Archiv der Kategorie ‘Qualifizierungsmaßnahme‘

Gestern arbeitsloser Schauspieler, heute arbeitender Hilfskoch!

Sonntag, den 4. Mai 2008

Es ist wichtig für junge Leute, zu wissen, dass es nicht immer “glatt” geht, was die eigene Berufsplanung anbetrifft. Das passiert heute vielen Bürgern, egal, ob sie schon jahrelang in Lohn und Brot standen oder erst Berufsanfänger sind.

Wichtig ist, zu wissen, dass es solche Brüche im Lebenslauf inzwischen häufig gibt und es u. a. darauf ankommt, wie man sich in solchen Situationen verhält Einige Arbeitslose verfallen in Depressionen und bleiben - resignierend - zurück. Andere wiederum ergreifen jede realistische Chance, um beruflich wieder auf die Beine zu kommen. Und manchmal wird einem unverhofft geholfen:

Die JobCenter ARGE Dortmund bot einem arbeitslosen Schauspieler, Marco-Jorge Rudolph, eine Maßnahme an, um sich beruflich als Koch zu bewähren. Der Clou der Dortmunder ARGE: Statt Arbeitslosen ihre Arbeitslosigkeit zu finanzieren, erhielt der junge Mann eine zweijährige Jobmöglichkeit, um seinen Lebenslauf wieder mit einer beruflichen Tätigkeit aufzufüllen und wieder neu Hoffnung zu schöpfen. Selbst, wenn er am Ende evtl. nicht übernommen werden kann, steht er nun als Bewerber mit besseren Chancen dar! Es bleibt nur zu wünschen, dass er im Anschluss wirklich eine Jobperspektive haben wird! Anschaulich wird dies hier (Yahoo Deutschland: ddp-Meldung vom 14. März 2008) beschrieben:

http://de.news.yahoo.com/ddp/20080314/ tde-vom-schauspieler-zum-hilfskoch-d9e70c2.html

Auszug:
“Rund fünf Jahre war der ausgebildete Schauspieler arbeitslos. «Einen Feierabend, bei dem ich mich zufrieden zurücklehnen konnte und wusste, ich habe heute etwas geschafft, gab es da nicht», sagt der gebürtige Dortmunder. Doch diese Zeit gehört inzwischen der Vergangenheit an. Mit Hilfe eines Projekts der Dortmunder Arbeitsgemeinschaft (Arge) fand er vor einem Jahr eine Stelle als Hilfskoch und verdient sich seitdem nicht nur wieder sein eigenes Geld, sondern auch den täglichen Feierabend.”

Quelle:

Yahoo Deutschland: Vom Schauspieler zum Hilfskoch. http://de.news.yahoo.com/ddp/20080314/ tde-vom-schauspieler-zum-hilfskoch-d9e70c2.html

Dieser Ansatz, in Menschen zu “investieren”, kann ich aus pädagogischen (und auch aus wirtschaftlichen) Gründen nur gutheißen. Es wäre aus meiner Sicht für Arbeitgeber und Arbeitnehmer von Nutzen, wenn der Förderansatz der JobCenter ARGE Dortmund bundesweit Schule machen würde.

Silvio Ströver, Dipl. Pädagoge

Link-Tipp:

JobCenter Arge Dortmund: Projekte. http://www.arge-dortmund.de/index.php?cm_id=projekte&id=1

Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ) - Informationen für Jugendliche

Freitag, den 12. Oktober 2007

Sie sind nicht älter als 25 Jahre?

Sie haben trotz vieler Bewerbungen bis zum 30.09. noch keinen Ausbildungsplatz finden können, aber (hoffentlich) doch einen klaren Berufswunsch?

Dann nutzen Sie die Chance, die Vater Staat Ihnen bietet:

EQJ - Die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher!

Es ist gar nicht so leicht, einen Ausbildungsplatz zu finden. Um jedoch endlich den Sprung in die Berufswelt zu schaffen, haben Sie die gute Möglichkeit, sich bei Ihrer Kammer (Handwerkskammer, Industrie- & Handelskammer etc.) oder bei der Berufsberatung (Bundesagentur für Arbeit) zu erkundigen und nachzufragen, ob Sie die Möglichkeit haben, die Einstiegsqualifizierung mitzumachen.

EQJ steht im Prinzip für ein Betriebspraktikum, das zwischen einem halben Jahr und einem Jahr dauern kann. Sie erhalten monatlich 192,- € und sind sogar sozialversichert.

Erste Informationen können Sie sich hier herunterladen:

http://www.bmas.de/coremedia/generator/

3162/property=pdf/einstiegsqualifizierung__jugendlicher__

informationen__fuer__jugendliche__august2005.pdf

Daneben können Sie eine weitere Pdf-Datei herunterladen, und zwar ein komplettes Nachschlagewerk zur Arbeitsförderung. Dort finden Sie verständliche Erklärungen, beispielsweise zum Begriff des Arbeitslosengeld II, Hinweise zur Berufsberatung, zu Jugendwohnheimen, Erklärungen zu Trainingsmaßnahmen oder konkrete Angaben zum Bürgertelefon:

http://www.bmas.de/coremedia/generator/

1298/property=pdf/a__z__der__arbeitsfoerderung.pdf

Wer mehr wissen möchte und auch das Nachschlagewerk lieber in Papierform bestellen möchte, sollte dem Link einfach folgen und sich selbst einmal umschauen:

http://www.bmas.de/coremedia/generator/

20346/2007__10__11__Dokumente+zum+EQJ-Programm.html

Nehmen Sie sich einfach Zeit und stöbern Sie.

