn dies der Fall ist, bitte unbedingt ent-spammen bzw. als “bekannt” einstufen, sodass zukünftig meine Emails sofort in Ihrem Posteingang ankommen und von Ihnen sofort abgerufen werden können. Ansonsten steht es Ihnen frei, mich direkt* anzusprechen, gerne helfe ich Ihnen auch in Sachen Email & Co. Nur in seltenen Fällen habe ich es bereits erlebt, dass Emails wochenlang im Netz herumschwirren oder gar nicht ankommen. Eine zweite Email kann aber schnell nachgeschickt werden. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig (am besten täglich) Ihre Mailbox bzw. fragen* Sie mich persönlich!

Auf eine gute Kommunikation!

Gruß,

Silvio Ströver

Schulsozialarbeit & Berufswahlhilfe KKB

Beratung: Erfolgreiche Praktika-Suche (KKB / HBOP3)

Montag, den 20. August 2007

Hallo KKB-Schülerinnen und -Schüler!

Sie suchen eine Praktikumsstelle und brauchen noch Link-Tipps für die erfolgreiche Internet-Recherche? Dann habe ich etwas für Sie!

Die folgende Linkliste kann helfen, selbständig im Internet nach einer Prakikumsstelle zu suchen, Sie werden viele Informationen und Hilfestellungen unter den angegebenen Links, die hier nur eine kleine Auswahl darstellen, finden. Dort können Sie gezielt nach einem Praktikumsplatz in Dortmund und Umgebung suchen, wichtige Hinweise (zur Bewerbung etc.) und weitere, nützliche Tipps und Antworten finden!

Für all diejenigen, die darüberhinaus Fragen haben und meine Beratung in Anspruch nehmen möchten, gibt es hier die Möglichkeit, sich einfach hier unter diesen Blogeintrag bei mir anzumelden.

Schreiben Sie einfach in den Kommentar Ihren Namen* und Ihre Emailadresse, Ihre Klasse und die gewünschte Zeit (Uhrzeit/Schulstunde) hinein, bedenken Sie bitte dabei, dass sich Ihr Wunschtermin mit vorherigen Terminwünschen nicht überschneiden (also keine zwei verschiedene Termin-Wünsche mit demselben Datum und Uhrzeit).

Treffpunkt wird immer das Lehrerzimmer (Rhein. Str.) sein. Die Beratung ist exklusiv nur für Schülerinnen und Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs gedacht.

*Falls Sie Ihren Namen nicht angeben wollen, achten Sie bitte auf die korrekte Email-Schreibweise. Somit kann ich überprüfen, ob Sie auch wirklich zur Zielgruppe der KKB-Schüler gehören! Danke!

Im Folgenden habe ich für Sie, wie angekündigt, einige Links, die sich speziell um die erfolgreiche Prakikumssuche drehen, viel Erfolg und Durchhaltevermögen, sich durch den Internet-Dschungel durchzukämpfen, was zugegeben, nicht immer ganz einfach ist:

Links zur Praktikumssuche:

http://www.praktikums-boerse.de/html/praktikant/angebot.cfm

http://www.praktikum.de/german/staedte/index.html

http://www.praktikum.de/german/branchen/index.html

http://www.praktikum.de/german/suche_praktikum.html

http://www.jobpilot.de/job_suche/selectform.phtml/

?appkind=4&Jobs_Session=b917a3bd80c6f81f2a6ae7163f75597b

http://de.gigajob.com/job/Praktikum.html?sid=d0eb60c72a2628836461613137a0eee3

http://www.prabo.de/index.php4?page=angebote2

http://www.stepstone.de

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/2/exturl/

687474703a2f2f7777772e7769776f2e64652f7769776f7

46f6f6c732f666e2f7777322f73666e2f70625f737461727

473656974652f696e6465782e68746d6c/fb/1/fm/1/fl/0/bt/3/SH/0/depot/0/index.html

http://www.praktikum.info

http://www.bigredonline.de (Praktikastellen in der Wirtschaft)

http://www.agenturcafe.de/PR-JOBS-+-KARRIERE.html (Kommunikation)

http://www.praktikum.net (Medien)

http://www.mtvhome.de/schichtwechsel/index.php?historie=,,,,Home&groupie=25& (MTV)

http://www.doit-online.de/cms/doIT+Service/Praktikumsb%F6rse (Medien)

http://www.planet-praktika.de (Journalismus)

