Archiv der Kategorie ‘Problem gelöst‘

Andere Domain

Dienstag, den 1. Juli 2008

In Kürze wird es ein anderes - als hier angekündigt - Nachfolger-Weblog in Sachen Berufsorientierung geben!

Die neue Bezeichnung ist meiner Ansicht nach noch griffiger und passt besser zum Blog-Konzept. Eine neue Subdomain ist bereits eingerichtet, doch die Blogsoftware ist noch nicht ganz so weit.

In Kürze gibt es hier den neuen - verbindlichen - Link zum Nachfolger-Weblog rund um die Bewerbung und Berufswahl! :-)

Bis dahin,

Silvio Ströver

Gestern arbeitsloser Schauspieler, heute arbeitender Hilfskoch!

Sonntag, den 4. Mai 2008

Es ist wichtig für junge Leute, zu wissen, dass es nicht immer “glatt” geht, was die eigene Berufsplanung anbetrifft. Das passiert heute vielen Bürgern, egal, ob sie schon jahrelang in Lohn und Brot standen oder erst Berufsanfänger sind.

Wichtig ist, zu wissen, dass es solche Brüche im Lebenslauf inzwischen häufig gibt und es u. a. darauf ankommt, wie man sich in solchen Situationen verhält Einige Arbeitslose verfallen in Depressionen und bleiben - resignierend - zurück. Andere wiederum ergreifen jede realistische Chance, um beruflich wieder auf die Beine zu kommen. Und manchmal wird einem unverhofft geholfen:

Die JobCenter ARGE Dortmund bot einem arbeitslosen Schauspieler, Marco-Jorge Rudolph, eine Maßnahme an, um sich beruflich als Koch zu bewähren. Der Clou der Dortmunder ARGE: Statt Arbeitslosen ihre Arbeitslosigkeit zu finanzieren, erhielt der junge Mann eine zweijährige Jobmöglichkeit, um seinen Lebenslauf wieder mit einer beruflichen Tätigkeit aufzufüllen und wieder neu Hoffnung zu schöpfen. Selbst, wenn er am Ende evtl. nicht übernommen werden kann, steht er nun als Bewerber mit besseren Chancen dar! Es bleibt nur zu wünschen, dass er im Anschluss wirklich eine Jobperspektive haben wird! Anschaulich wird dies hier (Yahoo Deutschland: ddp-Meldung vom 14. März 2008) beschrieben:

http://de.news.yahoo.com/ddp/20080314/ tde-vom-schauspieler-zum-hilfskoch-d9e70c2.html

Auszug:
“Rund fünf Jahre war der ausgebildete Schauspieler arbeitslos. «Einen Feierabend, bei dem ich mich zufrieden zurücklehnen konnte und wusste, ich habe heute etwas geschafft, gab es da nicht», sagt der gebürtige Dortmunder. Doch diese Zeit gehört inzwischen der Vergangenheit an. Mit Hilfe eines Projekts der Dortmunder Arbeitsgemeinschaft (Arge) fand er vor einem Jahr eine Stelle als Hilfskoch und verdient sich seitdem nicht nur wieder sein eigenes Geld, sondern auch den täglichen Feierabend.”

Quelle:

Yahoo Deutschland: Vom Schauspieler zum Hilfskoch. http://de.news.yahoo.com/ddp/20080314/ tde-vom-schauspieler-zum-hilfskoch-d9e70c2.html

Dieser Ansatz, in Menschen zu “investieren”, kann ich aus pädagogischen (und auch aus wirtschaftlichen) Gründen nur gutheißen. Es wäre aus meiner Sicht für Arbeitgeber und Arbeitnehmer von Nutzen, wenn der Förderansatz der JobCenter ARGE Dortmund bundesweit Schule machen würde.

Silvio Ströver, Dipl. Pädagoge

Link-Tipp:

JobCenter Arge Dortmund: Projekte. http://www.arge-dortmund.de/index.php?cm_id=projekte&id=1

Überarbeitung der “Sidebar”

Sonntag, den 9. März 2008

Wie Sie (vielleicht) sehen können, ist die “Sidebar” (rechte Weblog-Spalte ) etwas überarbeitet worden. Die einzelnen Überschriften habe ich von der Schriftgröße her vereinheitlicht und die Linkliste jeweils nach Inhalt sortiert. So sollten Sie das Angebot dieses Weblogs besser nutzen können. Viel Spaß beim Stöbern!

Viele Grüße,
Silvio Ströver

Berufswahlhelfer in Hameln

Donnerstag, den 6. März 2008

Berufswahlbegleiter gibt es nicht nur in Dortmund, sondern auch in Hameln. Im Pressearchiv der “Impuls” gGmbH findet man einen, zwar etwas fehlerhaft verfassten, aber dennoch interessanten “DeWeZet”-Bericht von Ulrike Truchseß über die Arbeit von drei Berufswahlbegleitern /-helfern.

