Archiv der Kategorie ‘Vorstellungsgespräch‘

Girls Day 2008

Freitag, den 25. April 2008

Der diesjährige Girls Day hat hoffentlich vielen Mädchen und jungen Frauen helfen können, sich über den eigenen Wunschberuf im Klaren zu werden. Zahlreiche Aktionen belegen, dass das Thema hoch aktuell ist. Frauen sollen den Beruf ergreifen können, den sie gerne ausüben möchten. Im Übrigen gilt das auch für Männer. Zudem macht es auch einfach Spaß, mit jungen Leuten etwas zu unternehmen, um sie auf die vielen Möglichkeiten im Berufsleben hinzuweisen. Schöne Berichte über diverse Girls-Day-Aktivitäten lesen Sie u. a. hier:

Rebecca berichtet, wie sie ein Herz zum Blinken brachte: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/rebecca

Maria weiß etwas zum Bankwesen zu berichten: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/maria

Melanie hat im Forstamt gearbeitet: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/melanie

Jana schuftete in einer Metallwerkstatt: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/jana

Susanne mischte in der Lokalpolitik mit: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/susanne

Lena war begeistert davon, zu schrauben und zu löten: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/lena

Natascha durfte bei der Telekom u. a. Websites erstellen und Netzwerke einrichten: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/natascha

Sandra beschäftigte sich im Fraunhofer Institut mit dem Zellaufbau: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/sandra

Sabrina “meldete sich” bei der Bundeswehr: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/sabrina

Melissa fragte sich, wie wohl ein Chip funktioniert: http://www.girls-day.de/zielgruppen/maedchen/tipps/mein_girls_day_2007/melissa

Zum Schluss habe ich noch drei Links für interessierte Mädels, die einige Berufe online besser kennenlernen möchten:

http://www.lizzynet.de/dyn/

99610.php?sid=76438027244448539517558655898980

oder auch:

http://www.lizzynet.de/dyn/

99590.php?sid=41857572062378883120907570780910

und

http://www.girls-day.de/zielgruppen/schulen/berufsorientierung/links_tipps

Viel Erfolg!

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Ein Tag im Leben des Nikolaus’

Mittwoch, den 5. Dezember 2007

Chef eines Kurierdienstes: „Herr… äh… Nikolaus, Sie dürfen eintreten…“

Nichts passiert.

Griff zum Telefon: „Frau Meyer, ist der Bewerber nicht gekommen?“

Sekretärin: „Herr Nikolaus ist noch nicht eingetroffen. Aber ich habe da ein Poltern auf dem Firmendach gehört, ich glaube, dass ist er.“

Zehn Minuten später… Tür öffnet sich sich mit Poltern.

Chef: „Nanu…?“

Nikolaus: „Ho, ho, ho, war etwas schwierig, den Schlitten richtig zu parken, Ihr Dach ist etwas abschüssig…“

Chef: „Äh, was… äh, erst einmal guten Tag Herr, äh… Nikolaus… oder Herr Weihnachtsmann, äh… Santa Klaus? Wie heißen Sie denn jetzt eigentlich? Gerade sehe ich, dass in Ihrem Anschreiben und Ihrem Lebenslauf verschiedene Namen stehen..“

Verwirrt.

Nikolaus: „Das spielt keine Rolle. Ich habe verschiedene Namen, nennen Sie mich einfach Nikolaus, Ho, ho…“

Chef: „Das ist aber sehr ungewöhnlich, dass Sie keinen festen Namen haben. Aber nun gut, schau’n wir uns erst einmal an, was Sie unserer Firma zu bieten haben. Äh, ich hoffe, Sie haben gut hierher gefunden?“

Nikolaus: „Ja, danke. Mein Schlitten konnte ich gerade eben noch auf Ihrem Dach parken. Doch der Schornstein war ein wenig eng… Aber Sie sehen, ich habe ja zu Ihnen gefunden.“

Chef: „Wie, Sie haben auf dem Dach geparkt? Und was meinen Sie mit dem engen Schornstein? Äh, Sie sind wohl sehr lustig. Wie auch immer… Möchten Sie nicht Ihren roten Mantel auf die Garderobe hängen? Ist Ihnen denn nicht zu warm?“

Ganz verwundert und noch immer ungläubiges Staunen.

Nikolaus: „Meinen roten Mantel ausziehen? Nein, auf keinen Fall. Haben Sie mich mal ohne Berufskleidung gesehen?“

Chef: „Wenn Sie mich so fragen, nicht, dass ich wüsste…“

Nikolaus: „Sehen Sie! Aber meine schwarzen Stiefel habe ich auf jeden Fall vor Ihrer Bürotür ordentlich sauber-getreten. Sie ahnen ja gar nicht, wie oft ich in Rentier-Mist reintrete, ho, ho, ho!“

Chef: „Aus Ihnen werde ich jetzt nicht wirklich schlau. Aber um Ihnen mal eine Chance zu geben, wo Sie schon mal hier sind, erzählen Sie mir doch mal, warum Sie sich bei uns beworben haben!“

Nikolaus: „Sie sind eine Firma mit himmlischen Ruf. Meine Engel haben mir verraten, Sie hätten eventuell die Möglichkeit, Geschenke noch schneller zu verschicken als ich. Und da ich immer am sechsten Dezember Kinder weltweit mit kleinen Geschenken beglücken darf, und ich nicht mehr der Jüngste bin, dachte ich mir, wir könnten vielleicht zusammenarbeiten. Schließlich bin ich überall herumgekommen und bin überall bekannt. Fragen Sie mal Menschen auf der Straße. Ich bin mir sicher, dass alle sehr zufrieden sind über meine Arbeit.“

Chef: „Offenbar haben Sie gut informiertes Personal. Tatsächlich sind wir darauf spezialisiert, Pakete und Briefe schnell an unsere Kunden auszuliefern. Doch der Hauptanteil der Lieferungen besteht nicht aus Geschenken.“

Nikolaus: „Nicht? Aber das macht doch nichts…“

Chef: „Und verschenkt wird bei uns sowieso nichts, falls Sie das damit meinten. - Das ehrt Sie ja, dass Sie uns für kompetent halten, auch minderjährige Kunden zu beliefern. Schließlich müssen wir auch an morgen denken! Aber ist das nicht unsere Haupt-Zielgruppe. Ich fürchte, da wird Ihr guter Ruf nicht viel bei uns nützen. Aber das sollte Sie jetzt nicht verunsichern. Haben Sie denn besondere Hobbys, von denen wir vielleicht wissen sollten?