http://www.praktikant24.de/praktikum/boerse/angebote/schueler

http://www.engling-it.de/praktika

http://www.praktikant24.de/praktikum/boerse/angebote/schueler

Links zum Praktikum:

http://www.praktikanten.net

http://www.praktikumszeugnis.de

http://www.promotionbasis.de

http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=

ur2&camp=1638&tag=dieseitefurprakt&creative=6742&path

=ASIN%2F3980990508%2

http://www.squeaker.net

http://www.amazon.de/exec/obidos/external-search?tag=

dieseitefurprakt&keyword=Praktikum&index=books-de

http://www.berufswahl-tipps.de/praktikum.htm

http://www.hobsons.de/de/karriere/karrieretipps/erste_zeit/praktikum.html

Links zur Ausbildung:

http://www.jugend-stil.de

http://www2.bibb.de/tools/aab/aabberufeliste.php

http://www.dortmund.ihk24.de/produktmarken/bildung/

anlagen/ausbildungsberatung/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_den_Schulabgaengern.pdf (IHK: Was erwartet die Wirtschaft von Azubis? / Pdf-Datei zum Download)

http://www.dortmund.ihk24.de/produktmarken/recht/

anlagen/anlagen_arbeitsrecht/Arbeitszeugnis_11_06.pdf (Zeugnis, Recht, Schreibweise, Pdf-Datei zum Download)

http://lehrstellenatlas.dortmund.ihk24.de/knr118/willkommen.aspx (Ausbildungsbetriebe IHK)

Gruß,

Silvio Ströver

Schulsozialarbeit & Berufswahlbegleitung

am Konrad-Klepping-Berufskolleg

Bei Fragen mailen Sie mich einfach an:

s.stroever@web.de

Aktuelles auf ströver.de

Montag, den 16. Juli 2007

Zur Zeit veröffentliche ich verstärkt auf meinen verschiedenen Webseiten und Weblogs umweltpädagogische Beiträge. Geplant ist, in Bälde auch hier über Öko-Jobs zu berichten.

Generell finden sie auf meiner Ströver.de-Webseite alle Informationen über die zuletzt von mir verfassten Beiträge:

Dort erfahren Sie, welche Beitrage ich wo, d. h. auf welcher Webseite oder in welchem Weblog, verfasst habe und worüber.

Des Weiteren finden Sie die wichtigsten Links vor, um von der ströver.de-Webseite auf die gesuchten Beiträge zu gelangen.

Ich empfehle Ihnen, bei Interesse regelmäßig auf meiner Webseite http://www.ströver.de nachzuschauen!
Es grüßt Sie

Silvio Ströver

Platon-Stunde am Dienstag!

Mittwoch, den 30. Mai 2007

Am kommenden Dienstag, das ist der 05.06.2007, findet die angekündigte Platon-Runde im KKB statt!

Wir sind eine kleine Gruppe und freuen uns über jeden, der dazukommt!

Die (erste) Platon-Stunde wird am Dienstag von 14-15 Uhr stattfinden!

Raum: Projektraum (”Kaffeeklappe”), Treffpunkt um ca. 13:50 Uhr: Vor dem Beratungsraum (neben dem Hausmeisterraum).

Ich freue mich auf Sie!

Gruß,

Silvio Ströver

Berufswahlhilfe & Schulsozialarbeit KKB

Sind wieder da!

Montag, den 29. Januar 2007

Wer es noch nicht mitbekommen hat:

Wir berufswahlbegleitenden, sozialarbeiterischen Pädagogen sind - bis auf den jetzigen Mittwoch* - wieder im Hause!

Bitte beachten Sie den Aushang neben dem Vertretungsplan, neben der Tür am Beratungsraum und am SLZ!

Termine sind auch wieder möglich, mailen Sie mich dazu einfach an: s.stroever@web.de

Gerne helfe ich Ihnen:

Vielleicht brauchen Sie Tipps, wie Sie im Internet recherchieren können?

Brauchen Sie Hilfe zur Gestaltung Ihrer Hausaufgaben oder Bewerbungsmappen?

Haben Sie Probleme zu Hause oder in der Schule?

Droht Ihnen der Schulverweis?

Haben Sie das Gefühl, dass jeder gegen Sie ist?

Lassen Sie es nicht erst soweit kommen, und kommen Sie am besten gleich zu mir!

Sicher finden wir gemeinsam eine Lösung! :-)
Silvio Ströver

WICHTIG:
*An diesem Mittwoch (31.01.2007) fallen leider sämtliche Veranstaltungen (z. B. Unterichtsbegleitung und Beratungsdienste) der sozialarbeiterischen Berufswahlbegleiter des Konrad-Klepping-Berufskollegs aus!