Die Sozialpädagogin Anika Hesse wird zunächst erwähnt. Sie weist darauf hin, dass Erfolge ihrer Arbeit erst in einigen Jahren messbar seien: “Ich muss Herrn Durchstecher (= Leiter des JobCenters Hameln, red. Anmerkung) entäuschen, wenn er die Erwartung hatte, wenn er die Erwartung hatte, dass sich die Vermittlungsquote sofort erhöhen sollte.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm: Service - Pressearchiv-Jahrgang 2007 -und nach unten scrollen) Nur vier ihrer Schützlinge mit einem Hauptschulabschluss hätten es überhaupt bis zu einem Vorstellungsgespräch geschafft, scheiterten aber am Einstellungstest. Vier weitere, Schüler einer zehnten Klasse wüssten aber nun ganz genau, wie sie ihren weiteren Werdegang zu gestalten hätten. Die zwei Klassenlehrer seien von der Arbeit der Sozialpädagogin Anika Hesse ganz begeistert: Wichtig ist beiden, dass die Sozialarbeiterin die Schüler ermutigt.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm)

Rainer Faulpel weiß zu berichten: “Unsere Beratung ist nicht abschlussorientiert, sondern anschlussorientiert’, (…)” Klingt gut, wenn eigentlich auch nicht ganz klar ist, was er damit konkret meint.

Ein weiterer Berufswahlhelfer, Rolf Schönlein, wird beschrieben, der scheinbar etwas überfordert ist: “In unterschiedlichen AGs bietet Schönlein Bewerbungstraining an, das sei fast schon zu viel.” (Quelle: http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm) Aber immerhin seien zwei seiner (auf zwei Schulen verteilten) Schüler inzwischen sicher in einer Ausbildung untergebracht.

Hausbesuche und Elterngespräche werden genutzt, um die Eltern in die Berufswahl der Kinder miteinzubeziehen. Viele Schüler verfügten nicht über das nötige “Vitamin B” oder über soviel Vorwissen, um einen Wunschberuf formulieren zu können. Begründet wird dies damit, dass ein kurzer BIZ-Besuch auch nicht geeignet sei, um die Fülle von ca. 500 verschiedenen Berufen zu bewältigen.

Berufswahlbegleitung findet an vielen deutschen Schulen in unterschiedlicher Form statt. Es wäre interessant, zu erfahren, wie andere Berufswahlhelfer, Berufwahlbegleiter, Berufswahlnavigatoren, Berufswahlberater, Berufswahlkoordinatoren oder wie man solche pädagogischen Fachkräfte auch sonst noch bezeichnen mag, arbeiten.

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzer Artikel:

TRUCHSEß, Ulrike: Schwierige Berufswahl - Helfer machen Mut. Die meisten Hauptschüler sind unsicher / 90 % wollen Realschulabschluss machen. DeWeZett 23.02.2007
http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/index2.htm
bzw.
http://www.impuls-hamelnpyrmont.de/pr230207.htm

Sind Muster-Bewerbungen mustergültig?

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Es ist verführerisch, einfach auf Texte zuzugreifen, die man gratis im Internet erhalten kann. So gibt es viele Text-Vorlagen, die man sich herunterladen kann, doch besteht damit die Gefahr, mögliche Fehler einfach zu übernehmen.

Hier ein Beispiel:

In einem Muster (Bewerbung als EDV-Sachbearbeiter) finde ich Folgendes:

1.

IKK Westfalen-Lippe
Regionaldirektion Bielefeld
Referat IT
Herrn Jürgen Sturm
Artur-Ladebeck-Straße 220

33649 Bielefeld

Hier sollte die Leerzeile verschwinden:

IKK Westfalen-Lippe
Regionaldirektion Bielefeld
Referat IT
Herrn Jürgen Sturm
Artur-Ladebeck-Straße 220
33649 Bielefeld

2.

Ich würde gern EDV-Sachbearbeiter werden – Sie bieten mir diesen Arbeitsplatz

Diese Betreffzeile ist - meines Erachtens - nicht zu empfehlen.

Besser wäre aus meiner Sicht:

Bewerbung als EDV-Sachbearbeiter

3.

“Sehr geehrter Herr Sturm,

von Herrn Müller habe ich erfahren, das Sie…”

Richtig müsste es heißen:

“…habe ich erfahren, dass Sie…”

4.

“Da Sie eine große Krankenkasse sind, die die Möglichkeit bietet die vielfältigen Einsatzbereiche im Bereich der EDV zu durchlaufen und Sie zudem über einen guten Ruf verfügen bin ich sehr an einer Anstellung in ihrem Hause interessiert.”

Zunächst ist nicht Herr Sturm die “große Krankenkasse” (Sie - Kasse), sondern lediglich ein Mitarbeiter etc., zudem fehlen Kommata:

“…bietet, die vielfältigen…”

“guten Ruf verfügen, bin ich…”

Und leider ist der Satz meiner Meinung nach zu lang.

5.

“Ich möchte gern als EDV-Sachbearbeiter arbeiten , da es mir viel Spaß bereitet mit Computern zu arbeiten.”

“Ich möchte…” Was Sie möchten, ist zweitrangig. Besser, Sie beschreiben zuerst, was Sie können und damit, was Sie anbieten!  Der Spaßfaktor ist dann nicht wirklich überzeugend.

 6.

“Am Berufskolleg wurde meine Teamfähigkeit gefördert. Darüber hinaus erwarb ich hier spezielle Kenntnisse in den Bereichen Word, Excel, Power Point und Access.”