Nikolaus: „Ho, ho… wie meinen? Eigentlich nicht.“

Fragender Gesichtsausdruck.

Chef: „Nun, womit beschäftigen Sie sich denn in Ihrer Freizeit? Erzählen Sie doch

mal…“

Nikolaus: „Tja, ich arbeite immer das ganze Jahr über in meiner Werkstatt, um Geschenke anzufertigen. Da bleibt nicht viel Freizeit, übrigens ein komisches Wort, finde ich. Meine Zeit gehört eben ganz meinen Engeln. Wenn mal Geschenke zu schwierig zu besorgen sind, helfe ich Ihnen, diese doch noch zu bekommen. Das wäre doch traurig, wenn die lieben Kleinen am Nikolaustag ohne Geschenke dastehen. Könnten Sie sich das nur vorstellen?“

Chef: „Ich kann mir so einiges vorstellen, nur nicht, dass Sie sich ein ganzes Jahr in der Warenproduktion einsetzen, um Ihren ganzen Bestand in einer Nacht zu verschwenden. Sie nehmen also wirklich kein Geld dafür? Wo bleibt da der Gewinn?“

Extremes Unverständnis.

Nikolaus: „Ich kann doch von den braven Kindern kein Geld annehmen?“

Ebenfalls erstaunt.

Chef: „Tja, ob Sie… äh,… mhm… Vielleicht können wir Sie anders einsetzen… mal sehen, mir kommt da gerade eine gute Idee! - Haben Sie denn schon einmal ein Praktikum in einer unserer Filiale gemacht?“

Nikolaus: „Praktikum? Für so etwas habe ich doch überhaupt keine Zeit. Außerdem kenne ich mich doch bestens darin aus, Kinder glücklich zu machen!“

Chef: „Offenbar sind Sie also ein sehr engagierter und pünktlicher Zulieferer. Das ist ja nicht schlecht. Nur Sie müssen verstehen, dass wir Praktikantenbevorzugen, da sie unseren Betrieb bereits kennengelernt haben. Aber in Ihrem Falle könnte ich mir auch eine Ausnahme vorstellen. - Sagen Sie mal, treiben Sie eigentlich Sport?“

Nikolaus: „Ho, ho, ho…“ Lacht laut. „Sport ist doch nichts für mich. Sie ahnen ja nicht, wieviel Bewegung ich in der Nacht zum sechsten Dezember habe, wenn ich mich durch jeden Schornstein der Welt zwängen muss, um in die guten Stuben zu kommen. Außerdem trage ich immer in meinen Manteltaschen Süßigkeiten mit, von denen ich auch hin und wieder gerne einmal nasche. Ach ja…“

Chef: „Schau an, Sie machen mich glatt sprachlos. Aber was mir wirklich stutzig gemacht hat, Herr Nikolaus, dass in Ihrer Bewerbungsmappe kein Zeugnis lag. Haben Sie irgendeinen Nachweis…?“

Nikolaus: „Wozu brauche ich denn ein Zeugnis? Jeder weiß doch, wie gut ich bin. Pünktlich zum Nikolaustag sind die Strümpfe und Schuhe vollgepackt mit leckeren Sachen. Ho, ho, ho…!“

Chef: „Mhm, das spricht in Tat für Sie. Und ich sehe gerade, dass es unter Ihren Namen zigtausende Webseiten im Internet zu finden gibt. Unglaublich! - Doch generell es schadet nicht, wenn Bewerber Zeugniskopien in die Mappe legen. Selbstsicher und überzeugt von sich sind Sie aber auf jeden Fall, das muss man Ihnen lassen. Naja, mal weiter im Text… Sind Sie eigentlich immer über das aktuelle Geschehen informiert? Lesen Sie gerne…?“

Nikolaus: „Natürlich bin ich immer auf dem Laufenden. Meine Engel kundschaften immer aus, was sich die Kinder wünschen. Ich weiß genau, wer welches Geschenk bekommen soll. Natürlich schaue ich immer nach, ob die Kleinen schön brav waren.“

Chef: „Eigentlich meinte ich etwas anderes, aber gut. Das ist auch eine Antwort. Ziemlich schlagfertig. Aber sagen Sie mal, Sie sind doch Türke. Ihrem Lebenslauf entnehme ich, dass Sie ca. 270 nach Christus geboren sind…”

Nikolaus: „Ich verstehe mich als Weltbürger!”

Chef: „Ah, sehr gut. Jemand, der überall zu Hause ist. Aber da haben Sie mit Ihren 1737 Jahren ein ganz schönes Alter. Fühlen Sie sich auch mit Ihrem Übergewicht überhaupt noch in der Lage, körperlich so schwer zu arbeiten?“

Nikolaus: „Was ist das für eine Frage. Als Nikolaus kenne ich keinen Ruhestand, und fit bleibe ich trotz allem. Bisher bin ich ja, wie gesagt, durch jeden Schlot hindurchgekommen. Und was meinen Sie, wie fit man sein muss, um Tonnen von Geschenk-Ladungen im Schlitten durch die Lüfte zu steuern? Die Rentiere ziehen ganz schön. Und eine Erkältung darf nicht sein, daher bin ich stets dick eingemummt im roten Mantel. Es gibt nichts Schöneres, als Geschenke für die braven Kinder zu verteilen, ho, ho, ho!“