Theodor Litt: Berufsbildung, Fachbildung & Menschenbildung

Sonntag, den 26. November 2006

(Copyright & Urheber-Rechte: Silvio Ströver)

Eine Ausarbeitung zum Bildungsverständnis von Theodor Litt:

Theodor Litt hat sich mehrmals zum Verhältnis von allgemeiner und beruflicher Bildung geäußert. Mehrere Schriften (“Naturwissenschaft und Menschenbildungâ€�, “Technisches Denken und menschliche Bildungâ€�, “Das Bildungsideal der deutschen Klassik und die moderne Arbeitsweltâ€�, “Wissenschaft und Menschenbildung im Lichte des West-Ost-Gegensatzesâ€�) bezeugen sein Wirken in dieser Richtung. Das Besondere an Litts Leistung war stets, dass er es verstand, vom Allgemeinen auf das Besondere zu schließen. Denn Litt argumentierte oft prinzipiell, sodass seine Texte einen sehr allgemeinen Aussagewert besaßen. Doch konnte Litt zu gegebenen Anlässen immer konkrete Aussagen ableiten, so auch in diesem Kontext nach dem zweiten Weltkrieg, als ganz Deutschland um das Überleben kämpfte und es darauf ankam, so schnell wie möglich wieder eine funktionierende Wirtschaft herzustellen. Neben einer Rede, die Litt 1947 vor Berufsschullehrern gehalten hatte, trug er 1958 wissenschaftlichen Mitarbeitern einen weiteren Vortrag vor. Im gleichen Jahr fasste Litt beide Reden zu einem Buch zusammen, das den Titel „Berufsbildung, Fachbildung, Menschenbildung“ trug. Während die erste Rede die existentielle Notsituation Deutschlands betont und den klassischen Bildungsbegriff überwindet, so liest man in der zweiten Rede von Litts Appell, trotz des technischen Fortschritts nicht die Humanität zu vergessen. Trotz der unterschiedlichen Gewichtungen widersprechen sich die Texte nicht, sondern können ergänzend gelesen werden.