Wie fördert ein Kolleg Teamfähigkeit? Gibt es dazu einen Förderkurs? Konkret schreiben, welche Teamarbeit man geleistet hat, das wäre es gewesen! Z. B. kann der Bewerber eine AG nennen, sich auf sportliche Leistung beziehen oder ein Beispiel aus der schulischen Gruppenarbeit (Referat, Präsentation etc.) kurz erwähnen.

Gut, wenn Kenntnisse erworben wurden, die genannt werden können. Schade nur, wenn nicht beschrieben wird, wie gut man z. B. Exel beherrscht (sehr gute, gute Kenntnisse, Grund- oder Schulkenntnisse).

7.

“Danach besuchte ich einen IT-Lehrgang…”

 “Nach dem Praktikum…”

 Wann genau, “danach”? Geben Sie z. B. “Sommer 2007″ oder “von… bis” an etc.

 8.

 

 

“Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.”

Warum “würde”? Freuen Sie sich über eine Einladung, oder freuen Sie sich nicht?

Dann dürfen Sie auch schreiben: “Über eine Einladung…  freue ich mich.”

Grammatisch korrekt müsste das zwar heißen: “Über eine Einladung… werde ich mich freuen.” (Zukunft!) Aber da dies niemand so schreibt und erwartet, bleiben Sie lieber bei dem ersten Vorschlag “freue ich mich”.

9.

 Bewerbung um einen Arbeitsplatzals EDV-Sachbearbeiter

Hier (Deckblatt) fehlt eine Leertaste:

Bewerbung um einen Arbeitsplatz als EDV-Sachbearbeiter

 10.

 

“Schulabschluß:”

“Schulabschluss” heißt es heute. Worte, die hart ausgesprochen werden (muss, Fass, Fluss, Stuss, dass…) müssen mit “ss”, während weich ausgesprochene Begriffe (Muße, Buße) immer noch mit “ß” geschrieben werden.

 11.

 

“10/2001 – 7/2002 IT-Lehrgang beim ESTA-Bildungswerk e.V in Herford

8/2002 – 10/2002…”

Wenn man sich für ein Format entscheidet, sollte es konsequent durchgehalten
werden. Besser ist es hier (im Lebenslauf), die Ziffern nicht kursiv zu schreiben.

12.

 

Fremdsprachen: Englisch, Französisch

Auch hier gilt es, die Fähigkeiten genauer zu charakterisieren z. B. Englisch (sehr gut) etc. Wichtig ist nur, dass diese besonderen, guten Fähigkeiten nicht mit “mangelhaft” oder “ausreichend” auf der Zeugniskopie erscheinen. Das wäre dann mehr als peinlich.

13.

“Meine Stärken…

…hier auf einem Blick:

Ich bin hilfsbereit und freundlich

Ich habe ein gutes Eingliederungsvermögen

Ich kann flexibel meine Aufgaben erledigen”

Die sogenannte “Dritte Seite” (ein Begriff aus dem Bereich Zeitungswesen) dient dazu, ein persönliches Motto oder eine sonstige, besondere, aussagekräftige Seite zu präsentieren. Sie ist für Berufsanfänger oder Schüler interessant, die über keine oder wenige berufliche Erfahrungen verfügen. Es ist allerdings auch etwas für sehr mutige Bewerber, da man sich mit solchen Selbstaussagen auch schnell blamieren kann. Dennoch, eine durchaus interessante Sache! Nur dann ist es ratsam, konkreter zu werden. Was bedeutet denn hier z. B. “Eingliederungsvermögen”? Es gibt manche Begriffe, die sicher nicht mehr so gängig sind oder nicht Ihrem persönlichen Sprachstil entsprechen. Und was für eine Flexibilität wird hier überhaupt angesprochen? Flexibel sind wir doch alle irgendwie, oder?

14.

Äußerst gern würde ich meine Eigenschaften in Ihren Dienst stellen.

Melden Sie sich.

Ich würde mich darauf freuen.

In diesem Sinne

Das ist natürlich ein unschöner Abschluss. Es klingt beinahe so, als wolle sich der junge Bewerber einberufen lassen.  Das kommandoartige “melden Sie sich” passt dazu. Und mal wieder “würde” sich der Bewerber vielleicht, eventuell, möglicherweise freuen. Offenbar traut er sich nicht und ist sich nicht sicher. Gut möglich, dass er sich doch nicht freut.

Hier ist die Quelle, um sich einmal die - aus meiner Sicht verbesserungswürdige Bewerbung - als Datei  herunterzuladen. Gucken Sie sich diese Bewerbung an und machen Sie sich ein eigenes Bild.

http://www.arbeitslosennetz.de/component/option,com_docman/

task,doc_download/gid,269/Itemid,63

Im Übrigen sollte der Text für das Anschreiben nicht allzu lang sein (zwischen fünf bis maximal acht Sätzen).  Die Schriftgröße - wie im Anschreiben geschehen - einfach stark zu reduzieren, ist nicht vorteilhaft.

Also passen Sie schön auf, wenn es um die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen geht. Denn nicht alle Muster-Formulare oder Muster-Bewerbungen sind auch wirklich mustergültig.

In diesem Sinne,    ;-)

Silvio Ströver

Das Anschreiben: Einen gelungenen Einstieg finden!