Chef: „Herr Weihnachtslau… äh Nikomann, pardon, Nikolaus, ich habe da noch eine Frage, die Ihre Qualifikation anbetrifft. Wie steht es überhaupt mit Ihren Sprachkenntnissen? Als weltweit tätiges Unternehmen sind wir natürlich an sprachgewandte Mitarbeiter interessiert. Und in Ihrem Lebenslauf stand, dass ‘jedes Kind’ Sie versteht. Das habe ich wiederum nicht ganz verstanden.“

Nikolaus: „Nun, genauso, wie Sie es gelesen haben. Egal, wo ich bin, jeder versteht meine Botschaft. Es ist stets das Gleiche: Wer brav und artig war, bekommt auch ein schönes Geschenk. So einfach ist das, ho, ho, ho.“

Chef: „O.k., ich bin der Ansicht, einen guten Eindruck von Ihnen bekommen zu haben. Normalerweise tue ich das nicht, aber ich muss Ihnen sagen, dass Sie für unser gewinnorientiertes Unternehmen trotz Ihres ungewöhnlichen Erscheinungsbildes ein durchaus interessanter Bewerber sind.“

Nikolaus: „Nur interessant…?“

Chef: „Sie haben immerhin bewiesen, dass Sie fähig sind, Lieferungen pünktlich und zügig auszuliefern, was beachtlich ist, da Sie es schaffen, das Ganze in einer Nacht- und Nebel-Aktion zu organisieren. Offenbar haben Sie ein gutes Image, sind überall bekannt und verfügen aufgrund Ihres Äußeren, Ihres Rauschebarts, roter Berufskleidung und des urigen Rentier-Schlitten, über einen hohen Wiedererkennungswert. Auch scheinen Sie sozial engagiert und motiviert zu sein, da Sie stets mittellose Kinder vor Augen haben, die Sie auch noch reichlich beschenken wollen. Insofern wären Sie für unsere Firma sicher ein gutes Maskottchen, das für soziale Verantwortung steht. Stellen Sie sich vor: Wir könnten Sie gezielt werbestrategisch als Firmen-Maskottchen einsetzen. Vorausgesetzt, wir arbeiten noch an Ihren Umgangsformen. Sie lachen, pardon, etwas zu laut. Zudem müssten wir Ihr Äußeres noch etwas herrichten. Weniger Bauch, etwas weniger Bart und ein etwas modischeres Outfit wäre sicher gefragt. Doch da helfen uns unsere Werbestrategen, das ist kein Problem. Des Weiteren haben Sie sich offenbar hervorragend in einer multikulturellen Zeit eingelebt. Sie beherrschen jede Sprache und werden problemlos verstanden. Doch Sie müssten auch stärker mir modernen Medien in Verbindung gebracht werden. Kein Problem, wir vernetzen Sie, statten Sie mit allem technischen Medienschnickschnak aus, sodass Sie als moderner Kommunikationstyp für weltweite Verständigung stehen und so für uns werben könnten. Kennen Sie sich mit Internet, Computer und ähnlichen Kommunikationsmitteln aus? Aber notfalls schicken wir Sie in Fortbildungskurse. Auch das ist kein Problem. Ihre soziale Ader, allerdings, die müssten Sie leider umändern in eine gewinnträchtige Ader. Konzentrieren Sie sich nicht auf zahlungsunfähige Kinder, sondern auf die zahlende (!) Kundschaft, dann wären Sie mit Ihrem Engagement einer unserer wertvollsten Mitarbeiter. Und natürlich dürften Sie sich nach acht Stunden Büroarbeit darauf verlassen, dass Ihr neues Personal mit modernsten technischen Transportmitteln ausgestattet wird. Sie haben es doch nicht mehr nötig, selbst Hand anzulegen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Knowhow gewinnbringend in unser Unternehmen einbringen und werden aus Ihnen einen perfekten Zulieferungs-Manager machen, den vor allen Dingen junge Kunden nur so lieben werden. Sind Sie damit einverstanden?“

Nikolaus: „Äh, jetzt bin ich doch tatsächlich etwas überrascht.“

Chef: „Ach, ja, natürlich. Das Gehalt! Selbstredend würden Sie ein Spitzengehalt bekommen, weitaus mehr, als Sie…“

Nikolaus: „Gehalt? Sie wollen mich bezahlen? Das Kinderlachen und der Dank ist das Einzige, was mich bei meiner Arbeit antreibt. Und, ho, ho, wenn ich daran denke, was Sie aus mir alles machen wollen. Ich glaube, dass Sie jemanden anders suchen. Eigentlich dachte ich, wir helfen einander. Ich bin doch der gute, alte Nikolaus, ho, ho! Aus mir können Sie keinen schlanken, frechen Manager machen. Und Ihr Werbemaskottchen will ich auch nicht sein. Verfüge ich auch nicht unbedingt über jede Technik, so bin ich doch eigentlich immer sehr gut zurecht gekommen. Jedes Kind wurde von mir genauso beschenkt, wie es sich gehörte. Und dazu reicht mein Rentierschlitten allemal aus. Auf modernste Kommunikationsmittel kann ich ebenfalls verzichten, denn meine kleinen Engelchen haben mich bisher über jede Kleinigkeit informiert. Und da mich jeder versteht, sehe ich es auch nicht ein, irgendwelche Fortbildungen machen zu müssen, ho, ho. Ich habe schon die ganze Welt gesehen, was wollen Sie mir da noch beibringen? Und an meinen weißen Bart lasse ich auch keinen ran. Wäre ja noch schöner, ho, ho, ho!“

Chef: „Aber Herr Nikomann, bedenken Sie, das könnte Ihre Chance des Lebens sein!“