Litt setzt bei dem überholten Bildungsbegriff an, den er versucht, geschichtlich zu verstehen und mit der Gegenwart zu vergleichen. Dabei stellt Litt heraus, dass die klassische, ästhetisch-literarische Bildung nicht mehr mit der gegenwärtigen Lage übereinstimmt. Durch diese Feststellung distanzierte sich Litt zu den bislang geführten, traditionellen pädagogischen Diskursen, die seit dem 19. Jahrhundert fruchtlose Bildungsdebatten thematisierten. Litt versuchte, durch einen geschichtlichen Rückgriff, die ursprüngliche Intention und Funktion von Bildung herauszustellen. Zunächst stellte er dabei fest, dass zwei konträre Strömungen sich gegenüberstanden: der Humanismus zum Rationalismus. Nach Litt hat sich der Humanismus gegen die fortschreitende Technisierung und Arbeitsteilung gewandt, indem er das Menschliche gegen das Funktionieren des Menschen stellte. Humboldt sah die Lösung darin, dem Menschen eine humanistische Bildung zu ermöglichen, die es ihm erlaubten sollte, aufgrund der Menschenbildung sich gegen den technischen Fortschritt und seinen unmenschlichen Forderungen zu wehren. Nur durch die künstliche Isolierung, nichts mit weltlichen Angelegenheiten und Bedürfnissen tun zu haben, wurde solch eine Menschenbildung möglich. Somit wurde die Kunst, die Sprachen und die Mathematik aufgewertet und berufliche Bildung aus dem klassischen Bildungsverständnis ausgeschlossen. Die Gefahr sah man darin, dass berufliche Bildung immer bedeutet hätte, den industriellen und wirtschaftlichen, also unmenschlichen Bedürfnissen nachzugeben. Doch Litt stellte seiner Zeit heraus, dass dieses Bildungsverständnis auch sehr einseitig und von Nachteil war, da die elementaren bzw. existentiellen Bedürfnisse des Menschen völlig ignoriert und sogar abgelehnt wurden. Dies hatte zur Folge, Menschen unvorbereitet in die reale Welt zu schicken, deren vermittelten, klassischen Ideale der harten Realität nicht standhalten konnten. Nach Litt wäre es gefährlich, zu übersehen, dass auch die anstrengende Arbeit bzw. die harte Realität ein Gegenstand der Bildung sein müsste, da diese immer einen konkreten Lebensbezug beinhaltete. Litt bemerkte, dass der ursprüngliche Rationalismus noch nicht menschenfeindlich eingestellt war, da erst einmal nur die Natur unter dessen Einfluss stand. Später jedoch übertrug sich das technisierte Denken und Handeln auf den Menschen selbst und bedrohte ihn. Doch stellte Litt fest, dass die Naturwissenschaft nicht in der Lage war, die menschliche Entscheidungsfähigkeit ersetzen zu können, auch wenn Analyse-Zweck-Zusammenhänge Entscheidungshilfen sein konnten. Denn das, was den Menschen auszeichnete, war seine Entscheidungsvollmacht. Das Tragische an der naturwissenschaftlichen Haltung, nur nach Mittel und Nutzen zu fragen, war, den Menschen nur noch unter diesem Aspekt wahrzunehmen und ihn somit zu entmenschlichen. Denn auf diese Art wurde nur noch gesehen, wie der Mensch funktionierte und welchen Zweck er erfüllen konnte. Litts Fazit lautete demnach, dass die menschliche Ratio, seine hochgelobte Vernunft nichts weiter sein konnte, als ein Produkt des Rationalismus´, der alles Irrationale am Menschen wie z. B. Gefühle, Träume und Fantasien leugnete und abstritt. Daher sah Litt in seiner Zeit zunächst das Dilemma, keine angemessene Alternative zu sehen, da sowohl der unrealistische Humanismus als auch der menschenverachtende Rationalismus für sich alleine jeweils nicht wirkliche Bildung ermöglichen konnte. Denn das Problem war, dass beide Richtungen totale Extreme darstellten. Doch Litt sieht beide entgegengesetzte Strömungen im Wechselspiel miteinander vereint. Dies entspräche der menschlichen Natur, die ebenfalls widersprüchlich sei. Daher könnte man nicht nur eine Tendenz, wie z. B. nur die bloße Vernunft einseitig hervorheben, da das Unvernünftige, was den Menschen auch ausmacht, fehlen würde. Somit schloss Litt von der Anthropologie auf den Bildungsbegriff. Demnach wäre es falsch, nur konservative, traditionelle Bildungsinhalte, die nichts mehr mit der gegenwärtigen Realität zu tun hätten, hochzuhalten (klassische Bildung) noch die Gegenwart als einzigen Maßstab zu nehmen, nach dem eine dem wirtschaftlichem Denken untergeordnete Bildung das einzig Wahre sei. Litt geht aber nicht etwa soweit, beide Richtungen auszuschlagen, sondern erfasst beide gleichzeitig. Litt sieht nämlich in der Menschenbildung die Chance, die Technokratie in ihre Grenzen einzuweisen. Ihm ist es wichtig, dass sich der Mensch bewusst macht, dass er es ist, der als ganze Person entscheidet und entgegenwirken kann. Folglich ist der Mensch nicht länger ein von der Technik Abhängiger, sondern kann durch die Selbsterkenntnis seine Gewalt über die Technik wieder neu entdecken und sich gegen den Besitzansprüchen der Naturwissenschaft und Technik wehren. Daher fordert Litt, ständig wach zu bleiben und nicht zu vergessen, wer die eigentlichen Zügel in der Hand hält, nämlich der Mensch. Doch ist es dazu notwendig, dass der herangebildete Mensch sich seiner Handlungsfähigkeit und Entscheidungskompetenz durch die klassisch geprägte Menschenbildung bewusst wird.

Zusammengefasst hielt Litt fest, dass…

-… die künstliche Trennung zwischen der klassischen und modernen Welt nicht richtig sei, da so bestehende Postulate der einen oder anderen Seite nur noch bestärkt würden,

-… eine einseitige Sichtweise, entweder nur die Menschenbildung oder nur die Berufsbildung für wertvoll zu erachten, zur Unbildung führe,

-… der Mensch sich immer wieder an diese spannungsreiche Wechselbeziehung erinnern müsste

-… und dass nur der gebildet sei, der auch seine berufliche Tätigkeit als gesellschaftlich notwendig erkennen könnte.

Auf diese Weise kann gesagt werden, dass Litt in seinem Bildungsverständnis beide Aspekte, das berufsbildende als auch das allgemeinbildende Moment, zusammengeführt hatte, sodass Beides, wenn auch spannungsreich, eine Einheit bildete, die der gebildete Mensch zur Kenntnis nehmen und sich immer wieder dessen bewusst werden sollte.