Montag, den 21. Januar 2008

Aus meiner beruflichen Praxis heraus weiß ich, dass Schülerinnen und Schüler oft Probleme haben, einen gelungenen Einstiegssatz für das Bewerbungsanschreiben zu finden. Die (langweilige) Standard-Formulierung lautet:

“Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bewerbe ich mich um/als…”

Der erste Fehler findet sich schon in der anonymen Anrede, was ich bereits hier in der Checkliste (Fehler-Liste) erwähnt habe. Der Personaler, der möglicherweise gerade dabei ist, 324 Bewerbungsmappen durchzusehen, kann sicher schnell gefrustet sein, wenn sein Name nirgends in der Anrede erwähnt wird.

Wie finde ich den Namen heraus? Die bequemste Methode besteht in der Internet-Recherche. Viele Einrichtungen und Betriebe betreiben mittlerweile eine eigene Webseite. Mithilfe einiger Suchmaschinen ist es sicher schnell möglich, die entsprechende Seite zu finden. Nun empfiehlt es sich, in der Sidebar (linke oder rechte Spalte) oder in der (zumeist oberen) Menüleiste nach Begriffen wie “Karriere”, “Job”, “Ausbildung”, “Kontakt” oder “Azubis”, “Studenten”, “Personalwesen”, “Personalabteilung” oder nach ähnlichen Begriffen zu suchen.

Eine weitere Variante, an den Namen desjenigen zu gelangen, der die Bewerbungsmappe erhalten soll, besteht darin, einfach anzurufen. Die Telefonnummer finden Sie in der Regel auf den Internetseiten der Firma bzw. der Einrichtung (z. B. unter “Kontakt” etc.) oder im Telefonbuch bzw. in den Gelben Seiten, die man auch hier im Internet aufschlagen kann: http://www.gelbeseiten.de Links geben Sie den Firmennamen oder (wenn Sie noch nach einer Adresse suchen möchten) die Rubrik (z. B. Versicherung oder “Büroberufe” oder “Industriekaufmann” etc.) ein. Rechts geben Sie den Ort (z. B. Dortmund) ein. Dabei können Sie den Umkreis (z. B. 10 km) bestimmen, wenn Sie ein Häckchen ins Feld “in der Nähe” reinsetzen. - Suche starten, Adresse finden, anrufen, Namen notieren - und weiter geht’s!

Nun haben Sie den Namen: “Sehr geehrte Frau Nikowsky,…” oder “Sehr geehrter Herr Scholze,…” Doch wie soll der erste Satz (weiter-) ausformuliert werden?

Ich möchte gerne einige Beispiele nennen:

“am 27.06.2008 werde ich die Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit dem qualifizierten Fachoberschulabschluss abschließen. Schon länger interessiere ich mich für eine Ausbildung zur/zum …”

“auf Ihrer Webseite www.meinwunschbetrieb.de habe ich gesehen, dass Sie einen Auszubildenden für… suchen…”

“vielen Dank für das freundliche Telefonat. Dadurch bin ich in meinem Wunsch bestärkt worden, Ihnen meine Bewerbung als… zuzusenden.”

“auf Empfehlung von Herrn XY, mit dem ich vorgestern telefonierte, schicke ich Ihnen…”

“nach unserem gestrigen Telefonat wende ich mich, wie miteinander vereinbart, auf elektronischen Wege/per Email an Sie…”

“als sozial engagierter, junger Mensch kenne ich Ihre Einrichtung ‘Pflege für jedermann’ in der So-und-so-Straße 123 sehr gut. Auf Ihrer Internetseite habe ich Ihr Pflegeangebot gesehen, das mich sehr angesprochen hat…”

“als leidenschaftlicher Hobby-Gärtner komme ich gerne als Kunde in Ihre Filiale ‘Kleeblatt 4U’. Mein Wunsch war es schon immer, ein Praktikum in einer Gärtnerei zu absolvieren, um den Beruf des Gärtners näher kennen zu lernen. Aus diesem Grunde…”

“in der Westfälischen Randzeitung vom 21.01.2008 habe ich Ihre Stellenanzeige in der Sonderbeilage gefunden. Gerne möchte ich ab 08.2009 eine Ausbildung zur/zum… machen…”

“wie ich auf der Webseite www.job4me.de gesehen habe, suchen Sie einen engagierten Praktikanten…”

“vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Bewerbung als…” (Nach telefonischer Absprache!)

“Ihr Kindergarten ‘Krabbabbel’ ist mir noch in sehr guter Erinnerung und besonders habe ich mich gefreut, dass Sie mir die Möglichkeit einräumten, in Ihrer Einrichtung ein Praktikum als Erzieherin zu absolvieren…”

“als Schlangenhalter ist mir Ihre gute Behandlungsweise sehr aufgefallen. Ich weiß, dass viele Tierärzte Schwierigkeiten haben, Schlangen medizinisch zu versorgen. Als begeisteter Schlangenhalter bin ich sehr an einem tierärztlichen Studium interessiert und möchte gerne vorab ein Praktikum in Ihrer Tierklinik absolvieren, um…”

“Ihre Anzeige im Hamburger Tagesblatt vom 21.01.2008 hat mich sehr angesprochen. Daher möchte ich mich Ihnen einmal kurz vorstellen…”

“das Telefonat mit Herrn Müller vom 19.01.’08 hat mich bestärkt, mich bei Ihnen als… zu bewerben…”

“wie ich erfahren habe, suchen Sie eine/n …”.

“Sie suchen einen motivierten Fachlageristen..”