Nikolaus: „Es war ja auch eine gute Chance. Es war die Chance, mich meiner Stärken bewusst zu werden! Denn heute habe ich erkannt, dass ich nichts verkehrt gemacht habe. Doch stellen Sie sich vor, ich wäre nicht mehr der, der ich jetzt bin. Das geht einfach nicht, die armen Kinder. Aber ich muss mich bei Ihnen bedanken! Sie haben mir gezeigt, wie gut es ist, dass ich mit meinem alten Rentierschlitten nachts herumfliege und Kinder auf altmodische Art glücklich mache. Ich danke Ihnen, dass Sie mir bewusst gemacht haben, wie wichtig meine Arbeit ist!“

Chef: „Ja, aber bevor Sie sich entscheiden, überlegen Sie doch noch…“

Nikolaus: „Ich habe mich bereits entschieden, ho, ho! Gleich werde ich wieder auf meinen Schlitten steigen, die Gurte anziehen und den Rentieren sagen, dass sie mich wieder ins Weihnachtsdorf fahren sollen. Ich freue mich wieder richtig darauf, gleich mit der Arbeit in der Werkstatt zu beginnen, zusammen mit all meinen Engeln! Ohne sie zu arbeiten, könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Und nur im Büro zu managen, ohne selbst zu werkeln und zu fahren, ist auch völlig undenkbar für mich. Da freue ich mich wieder auf Daheim und darf mich von Ihnen herzlichst verabschieden! Ho, ho, einen schönen Nikolaustag wünsche ich Ihnen! Jetzt wird es aber auch Zeit!“

Urheberrechte& Copyright © by Silvio Ströver

Mehr Schein als Sein im Vorstellungsgespräch?

Mittwoch, den 14. November 2007

Stellen Sie sich als Bewerber einmal vor, Sie wollten einen möglichst guten Eindruck im Vorstellungsgespräch hinterlassen. Wie ein guter Stempel die wichtigsten Informationen gut sichtbar auf ein weißes Blatt Papier abdruckt, so versuchen Sie, Ihre zentrale Botschaft dem Personaler zu vermitteln: Sie sind für diese Stelle der geeignetste Kandidat!

Ein schöner Stempel muss beispielsweise nicht nur gut in der Hand liegen, sondern sollte über eine klare Patrize verfügen, um mittels einer nicht-tropfenden Tinte entsprechendes Druck-Bild abzuliefern. Schlechte Stempel führen dazu, dass die Schrift verschmiert oder wegen der schlechten Tintenqualität verläuft. Manchmal verblasst ein Aufdruck schnell oder ist nur deswegen unlesbar, weil einzelne Buchstabensegmente von den Konturen her stark abgenutzt sind oder gar fehlen. Es gibt Stempel, die zu groß oder zu klein sind und für den Zweck völlig ungeeignet sind. In anderen Fällen wird die falsche Tintenfarbe benutzt oder es wird schlicht ein falscher Stempel genutzt. Es kann allerdings auch vorkommen, das der Stempel auf (zu) glatte oder raue Oberflächen gedrückt wird, sodass die Tinte nicht vom Material aufgesogen wird. Kurz, es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum ein Stempelbild missglücken kann, womit wir wieder beim Vorstellungsgespräch wären.

Natürlich sind Sie nicht der Stempel und der Personaler kein Blatt Papier. Jedoch vermittelt das Bild des Stempels, worum es in erster Linie geht:

Wichtig ist es, im Vorstellungsgespräch einen guten ersten Eindruck zu vermitteln!

Dabei müssen Sie Ihre “Werbe-Botschaft”:

Klar und deutlich,

sicher und souverän und

authentisch und lebendig formulieren können,

ohne zu unter- oder übertreiben.

Warum ist das eigentlich so entscheidend, wie man sich gut “verkaufen” kann?

Schon Freud wies darauf hin, dass menschliches Handeln stark vom Unbewussten geprägt wird. Wenn Menschen also einander begegnen, nehmen sie sich nicht nur objektiv, rational und vernunftsgesteuert wahr, sondern bewerten ihr Gegenüber beinahe automatisch und in der Regel unbewusst in z. B. “Freund” oder “Feind”.

Sie kennen diesen Effekt, wenn Sie sich das spontane Sitzverhalten im öffentlichen Nahverkehr vergegenwärtigen oder sich überlegen, nach welchen Kriterien Sie sich Ihre Freunde ausgesucht haben.

Auf das Äußere kommt es folglich erst einmal an, was sicher evolutionsbiologisch und von der Wahrnehmungspsychologie plausibel begründet werden kann. Inge Wolff schreibt in ihrem Ratgeber “Knigge im Job”, dass Personaler ihre Entscheidung, einen Bewerber zu nehmen oder abzulehnen, überwiegend (zu ca. 55 %) am äußeren Erscheinungsbild (Kleidung und Körpersprache) festmachen, dass Stimme und Mundart immerhin zu 38 % zu Buche schlagen und nur noch klägliche sieben Prozent davon abhängen, was die Bewerberin bzw. der Bewerber (inhaltlich im Vorstellungsgespräch) überhaupt sagt.

Konsequenz:

Auf der einen Seite kann sich ein Bewerber entlastet fühlen: Wer sich rhetorisch etwas ungeschickt anstellt, darf hoffen, durch sein äußeres (gepflegtes) Erscheinungsbild wieder an Boden zu gewinnen. Auch, wenn es möglicherweise unangenehm ist, zu akzeptieren, dass das Äußere einen derart hohen Stellenwert erhält, ist es doch nicht ohne Weiteres zu ändern. Daher muss die Frage also lauten, wie gehen Sie mit dieser Erkenntnis zukünftig um?

Vorerst muss natürlich davor gewarnt werden, dass es sich nicht so verhält, als wäre das Gesagte gänzlich irrelevant. Es wäre also fatal, unvorbereitet zu erscheinen und keine Argumente für die eigene Job-Tauglichkeit nennen zu können. Sie sollten aber gerade für die Vorbereitung eines Vorstellungsgespräch darauf achten, ihr Erscheinungsbild entsprechend anzupassen. Das ist schließlich die gute Seite der Medaille, dass Sie in der Lage sind, auch diese Dinge zu Ihren Gunsten zu beeinflussen!