Litt sieht in der Technisierung, die rasant zunimmt, die Ursache für die zunehmende Unfähigkeit der Pädagogik, professionell auf diese Situation zu reagieren. Es ist die Frage, wie z. B. die Schule ihre Schüler in der Gegenwart gut auf die sich verändernde Zukunft vorbereiten soll. Dabei stellt Litt fest, dass im Ausland das Problem der Fachbildung im Verhältnis zur Menschenbildung weniger dramatisch gewichtet wird als in Deutschland. Während die Fachbildung woanders als Zusatz bzw. als Ergänzung zur Menschenbildung gesehen wird, sehen die Deutschen in diesen Bildungsbegriffen ein Gegensatzpaar. Als extremes Beispiel führt Litt den Kommunismus an, der etwa nicht bloß keinen Unterschied zwischen Fach- und Menschenbildung macht, sondern im Gegenteil nur im Spezialisten den vollkommenen Menschen sieht. Nur, wenn die Fachbildung unter kapitalistischen Gesichtspunkten geschehe, hieße das nach dem Kommunismus, den Menschen auszubeuten.

Im Rückgriff auf die Geschichte stellt Litt heraus, dass die Polarisation von „Fachbildung“ und „Menschenbildung“ von Wilhelm von Humboldt stammt. Im humanistischen Verständnis ist derjenige gebildet, der individuell, universal und total gebildet ist. Die humanistische Auffassung lautet, den Menschen aus seiner Zerrissenheit und Sinnlosigkeit herauszuholen, indem die Ursache dafür, die in der Arbeitsteilung zu finden ist (Fachbildung!), bekämpft wird. D. h., gerade in der fachlich spezialisierten Bildung sahen die humanistischen Philosophen und Pädagogen die Gefahr der menschlichen Entfremdung. Insofern kann geschlussfolgert werden, dass die Fachbildung sich gegen die Menschenbildung bzw. gegen das Menschliche richtet und sich deshalb als einen der Menschenbildung entgegengesetzten Begriff auffassen lässt.

Litt betont, dass dieser Dualismus zwischen der Arbeits- und Bildungswelt zur Folge hatte, dass unter klassischer Bildung das Ästhetisch-Literarische, in der Arbeitswelt das Praktisch-Anwendbare (das Nützliche) verstanden wurde. Eine Ursache liegt nach Litt darin, dass das (Bildungs-) Bürgertum keine Möglichkeit besaß, sich an der Politik zu beteiligen. Aufgrund dessen bemühte man sich ersatzweise um ein eigenes Feld, das von keinem Vorgesetzten angetastet werden konnte, und zwar das Feld der Bildung, die sich aber ins Ideal bzw. ins Ästhetisch-Literarische erstreckte. Auch wenn sich das aufstrebende Bürgertum auf diese Weise auch gesellschaftlich allmählich etablierte und sich weiterentwickeln konnte, entfernte es sich ständig von der arbeitsteiligen Wirklichkeit, die eine praktische Ausbildung erforderte und die musisch-kreative Bildung ablehnte. Dass es in Deutschland solch schwere Diskussionen um Bildungsfragen gegeben hat und dass der Abstand zwischen der pädagogischen Doktrin und der gesellschaftlich-ökonomischen Realität immer größer wurde, begründet Litt damit, dass die Träger der deutschen Klassik zu dieser Einseitigkeit mit dazu beigetragen hatten.