“mit großem Interesse habe ich auf Ihrer Webseite www.ihrewebseite.de gelesen, dass Sie zum 01.08.2008 einen… suchen…”

“ich bin zur Zeit Schüler des Bremer Verkauf-Dich-gut-Wirtschaftsgymnasiums und besuche die 11. Klasse. Von… bis… haben wir Schüler die Gelegenheit, ein Praktikum in unserem Wunschberuf zu machen. Da ich Ihre Filiale in der So-und-so-Straße 123 gut kenne, interessiert mich besonders die Abteilung für XY…”

“Von meinem Arbeitsvermittler habe ich heute erfahren, dass Sie zum…. eine/-n…. suchen. ..”

Wie Sie, liebe Bewerberin und Bewerber, sehen können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die schrecklich-langweilige Floskel “hiermit bewerbe ich mich um…” zu vermeiden. Natürlich ist es nicht einfach, einen passenden Alternativ-Satz zu finden. Und auch mir gelingt es als Berufswahlbegleiter nicht immer, den idealen, perfekten Satz sofort aus den Ärmeln zu schütteln. Viele Schüler/-innen möchten jedoch schnell fertig werden und haben kaum Geduld. Doch auf die Schnelle findet man nur selten den richtigen Einstieg im Anschreiben. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass eine gute Bewerbung durchaus einige Nachmittage benötigt, bis sie komplett erstellt ist. Und da kann es durchaus vorkommen, dass das Anschreiben einige Stunden in Anspruch nimmt.

Ich empfehle, zunächst den Lebenslauf zu erstellen und sich gründlich Gedanken zu machen, welche Anforderungen gestellt werden, um diese mit eigenen Fähigkeiten und Stärken zu vergleichen. Erst dann fällt es - besonders nach einem Telefonanruf bei der betreffenden Firma etc. - leichter, das Anschreiben inkl. des schwierigen Einstiegssatzes zu verfassen.

Ich hoffe sehr, Ihnen so etwas geholfen zu haben.

Wie haben Sie Ihr Anschreiben begonnen? Welchen Einleitungssatz formulierten Sie? Lassen Sie uns an Ihrer Erfahrung (in Form eines Kommentars) teilhaben! Auf (positive wie auch negative) Beispielsätze freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Fehler bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen erkennen und vermeiden

Freitag, den 18. Januar 2008

Wenn ich mir Bewerbungen anschaue, entdecke ich auch Fehler oder Schwächen, die zum Teil recht häufig vorkommen. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die wichtigsten Fehler aufzulisten, die mir in meiner bisherigen Berufspraxis in Punkto “schriftliche Bewerbung” aufgefallen sind. Ich kann mir vorstellen, dass diese Fehleranalyse nicht bei jedem so gesehen wird. Sie haben dafür auch hier wiederum die Möglichkeit, diese Liste zu kommentieren.

Die Fehler-Liste kann:

1. zeigen, dass Bewerbungsunterlagen nicht “mal eben” heruntergetippt werden sollten;

2. erahnen lassen, wieviele Fehler gemacht werden können;

3. deutlich machen, dass gewisse Fehler offenbar “typische Bewerbungsfehler” sind;

4. dazu gut sein, diese genannten Fehler konkret zu vermeiden und helfen,

eine bessere Bewerbung zu verfassen.

Liste in Form einer Pdf-Datei zum Herunterladen und Abspeichern:

http://berufswahlhelfer.stroever.net/2008_01_18_bewerberfehler_online_version.pdf

Nur, wer aus Fehlern lernt, entwickelt sich weiter.

Gruß,

Silvio Ströver

In die Ferne…

Donnerstag, den 25. Oktober 2007

Wer überlegt, sich beruflich ins Ausland abzusetzen, sollte sich vorher sehr gut über Voraussetzungen und Möglichkeiten, im Traumland gut leben zu können, informieren. Es ist bekanntlich oft sehr schwierig, sich eine neue Existenz im Ausland aufzubauen und sich gut einzuleben. Denn schließlich geht es nicht nur darum, bloß irgendeine neue Bleibe im Wunschland zu finden, sondern auch darum, eine sichere und lebenswerte Zukunft zu gestalten. Das braucht Zeit, geschätzte ein bis zwei Jahre, und (kompetenten) Rat.

Wer beispielsweise sofort seine deutsche Identität abgibt, kann nicht unbedingt darauf hoffen, im Unglücksfall sofort wieder in Deutschland aufgenommen zu werden. Ehemalige, verarmte Deutsche sind nämlich auch ein Kostenfaktor, um den sich keiner reißt. Es empfiehlt sich daher, ein sicheres “Standbein” im Ursprungsland Deutschland zu bewahren, um im Notfall - z. B. als verarmte(r) Witwe(r) - wieder zurückgehen zu können. Wer dagegen längere Zeit erfolgreich im Ausland gelebt hat, hat bereits viel bewiesen. Aber die Anzahl der im Ausland Gescheiterten ist sicher nicht klein.