Und wenn Sie meinen, dass Sie mehr wissen möchten oder Sorge haben, den Überblick bei einer solch großen Informationsfülle zu verlieren, scheuen Sie sich nicht davor, einfach mal ins BIZ bzw. zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit zu gehen oder eine entsprechende Kammer zu kontaktieren. Wer beispielsweise die IHK aufsuchen möchte, kann hier auf einen Blick sämtliche IHK-”Filialen” wiederfinden:

http://www.ihk-nordwestfalen.de/wo_sie_uns_finden/index.phpHandwerkskammern finden Sie dagegen z. B. hier:

http://www.nrw-export.de/export/510.asp

Viel Erfolg!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Welche Förderprogramme gibt es?

Samstag, den 31. März 2007

Wer sich schon immer mal gefragt hat, welche Förderprogramme es z. B. für Auszubildende gibt, wird auf der Seite http://www.foerderdatenbank.de/ schnell fündig.

Es ist schließlich wichtig, bei den vielen Angeboten nicht die Übersicht zu verlieren.

Beispielsweise erfährt man, welche Banken preiswerte Kredite gewähren, oder, dass es eine Otto Benecke Stiftung e.V. gibt.

Empfehlen kann ich Ihnen nur, sich schnell kundig zu machen, wie es um die persönliche finanzielle Möglichkeit bestellt ist. Brauche ich eine Förderung? Hängt davon meine berufliche Situation ab? Gerne können Sie mich selbst fragen!
Gruß,
Silvio Ströver

Ausfall wegen Fortbildung

Sonntag, den 25. März 2007

Bedauerlicherweise muss ich darauf hinweisen, dass ich in dieser Woche für die Schüler des Konrad-Klepping Berufskollegs nicht an allen Tagen als Ansprechpartner und Berater zur Verfügung stehen kann. Am Dienstag (27.03.) und Mittwoch (28.03.) werde ich jeweils an einer Fortbildung teilnehmen und kann auch am Donnerstag (29.03.) aufgrund eines Treffens mit allen schulsozialarbeiterischen Berufswahlbegleitern nicht an der Schule tätig sein.

Sie dürfen mich trotzdem per Email (s.stroever@web.de) anschreiben und können mich in der Regel auch telefonisch erreichen (Anrufbeantworter!), beachten Sie dazu den Aushang vor dem neuen Projektraum (große Tafel neben der “Kaffeeklappe”).

Zum Schluss noch ein interessanter Link für diejenigen, die eine Stelle im Raum Dortmund und Umgebung suchen:

http://www.jobrapido.de/?q=dortmund

Eine gute Woche,
Silvio Ströver
KKB-Schulsozialarbeit & Berufswahlbegleitung

Evtl. auch Freitag nicht im KKB!

Mittwoch, den 14. Februar 2007

Wie heute Abend zu erfahren war, könnte es sein, dass die morgige Fortbildung für die Gruppe 3 der Dortmunder Berufswahlbegleiter/Schulsozialarbeiter sich von 8 bis 15 oder von 9 bis 16 Uhr hinzieht. Und vielleicht erstreckt sich die “Qualifizierung” auch auf den Freitag, aber das werden wir wohl erst morgen früh erfahren. Es herrscht wie gewohnt klare Unklarheit, aber das ist ja nichts Neues… ;-)
Es ist also gut möglich, dass meine Kollegin und ich erst am kommenden Montag am KKB sein werden, um wie gewohnt für Sie dazusein.

Gruß,
Silvio Ströver

P.s.:
Man (= Berufswahlbegleiter!) sieht sich morgen - sicherheitshalber doch schon - um acht Uhr im Seminarraum, wie gehabt…

Botschaft an mich: Top Secret?

Sonntag, den 17. Dezember 2006

Wie groß war die Freude, als wir drei Dipl.-Päd’s, die wir nun seit einiger Zeit im Berufskolleg arbeiten, zusammen ein eigenes Fach erhielten. ;-)

Vor einigen Tagen passierte auch gleich Seltsames:

Inzwischen schaut man ab und zu ins Fach, doch nicht ständig und andauernd, ist ja wohl auch verständlich. Da wurde ich nacheinander von Kollegin & Kollegen angesprochen, ein Zettel läge für mich im Fach. Schüler-Namen stünden auf diesem Blatt, das mit meinem Namen beschrieben sei. Als ich jedoch nachschaute, war das Fach leer.
Irritiert lugten wir vorsichtig in benachbarte Fächer, ob man den Zettel versehentlich ins falsche Fach zurückgelegt hätte. Doch der ominöse Zettel war - wieso auch immer? - verschwunden. Wir überlegten kurz und ich entschloss mich, im Sekretariat mal nachzufragen. Doch kein Ergebnis, der ominöse Zettel war nicht aufzufinden!
Sollte ich mal die Lehrer anfragen… es sind ja nur über 90 Lehrer angestellt…
Also beließ ich es. Wir schauten nocheinmal ins Fach, vielleicht gab es ja ein Loch oder eine Spalte, in der dieses Blatt verschwand? Doch nichts zu machen.

Wer also auch immer versucht hat, mir etwas mitzuteilen, der möge mir Unterlagen zukünftig bitte persönlich geben, wenn möglich, das wäre vielleicht die beste Variante. ;-)

Seltsam, aber das war die mysteriöse Geschichte vom Zettel,
der Top-Secret war, jedenfalls für mich…?!

Gruß,
Silvio Ströver