Litt beobachtet also, dass sich eine künstliche und falsche Trennung zwischen Theorie und Praxis bzw. zwischen der Empirie (Naturwissenschaft, Mathematik, …) und der Geisteswissenschaften (Philosophie, Pädagogik, …) geschichtlich entwickelt hat, wobei nicht auszudenken ist, dass diese Entwicklung als ein „Fehltritt“ zu bewerten sei. Die Geschichte zeigt jedoch, dass zunächst Fachbildung und Menschenbildung als Einheit gesehen wurde (17. Jhr.: „Rationalisierung als Vollendung der Humanität“). Erst im späteren Verlauf übertrug man das technische Mittel-Nutzen-Denken in das menschliche Zweck-Denken, sodass in menschlichen Entscheidungsfragen nun die Betonung auf Fragen gelegt wurde, die sich eher nach der Effizienz bzw. nach dem Nutzen (dem Mittel, der Sache) richteten. Die Folge dieses Denkens war, dass zum Schluss der Gebildete praktisch „nichts mehr konnte“, da er so gebildet wurde, alles Praktische abzulehnen und geringzuschätzen. Die klassische Bildung war demnach an ihre Grenzen gestoßen, da doch die ursprünglich humanistische Idee, mit der ratio (Vernunft als Teil des „Sachverstands“) auch den Menschen zu bilden, durch die Aufwertung der Mathematik schnell aufgegeben wurde, um sich gegen die Technisierung abzugrenzen. So entwickelten sich beide Seiten immer weiter auseinander, bis der Zustand erreicht wurde, dass die Vertreter der Naturwissenschaften genauso wenig von den Geisteswissenschaften verstanden, wie es auch umgekehrt der Fall war. Litt sieht Deutschland nun in dieser Situation. Die genannte Forderung der Wirtschaft, nicht nur fachlich gebildete („Fachidioten“), sondern auch „persönlich“ gebildete Menschen zu erziehen zeigt deutlich, dass Bildung wieder einen Zusammenhang zwischen Fach- und Menschenbildung herstellen muss. Konkreter gesagt ist Menschenbildung ohne Fachbildung bzw. auch in umgekehrter Weise nicht möglich. Litt begründet das damit, dass der Mensch sich in der Auseinandersetzung mit der Sache persönlich verändert und deswegen das Naturwissenschaftlich-Empirische nicht bloß wie ein totes den Menschen nicht beeinflussendes Werkzeug zu betrachten sei, sondern dass das Praktisch-Sachliche eng mit der Menschenbildung zusammenhängt. Die Empirie ist jedoch nur die Aufklärung über vorhandene Möglichkeiten und Mittel, doch die Sozialwissenschaften helfen, menschliche, ethische Entscheidungshilfen zu fällen. Daher kann die Fachbildung nicht von der Menschenbildung getrennt werden. Es ist wichtig, dass die konkrete Naturwissenschaft und die Empirie wieder so betrieben wird, dass auch das allgemein Abstrakte berücksichtigt wird bzw., dass die Geisteswissenschaften wieder lernen, das Konkret-Praktische, aus dem Leben-stammende wieder zu berücksichtigen. Erst wenn diese Trennung überwunden wird, so kann auch die gegenseitige Abwertung ausbleiben, damit wieder ganzheitliche Bildung, die sowohl das Fachliche als auch das Menschliche gleichermaßen miteinbezieht, Raum gewinnt. Um zu vermeiden, dass man wieder einseitig denkt und handelt, bedarf es nach Litt der „Wachsamkeit“. Durch diese Wachsamkeit reflektiert der Mensch darüber, ob seine (zweckdienlichen, subjektiven) Entscheidungen noch zweckbestimmt (subjektiv) sind oder ob seine Entscheidungen nur sachlicher Natur sind. D. h., dass der Mensch immer darauf achten muss, ob er sich der Sache zum „Sklaven“ macht, indem er sich von den Dingen, die eine Eigenlogik und -Macht besitzen, „verführen“ lässt.

Nur stellt sich mir die Frage:

Wer kontrolliert den Kontrolleur?

Wer kann garantieren, dass der Mensch wachsam bleibt?

Natürlich wäre es aus unserer Sicht nicht wünschenswert, wenn jemand eine Person in der Hinsicht kontrollieren würde, da dies selbst schon wieder unethisch wäre.

Zudem würde sich die weitere Frage stellen, wer den kontrollierenden Kontrolleur kontrolliert.

Es zeigt sich, dass diese Spannung bzw. diese Ungewissheit grundsätzlich menschlich ist und demnach auszuhalten ist (Grenzen der Pädagogik).

Silvio Ströver

Literatur:

LITT, Theodor: Berufsbildung, Fachbildung, Menschenbildung. In: REBLE, Albert: Theodor Litt:Pädagogische Schriften. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, 1995. S. 89- 148.

MENZE, Clemenz:Berufsbildung und Allgemeinbildung. In: NICOLIN, Friedhelm; WEHLE, Gerhard (Hrsg.): Theodor Litt: Pädagogische Analysen zu seinem Werk. Bad Heilbrunn / Obb.: Verlag Julius Klinkhardt, 1982. S. 66-84.

LITT, Theodor: 4. Fachbildung und Menschenbildung (1958). In: REBLE, Albert: Theodor Litt Pädagogische Schriften. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, 1995. S. 118-148.