Auf jeden Fall sollten Sie sich daher Informationen beim Auswärtigen Amt einholen, dort erhält man auch weitere Adressen zu Beratungsstellen, wie z. B. die Adresse vom Raphaels-Werk, das nach eigenen Angaben über 23 Beratungsstellen verfügt. Auch das Bundesverwaltungsamt stellt interessierten Auswanderern eine Fülle von wichtigen Informationen zu Verfügung, die Sie hier gratis downloaden können:

http://www.bva.bund.de/cln_051/nn_385530/DE/Aufgaben/Abt__II/

InfostelleAuswanderungundAuslandstaetigkeit/Publikation/publikationen-inhalt.html

Eine Liste von häufig gestellten Fragen mit entsprechenden Antworten können Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes nachlesen, wenn Sie den folgenden Link anklicken, wo Sie auch Tipps über Auslandspraktika erhalten:

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/

Infoservice/FAQ/ArbeitLebenPraktikumAusland/Uebersicht.html

Wer also Interesse hat, in der “Fremde” zu arbeiten oder ein Praktikum abzuleisten, kann wertvolle Informationen finden. Nutzen Sie die heutigen Medien und Chancen, lassen Sie sich persönlich beraten. Eine Erfolgsgarantie gibt es garantiert nie, warum also nicht einfach den ersten Schritt wagen?

Wenn Sie das Traumland auch von den “Schattenseiten” (Beispiele: Armut, schlechte Verkehrsanbindungen, politisch unsicherere Situation, schlechte Wetterbedingungen, kein Umweltschutz, religiöse Unfreiheiten, Lage der Frau, Lebensbedingungen von Kranken, Alten, isolierte Wohnlage etc.) her kennen, Sprachkenntnisse haben und über genug Ehrgeiz und klare Ziele verfügen, haben Sie bereits gute Karten. Sicher sollten Sie über mindestens einen Alternativplan verfügen, falls alles doch ganz anders kommt.

Beispielsweise sollten Sie wissen, ob Ihre Berufsausbildung oder Ihr (Fach-/Hoch-) Schulabschluss im jeweiligen Traumland anerkannt wird. Wer seine Arbeit erst gar nicht antreten darf, braucht sich also erst gar nicht bemühen. Zumindest muss dann über eine Weiterqualifizierung nachgedacht werden. Weiterhin gilt es, sich darüber zu informieren, wie behördliche Schritte zu gehen sind. Wo muss ich mich um-, ab-, anmelden, registrieren lassen oder welche (Visa-) Gebühren bezahlen? Viele Auswanderer sind sich nicht im klaren darüber, dass das Recht auf einen Auslands-Aufenthalt oft wieder erlischt, wenn man arbeitslos geworden ist. Wer aber über eine gute Geschäftsidee verfügt (Business-plan) bzw. pfiffig genug ist, sich selbst Arbeit zu besorgen, steht natürlich wesentlich besser dar.

Also, worauf noch warten?

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Neue Angebote im KKB!

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Neue Angebote!

Eine wichtige Ankündigung an dieser Stelle:

In Kürze werde ich den Schülerinnen & Schülern des Konrad-Klepping-Berufskollegs einen Kreativ-Kurs, einen zusätzlichen Alternativ-Termin für den Lesezirkel und eine Text-Werkstatt anbieten!

Was sich dahinter verbirgt, werden Sie in der kommenden Woche hier (bzw. per Aushang im Flur der Schule) erfahren! ;-)

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Update & Link-Sidebar

Montag, den 17. September 2007

Auch hier musste wieder ein Wordpress-Software-Update her, um Stabilität im Blog-Betrieb zu sichern. Gleichzeitig wurde die Link-Sidebar wieder “repariert”.

Webmaster-Grüße,

Silvio Ströver

Vorsicht, Spam!

Donnerstag, den 6. September 2007

Vorsicht!

Vor folgender Spam-Mail wird gewarnt:

Betreff: RE: Arbeitsangebot Von: “Sondra Spaulding” <teqxj@orscheln.com> Datum: 06.09.07 02:44:39 Uhr

“Sehr geehte Damen und Herren,

heute gehört die Ises Solar Ltd mit ihren hochwertigen Produkten zu den europaweit führenden Unternehmen der Solartechnik.
Das Produktspektrum umfaßt Solarstrommodule, Wechselrichter, Befestigungssysteme und weitere Komponenten sowie komplette
Solarstromanlagen für netzgebundene und netzferne Anwendungen. Die außerordentlich hohen Energieerträge der Solar-Fabrik-Anlagen sind eine Folge der konsequenten Qualitätspolitik.

Der Vertrieb erfolgt in Deutschland und ganz Europa über Fachinstallationsbetriebe, OEM-Kunden, Betreibergesellschaften, den Großhandel sowie Energieversorgungsunternehmen.

Kundenorientierung
Die hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen ist entscheidend für unseren Erfolg am Markt.

Wir fühlen uns dem Erfolg unserer Kunden verpflichtet und unterstützen sie deshalb bei ihren Aktivitäten.
Wir setzen auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und partnerschaftliche, dauerhafte Beziehungen mit unseren Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern.

Wir sehen in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozeß (KVP) die Voraussetzung, um die Ergebnisse unserer Arbeit für den Kunden optimal
zu gestalten. Die Beurteilung unserer Leistungen durch die Kunden stellt für uns ein wichtiges Instrument zur ständigen Verbesserung dar.

Mitarbeiterorientierung

Im internen Umgang sind Vertrauen, Fairness, Wertschätzung und Offenheit Grundlage unseres Handelns.
Kontinuierlicher Informationsaustausch, Teamarbeit sowie Eigeninitiative und verantwortliches Handeln jeder/s Einzelnen
kennzeichnen unsere Arbeitsatmosphäre.