Da helfen manchmal ganz einfache Tricks, die Sie anwenden können: Kleiden Sie sich “standesgemäß” bzw. dem Berufsbild angemessen. Banker, Kauf- oder Versicherungsleute tragen brav konservativ einen Anzug bzw. Kostüm, während Künstler und Kreative durchaus etwas greller und gestylter auftreten dürfen. Nutzen Sie die Stil- und Farbberatung über Freunde, oder noch besser: über Profis, um herauszufinden, welche Farben zu Ihnen passen. Doch die beste Beratung nutz Ihnen nichts, wenn Sie sich in Ihrer Kleidung unwohl fühlen. Übertreiben Sie es nicht und versuchen Sie nicht auf Biegen und Brechen, sich von jetzt auf gleich in ein Super-Modell zu verwandeln. Schließlich bleibt das dadurch verursachte Unwohlsein Ihrem Gegenüber nicht verborgen.

Gehen Sie es langsam an, probieren Sie vorher schon verschiedene Kleidungsstile aus. So haben Sie schon vorher nicht nur festgestellt, was gut an Ihnen aussieht, sondern auch, ob Sie sich selbst so mögen.

Da es kein “Bekleidungsfach” in der Schule gibt, müssen Sie versuchen, ihren persönlichen Stil selbst herauszufinden. Inzwischen gibt es reichlich Literatur und Einrichtungen, die nichts anderes tun, Sie dahingehend zu beraten. Doch seien Sie auf der Hut und lassen Sie sich nicht völlig manipulieren.

Wer Lust hat, zu diesem Thema mehr zu lesen, darf sich zum Abschluss dieses Blogeintrags auf folgende, unterschiedliche, z. T. sehr provokante Link-Tipps freuen, die zum weiteren Nachdenken und Diskussion anregen wollen:

Attraktiv und Attraktivität. Psychologie, Sozialpsychologie, Psychopathologie, Soziologie. Aus allgemeiner und integrativer Sicht. Quelle:

http://www.sgipt.org/gipt/sozpsy/attrak0.htm

“Fitness ist die Basis zum Erfolg.” Quelle:

http://www.abendblatt.de/daten/2005/08/27/475696.html

Größe macht das Gehalt. Quelle:

http://www.abendblatt.de/daten/2003/10/20/220247.html

Karriere schön und gut. Quelle:

http://www.rhetorik-online.de/e2633/e1219/pr_spiegel753/index_eng.html

Mit Kopftuch auf Jobsuche. Quelle:

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2706282,00.html

Spieglein, Spieglein. Wer schön ist, macht Karriere. Quelle:

http://karrierebibel.de/spieglein-spieglein-wer-schoen-ist-macht-karriere

Wer schön ist, macht Karriere. Quelle:

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/

buildww/id/127/id/37018/SH/0/depot/0/index.html

Zur psycho-sozialen Bedeutung des Haarausfalls. Quelle:

http://www.haar-und-psychologie.de/haarausfall/psycho-soziale-bedeutung.html

Gruß,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzte Literatur:

WOLFF, Inge: Knigge im Job. So machen Sie immer eine gute Figur.

München: Gräfe und Unzer Verlag GmbH, 2006.

S. 19 - 20.

Emotionale Intelligenz als Voraussetzung

Samstag, den 10. November 2007

Emotionale Intelligenz ist, nach Daniel Goleman, für den (beruflichen) Erfolg sehr entscheidend. Ein hoher Intelligenzquotient (IQ) oder gutes Expertenwissen ist folglich nicht die einzige Trumpfkarte, auf die Bewerber setzen sollten. Mit der Emotionalen Intelligenz ist (verkürzt) gemeint, eigene Gefühle zu kennen und mit ihnen (effektiv) umgehen zu können und über ein hohes Einfühlungsvermögen zu verfügen. Wer Emotionen “produktiv” einsetzt und andere gefühlsmäßig besser einschätzen kann, erreicht damit offenbar mehr, als Menschen, die sich nur auf ihr Fachwissen verlassen. Praktisch bedeutet es beispielsweise, dass ein kompetenter Bewerber den potentiellen Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch nicht in der Weise gegen übertritt, indem er Kaugummi kaut, sein Handy klingeln lässt und sich in der Nase bohrt, laut rülpst und ihm seine verschmierte Hand lässig rüber reicht mit den Worten: “Ey, hasse ma’ nen Job für mich?” Emotional begabte Menschen wissen, dass dieses Verhalten unhöflich ist und entsprechend zur Absage führen muss.

Das wäre natürlich ein extremes Negativ-Beispiel, wie man sich eben nicht vorstellen sollte. Vermutlich wissen es die meisten Blogleser, dass gute Manieren auch in der Berufswelt die Job-Chancen beträchtlich erhöhen!

Und trotzdem wissen viele leider nicht mehr, wie sich “gutes Benehmen” auch im Kleinen bzw. im Feinen zeigt. Wer grüßt beispielsweise zuerst, der Bewerber oder der mögliche Arbeitgeber, dem der Bewerber das erste mal im Büro antrifft?

Würden Sie als Bewerber Ihrem Gegenüber zur Begrüßung die (vermutlich schweißnasse oder -kalte) Hand reichen? Wann würden Sie sich setzen? Nehmen Sie das freundliche Angebot an und trinken etwas, und falls Sie das Angebot annehmen, entscheiden Sie sich für Kaffee oder Wasser? Schauen Sie dem vielleicht zukünftigen Chef in die Augen, oder haben Sie das Gefühl, dass es zu “aufdringlich” erscheint? Haben Sie einen dicken Schlüsselbund, das Handy und die Geldbörse in der Hosentasche? Tragen Sie ein Piercing? Trauen Sie sich, zu räuspern oder sich an der Nase zu kratzen, weil es gerade juckt? Erhaschen Sie einen Blick auf Ihre Uhr, oder schauen Sie vor Aufregung lieber zum Fenster hin? Leider haben Sie vor Nervosität etwas fallen lassen, heben Sie es lautraschelnd auf oder ignorieren Sie es? Sie schwitzen vor Stress, was tun Sie dagegen?

Es gibt viele Fragen, die ins Detail gehen. Wissen Sie immer eine korrekte Antwort?

Mir geht es hier erst einmal darum, grundsätzlich darauf hinzuweisen, wie zentral dieses Thema gerade für unerfahrene Bewerber ist. Wer Lust hat, kann einfach mal den folgenden Benimm-Dich-Test von Stern.de durchspielen, ich wünsche viel Spaß dabei:

http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/

karriere/501601.html?eid=501191

Dieses Thema wird uns in den nächsten Blogeinträgen weiterhin beschäftigen.

Bis dahin,

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Vorstellungsgespräch mit Tücken

Donnerstag, den 8. November 2007

Aufgrund einiger Schüler-Anfragen schiebe ich hier noch einen Blogeintrag über das gut vorbereitete Vorstellungsgespräch mit ein und werde “Knigge im Job” erst danach ausführlicher behandeln. Natürlich gilt bereits auch hier, sich vorher gut zu überlegen, wie man zum Vorstellungsgespräch kommen will und welche Körperhaltung man einnimmt. Doch dazu, wie gesagt, später. Hier kommt, wie versprochen, ein Tipp, wo Sie sich gut über den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs informieren können:

Focus.de zeigt in einer Videosequenz  folgenden Inhalt, den Sie sich entspannt anschauen können:

“FOCUS Online hat typische Bewerbungssituationen nachgestellt. Tanja Keitel und Ben Wolter schlüpfen in die Rollen von Frau Kwiatkowski, Inhaberin der Blitz GmbH, und von Herrn Schling, der sich um eine Stelle im Außendienst bewirbt. Leider verläuft das Gespräch zunächst nicht nach Plan. Herr Schling ist so nervös, dass ihm gleich mehrere Fehler unterlaufen. Rhetoriktrainer Günter Seipp erklärt, wo die Klippen lauern und wie man sie am besten umschifft.”

Quelle: 2007: http://www.focus.de/jobs/bewerbung/videotraining-i_aid_28776.html 

Mein Tipp: Schauen Sie sich dieses Video an und lesen Sie zusätzlich die folgende Seite durch, auf der auch gezeigt wird, wie man mit schwierigen Fragen geschickt umgehen kann:

http://www.focus.de/jobs/bewerbung/schwierigefragen/

vorstellungsgespraech_aid_26803.html

Denken Sie stets daran, dass ein Vorstellungsgespräch auch eine Chance sein kann, seine Stärken gekonnt, sachlich und auf den Punkt gebracht, zu präsentieren. Solch ein Gespräch ist also keine Selbstoffenbarung noch Angeber-Runde.

Es macht generell Sinn, solch ein Vorstellungsgespräch im Familien-, Freundes- und Schulkreis geübt zu haben. Nehmen Sie es sportlich und nutzen Sie auch Vorstellungsgespräche, die nicht gut gelaufen sind, um daraus zu lernen, und es später besser zu machen. Vielleicht sollten Sie sich diesbezüglich nicht gerade ungeübt auf ihren wahren Traumberuf stürzen, weil es dann wahrscheinlich nur noch schief gehen wird.  Interessanterweise scheinen Bewerber, die sich auch noch vorstellen können, sich woanders zu bewerben, erfolgreicher zu sein, als Bewerber, die quasi ihr letztes Hemd für diese eine Stelle hergeben würden. Behalten Sie Ihre Würde!

Gutes Gelingen,

Silvio Ströver

Benimm-Regeln für Bewerber?

Montag, den 5. November 2007

Viele Bewerberinnen und Bewerber könnten sich viel sicherer sein, wenn sie über ein gewisses Maß an Umgangsformen verfügten. Über dieses Thema wurde ich jetzt selbst während einer Tagung in Hannover aufmerksam, als es darum ging, wie man sich bei so vielen Teilnehmern anzureden hätte. Die Leiter der Veranstaltung machten es ganz einfach, indem sie das direkt festlegten. So klare Regeln finden wir allerdings nicht immer vor. Wem gibt man die Hand, wer grüßt zuerst und wie verhält man sich bloß richtig im Vorstellungsgespräch?

Manch ein zittriger Bewerber reicht seine warme, schweißnasse Hand quer über den Tisch und weiß gar nicht, dass er sich damit selbst disqualifiziert hat. Und weil dies so schwierig ist, werde ich an dieser Stelle in Kürze einige Tipps zu diesem wichtigen Thema “Knigge & Berufswelt” auflisten.

Bis dahin,

Silvio Ströver, Dipl.Pädagoge

Neue Angebote im KKB!

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Neue Angebote!

Eine wichtige Ankündigung an dieser Stelle:

In Kürze werde ich den Schülerinnen & Schülern des Konrad-Klepping-Berufskollegs einen Kreativ-Kurs, einen zusätzlichen Alternativ-Termin für den Lesezirkel und eine Text-Werkstatt anbieten!

Was sich dahinter verbirgt, werden Sie in der kommenden Woche hier (bzw. per Aushang im Flur der Schule) erfahren! ;-)

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nichts ist unmöglich

Freitag, den 22. Juni 2007

Man ist erstaunt, welche Anforderungen an Prostituierte gestellt werden.
Eine Bewerbung sollte da sicher gut vorbereitet sein, doch frage ich mich, wie das Bewerbungsfoto, oder ein Einstellungstest aussehen soll?…

;-)

Auszug aus einer Online-Anzeige:

Biete Job als

prostituierte

in: D-(…) (Alter der Anzeige: gestern)