Wir benennen Konflikte offen und verpflichten uns, Spannungen untereinander aktiv und unmittelbar zu lösen. Probleme sehen wir als
Lernchancen. Wir legen Wert auf sichere und attraktive Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen zur Erhaltung von Motivation und Gesundheit.
Wir schaffen ein Umfeld, in dem Leistung Spass macht. Wir sind Magnet für die Besten.

Kontinuierliche Verbesserung
Wir arbeiten konsequent an der Verbesserung der Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen. Ein Ziel dabei ist, die Belastung unserer Umwelt nachhaltig zu verringern. Wir wollen unsere Effizienz in allen Bereichen des Unternehmens kontinuierlich steigern.
Wir streben stets nach den besten verfügbaren Technologien und Methoden. Dabei achten wir konsequent auf die ständige Verbesserung unseres Managementsystems. Wir definieren die Unternehmensprozesse und Ziele klar und transparent, überwachen und analysieren diese regelmäßig und reagieren schnell auf Abweichungen.

Karriere

Die Ises Solar Ltd wurde Anfang 2004 in der Ukraine gegründet und gehört mit ihren hochwertigen Produkten heute zu den europaweit führenden Unternehmen der Solartechnik.
Das Produktspektrum umfaßt Solarstrommodule, Wechselrichter, Befestigungssysteme und weitere Komponenten sowie komplette Solarstromanlagen für netzgebundene und netzferne Anwendungen. Unsere Kunden sind Installationsbetriebe, Betreibergesellschaften, OEM-Kunden und der Großhandel. Generalimporteure im Ausland sorgen für steigende Export-Zahlen.

Ein dezidiertes Qualitätssicherungskonzept und die Produktion in der mehrfach ausgezeichneten “Nullemissionsfabrik”sichern der Solar-Fabrik hohe Qualitätsstandards und ökologische Glaubwürdigkeit.

Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums auf dem europäischen und den internationalen Märkten sowie den stetig steigenden Produktionskapazitäten sind wir immer auf der Suche nach qualifizierten und hoch motivierten Arbeitskräften.


Mehr dazu unter unseren aktuellen Stellenangeboten:

Wir suche zur Zeit:
- Mitarbeiter/- in in Teilzeit, Vertrieb Innendienst (First Level Support)

Ihre Aufgaben:
- Verwaltung und Weiterleitung der Kundengelder
- Weiterleitung von Privatkunden-Gelder an unsere Vertriebspartner
- Auftragsannahme

Unser Service Center bietet den ersten Kontakt mit unserem Unternehmen und überträgt den „Spirit” der Marke Ises Solar Ltd auf unsere Kunden.
Sie gestalten den Kontakt äußerst positiv, indem Sie kompetent, verbindlich und freundlich gegenüber unseren Kunden auftreten.

Ihr Profil:
Sie sind kommunikativ und trauen sich zu, die vertriebsorientierten Aufgaben in unserem Service Team zu bewältigen.
Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen eines Job-Sharing Systems. Ihre Arbeitszeiten betragen 2 bis 8 Stunden in der Woche.
Internet, E-Mail, Grundkenntnisse der Hauptzahlungssysteme. Es wäre wünschenswert, wenn Sie ein eigenes Konto in einem deutschen
Geldinstitut mit Online Banking hätten.
Genauigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und natürlich eine gesunde Arbeitseinstellung.

Ihr Vorteile und Ihr Verdienst:
- Sie werden zunächst unser Vertreter und Mittelsmann zwischen uns und unseren Kunden in Ihrem Land.
- Sie zahlen keine Gebühren und müssen nichts investieren.
- Sie haben eine flexible , interessante Arbeit , mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten und hohen Beförderungsmöglichkeiten
- Sie verdienen zuerst zwischen 500 und 1000 Euro pro Woche.
- Sie können selbst Ihren Verdienst bestimmen. - da Sie auf einem Prozentsatz arbeiten - hängt Ihr Verdienst nur von Ihrer Arbeitsbereitschaft ab.

Wenn Sie sich für eine innovative Energietechnik engagieren wollen und ein attraktives Tätigkeitsfeld im Wachstumsmarkt Solarenergie suchen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit einem Foto.
Falls Sie für unser Angebot Interesse haben und bereit sind, eine gut bezahlte, aber auch verantwortungsvolle Arbeit auszuführen, so schreiben Sie uns bitte an: support_k06@mail.ru

Nach der Bearbeitung Ihrer Bewerbung, wird Ihnen im Falle einer Zusage Ihre Tätigkeit genauestens erläutert, Sie werden mit unserer Gesellschaft bekannt gemacht und es folgt in kürze der Arbeitsvertrag

Wir hoffen auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit

Mit freundlichen Grüssen

Solar International

Diese Email wurde von einem unserer Email Roboter erstellt. Antworten Sie bitte nicht an folgende Email mit der Option “an Absender antworten”, senden Sie keine Emails an die Absenderadresse, da Ihre Email automatisch gelöscht wird. Unsere Email ist weiter oben angegeben.”