Unternehmensbeschreibung
Wir eröffnen in kurzer Zeit eine Räumlichkeit in Hameln-Weserbergland.
Unser kleines Team besteht aus einer Führungskraft und zwei Damen.
Gutes Arbeitsklima und Wohlbefinden sowie auch diskretion sind für uns selbstverständlich.
Gründungsjahr
2007
Anzahl der Mitarbeiter
1 bis 2
Der angebotene Job
Stellenbezeichnung
prostituierte
(…)
Dienstleistungen
Kennzeichnungspflichtige Anzeige
Sex, Erotik, Escort, Flirtline
Vorgesehener Eintrittstermin
Verhandlungssache
Personalverantwortung
gehört nicht zum Job
Angebotene Beschäftigungsdauer
unbefristet, auf Dauer
Wochenarbeitszeit
5 - 15 Wochenstunden
15 bis 30 Wochenstunden
30 bis 50 Wochenstunden
50 bis 70 Wochenstunden
über 70 Wochenstunden
Der Job ist als Nebenjob geeignet
als Student, Werkstudent
als Arbeitsloser, Sozialhilfeempfänger
als Nebentätigkeit
am Wochenende
Vorgesehenes Arbeitsverhältnis
Freie Mitarbeit
Selbständigkeit
Vorgesehenes Vergütungsmodell
rein erfolgsabhängig
nach geleisteten Arbeitsstunden
Ihr Profil
Erforderlicher Bildungsabschluss
kein Abschluss
Erwartete Berufserfahrung
Keine
Erforderliche Sprachkenntnisse
Deutsch (Fliessend/Verhandlungssicher)
Englisch (Grundkenntnisse)
Arbeitsort
Ort
(…)
Suchgebiet
D-(…)
Bundesland
(…)
Land
Deutschland
Innen- oder Aussendienst
Innen- und Aussendienst
Sonstiges
Wir sind ein kleines Team und suchen Damen die mit niveau und flair arbeiten möchten.
In unserem Ambiente ist es uns wichtig, das der Gast sich wohl und zufrieden fühlt, so haben wir die Gewissheit , das der Kunde immmer wieder unsere Räumlichkeiten aufsucht.
Aus Erfahrung solltest du nicht abgeneigt sein, Haus -, und öffentliche Plätze zu tätigen.( was aber unter umständen kein muss ist, aber erfolgreich)
Wenn du Finanzielle unabhängig sein möchtest und im alter von 18 - 40 Jahre bist, würden wir uns freuen mit dir ein persönliches gespräch zu führen.

Jobfit

Dienstag, den 12. Juni 2007

Die “Jobfit”-Messe auf dem Dortmunder Friedensplatz zeigte heute zwei Gesichter: Sobald man den Platz erreichte, sah man viele Stände und Tische, die kreisförmig aufgebaut waren. Verschiedene Firmen, Betriebe und potenzielle Arbeitgeber machten auf unterschiedliche Art auf sich aufmerksam und lockten mit unterschiedlichen Erfolg den Nachwuchs.

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Im Dortmunder Rathaus wurden sogenannte “Workshops” von diversen Trägern durchgeführt, die in verschiedenen Räumlichkeiten, die zum Teil mit lakenähnlichen Tüchern(?) abgetrennt waren. Dort konnten angemeldete Klassen in 15 bis 30-Minuten-Blöcken etwas über Einstellungstests oder Bewerbungstraining hören bzw. sich selbst durch interessierte Fragen oder Übungsmöglichkeiten mit einbringen.

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Es gab Musik,

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kostenloses Dortmunder Wasser und u. a. eine Kleinigkeit,

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um den Hunger zu stillen.

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Manchmal musste ein kleiner Wagen her, um großes Publikum zu locken.

Viele Stände ließen Schüler “Schreibarbeit” erledigen.

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Thyssen Krupp testete u. a.,

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ob die Schüler Gewichte und Distanzen richtig einschätzen konnten und über das nötige Fingerspitzengefühl verfügten.

Rewes Äpfel wurden leider oft als eine Art “Mini-Fußball” missbraucht.

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Pocco hatte ein schön großes Plakat.

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Der Krankenwagen hatte hier ausnahmsweise “dienstfrei”, da er nur zum Werbezweck benutzt wurde.

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Umso engagierter wurde gezeigt (und aufgezeichnet), wie man leblose Puppen reanimiert.

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Die Polizei hatte manchmal wenig zu tun,

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während man auf der Bühne Interviews gab und (Ex-) Azubis über ihren Werdegang befragte und dadurch beispielhaft aufzeigte, was man als Auszubildender wissen und beachten sollte.

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Beispielsweise wurde betont, auf sein Äußeres zu achten. Und während ich die folgenden Fotos schoss, unterhielt man sich gerade über ordentliche Frisuren.

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Ob da die zwei jungen Männer mit ihrem Irokesenschnitt genau hingehört haben? ;-)

Es war schon interessant, zu sehen, wie andere Profis die Schüler in den “Workshops” informierten, um mal einen Vergleich zur eigenen Tätigkeit zu haben. Aber mein Eindruck war, dass nur wenige Schüler davon etwas mitgenommen haben. Schade.

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Gruß,

Silvio Ströver

Jobmesse aktuell

Montag, den 11. Juni 2007

Morgen findet in Dortmund auf dem Friedensplatz von 8 bis 13 Uhr eine Jobmesse namens Jobfit statt. Dort können Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen sammeln, wenn sie beispielsweise wissen möchten, wie man sich bewirbt oder sie erfahren am eigenen Leib, wie Vorstellungsgespräche durchgeführt werden.

Angesprochen werden besonders Schulabgänger, um diese für die Berufswahl fit zu machen. Wer allerdings keine Möglichkeit sieht, diese Jobbmesse zu besuchen, kann sich alternativ auf einer virtuellen Jobbmesse umschauen, wenn er diesem Link folgt:

http://www.jobfair.de

Viel Spaß dabei und viel Erfolg,
Silvio Ströver

Platon für Bewerber!

Montag, den 21. Mai 2007

Ein Angebot für meine Schülerinnen & Schüler am Konrad-Klepping-Berufskolleg:

Sie sind herzlich eingeladen, an einem philosophischen Seminar über das platonische Höhlengleichnis teilzunehmen! Es gibt bereits die ersten Anfragen. Gut möglich, dass bereits am Freitagabend eine erste Platon-Runde im KKB stattfinden wird! Wiederholung und/oder Fortsetzung gut & gerne möglich!

Warum das Ganze?

Immer wieder merke ich, dass es auf Schülerseite Unsicherheiten gibt, wenn es darum geht, schwierige Texte überhaupt mal in die Hand zu nehmen. Um die Angst ein wenig zu nehmen und zu zeigen, dass alte, sogar bildungstheoretische Texte aus der Antike nicht unbedingt so furchtbar anstrengend sein müssen, habe ich mir überlegt, eine lockere Reihe anzubieten, um Textarbeit im lernstressfreien Umfeld zu ermöglichen.

Es wird dabei nicht um klassischen Deutschunterricht gehen, sondern vielmehr darum, Motivation und Neugier zu wecken und zu fördern. Denn schließlich ist es mir wichtig, einen kleinen Anreiz zu schaffen, sich (in seiner Freizeit) mehr zuzutrauen, und Spaß an Literatur zu haben. Erst heute habe ich wieder erfahren, dass das Lesen (zu Hause) nicht vorauszusetzen ist. Nur dummerweise bemerkt dies auch ein potenzieller Arbeitgeber, der ganz schnell anhand eines Anschreibens oder Vorstellungsgespräch mitbekommt, wer sich (privat) bildet, wer liest, und wer an sich selbst irgendwie weiterarbeitet. Lesen ist nicht alles, aber wer völlig darauf verzichtet, muss sich beruflich auf schlechte Karten gefasst machen. Also, wer etwas für sich tun möchte, ist herzlich eingeladen.

Der Termin ist noch nicht fest, melden Sie sich einfach. Ich bin da sehr flexibel.

Geplant sind weitere Themen:

Texte von einem gewissen Freud, Marx etc… - Hier jedoch erst einmal

die Info, die Sie im Original auch auf dem Aushang im Schulgebäude nachlesen können:

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Platon

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Platons Höhlengleichnis:

Der Schlüssel zum europäischen

Bildungsverständnis.

Haben Sie Lust, in einer gemütlichen Atmosphäre den Gedanken eines Philosophen der Antike zu folgen?

Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie – ganz nebenbei – dass alte Texte brandaktuell sein können!

Ich biete Ihnen Folgendes an:

Wir werden in einem Kreis von Interessierten gemeinsam einen für das europäische Bildungsverständnis zentralen Text durchgehen, der Bestandteil des platonischen Werks „Der Staat“ ist.

Dort erfahren wir nicht nur, wie sich ein kluger Kopf der Antike über Gerechtigkeit auseinandergesetzt hat, sondern auch, warum Platon mit seiner Bildungsidee (im Höhlengleichnis beschrieben) dermaßen Erfolg hatte, dass wir noch heute viel von seiner Philosophie – ohne es vielleicht immer zu bemerken – (er-) leben, sei es in der Schule, Hochschule oder im privaten Bereich.

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Organisatorisches

Wo findet die Platon-Runde statt?

In der „Kaffeeklappe“ bzw. im Raum gegenüber der SV

(Siehe große Info-Tafel im Keller)!

Wann wird die Veranstaltung stattfinden?

Der Termin wird voraussichtlich in der Woche vom 21.05 -25.05. bekanntgegeben!

Sie haben jetzt die Chance, Ihren Wunschtermin zu nennen: Schicken Sie mir eine Email mit Ihren vollständigen Namen und Wunschtermin unter dem Stichwort „Platon“ zu!

s.stroever@web.de

Es besteht die Möglichkeit, auch einen Doppeltermin einzurichten. Von mir angedacht ist vorerst ein Termin im Nachmittags oder/und Abendbereich.

Dauer? Wir werden mindestens eine Doppelstunde miteinander philosophieren! Sie werden überrascht sein, wie schnell die Zeit verstreicht…

Was bringen Sie mit? Seien Sie offen für Neues und nutzen Sie die Chance, sich mal mit vielleicht ganz anderen Dingen auseinanderzusetzen!

Wie melde ich mich an? Persönlich bei mir, per Email (s.stroever@web.de) oder per Telefon: (Siehe Originalaushang!) (Anrufbeantworter!)

Teilnehmer-Anzahl? Mindestens drei, maximal 17 Teilnehmer!

Text-Kopien, Cappuccino und „Knabberzeug“

werden gegen 50 Cent bereitgestellt!

Gruß,

Silvio Ströver

(Berufswahlbegleitung & Schulsozialarbeit KKB)

Welche Förderprogramme gibt es?

Samstag, den 31. März 2007

Wer sich schon immer mal gefragt hat, welche Förderprogramme es z. B. für Auszubildende gibt, wird auf der Seite http://www.foerderdatenbank.de/ schnell fündig.

Es ist schließlich wichtig, bei den vielen Angeboten nicht die Übersicht zu verlieren.

Beispielsweise erfährt man, welche Banken preiswerte Kredite gewähren, oder, dass es eine Otto Benecke Stiftung e.V. gibt.

Empfehlen kann ich Ihnen nur, sich schnell kundig zu machen, wie es um die persönliche finanzielle Möglichkeit bestellt ist. Brauche ich eine Förderung? Hängt davon meine berufliche Situation ab? Gerne können Sie mich selbst fragen!
Gruß,
Silvio Ströver

Karriere bei Ikea

Freitag, den 30. März 2007

Suchen Sie eine Ausbildungsstelle? Wollen Sie im kaufmännischen Bereich etwas machen? Haben Sie Lust auf den Bereich “Wohnungseinrichtung”? Schrauben Sie gerne selbst an Regalen herum und dekorieren Sie mit Geschmack?

Dann könnte es sein, dass Sie gut bei Ikea aufgehoben wären.

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Ikea bietet auf der eigenen Homepage an, sich einige Berufe anzusehen. Es besteht die Möglichkeit, Online-Spiele d