So einfach sollte man es sich als Bewerber/-in nicht machen. Wer meint, mit zwei bis acht Wochenstunden bequem bis zu 1000,- € verdienen zu können, überliest offenbar, wer geködert werden soll:

“Internet, E-Mail, Grundkenntnisse der Hauptzahlungssysteme. Es wäre wünschenswert, wenn Sie ein eigenes Konto in einem deutschen
Geldinstitut mit Online Banking hätten.”

Damit ist eindeutig, dass naive Kontobesitzer gesucht werden, die ihr Bankkonto einer dubiosen Organisation zur Verfügung stellen sollen.:

“- Verwaltung und Weiterleitung der Kundengelder
- Weiterleitung von Privatkunden-Gelder an unsere Vertriebspartner
- Auftragsannahme”

Wer spätestens hier nicht erkennt, dass es sich offensichtlich um illegale Geld-Transfers handelt, sollte sich bei scheinbar attraktiven Arbeitsangeboten in diversen Spam-Foren kündig machen. So wird z. B. auch an anderer Stelle seit Mai 2007 vor dieser Spam gewarnt!

Zumindest ist die Idee, den Email-Aufhänger (und -Ablenker) im Solarbereich anzusiedeln sicher keine schlechte. Denn so wird dem gutgläubigen Email-Empfänger vorgegaukelt, auch noch für eine gute Sache (Umweltschutz!) arbeiten zu können.

Eine Arbeit im Dienste der Umwelt, wenig Arbeitsaufwand und gutes Geld, das auch noch wöchentlich ausgezahlt werden soll… wer kann da noch “nein” sagen?

Ich hoffe, das können Sie!

Kritische Grüße,

Silvio Ströver

Emails oft im Spam-Ordner

Dienstag, den 28. August 2007

Spät ist es wieder mal geworden… doch es ist nie zu spät, noch einmal auf ein kleines Problem hinzuweisen, welches diejenigen betrifft, die zum ersten mal eine Email von mir erhalten. Seit Ende der Sommerferien stehe ich verstärkt mit einigen Schülern im Email-Kontakt, da ich oft gebeten werde, die von Schülern überarbeiteten Bewerbungen nocheinmal zu lesen, um eventuelle Fehler zu korrigieren.

Diese Aufgabe erledige ich sehr gerne, zumal es in der Regel ganz problemlos verläuft. Manchmal scheint jedoch ein Schüler keine Email von mir zu bekommen und ist ganz irritiert darüber. Es empfiehlt sich zunächst, den “Unbekannt” bzw. “Spam-Ordner” im Email-Account anzuklicken, um herauszufinden, ob meine an Sie gesendete Email nicht versehentlich dort gelandet ist. Wenn dies der Fall ist, bitte unbedingt ent-spammen bzw. als “bekannt” einstufen, sodass zukünftig meine Emails sofort in Ihrem Posteingang ankommen und von Ihnen sofort abgerufen werden können. Ansonsten steht es Ihnen frei, mich direkt* anzusprechen, gerne helfe ich Ihnen auch in Sachen Email & Co. Nur in seltenen Fällen habe ich es bereits erlebt, dass Emails wochenlang im Netz herumschwirren oder gar nicht ankommen. Eine zweite Email kann aber schnell nachgeschickt werden. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig (am besten täglich) Ihre Mailbox bzw. fragen* Sie mich persönlich!

Auf eine gute Kommunikation!

Gruß,

Silvio Ströver

Schulsozialarbeit & Berufswahlhilfe KKB

Links neu angeordnet!

Mittwoch, den 13. Juni 2007

Heute wurden einige Links erneuert und zusätzlich sämtliche Links neu angeordnet, sodass diese hoffentlich übersichtlicher ausfallen. Viel Erfolg bei Ihrer Durchsicht nach interessanten Links zur Berufswahl!
Administratorische Grüße,

Silvio Ströver

Jobmesse aktuell

Montag, den 11. Juni 2007

Morgen findet in Dortmund auf dem Friedensplatz von 8 bis 13 Uhr eine Jobmesse namens Jobfit statt. Dort können Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen sammeln, wenn sie beispielsweise wissen möchten, wie man sich bewirbt oder sie erfahren am eigenen Leib, wie Vorstellungsgespräche durchgeführt werden.

Angesprochen werden besonders Schulabgänger, um diese für die Berufswahl fit zu machen. Wer allerdings keine Möglichkeit sieht, diese Jobbmesse zu besuchen, kann sich alternativ auf einer virtuellen Jobbmesse umschauen, wenn er diesem Link folgt:

http://www.jobfair.de

Viel Spaß dabei und viel Erfolg,
Silvio Ströver

Links neu reingestellt

Donnerstag, den 7. Juni 2007

Nach der kürzlich abgeschlossenen Weblog-Wiederherstellung habe ich heute (wieder) viele, hilfreiche Links in die Sidebar des Berufswahlhilfeblogs eingefügt.

*STRÖVERS LINK-SAMMLUNG ZUR BERUFSWAHLHILFE

Wer sich beispielsweise über die Wahl eines zukünftigen Berufs unsicher ist, kann sich schnell durch viele Tests und Fragebögen hindurchklicken. Ein Blick in die *rechte Spalte der Blog-Sidebar genügt, um die thematisch angeordneten Links zur Berufswahl zu erfassen.
Viel Spaß und Erfolg dabei,

Gruß,
Silvio Ströver