Es ist wichtig für junge Leute, zu wissen, dass es nicht immer “glatt” geht, was die eigene Berufsplanung anbetrifft. Das passiert heute vielen Bürgern, egal, ob sie schon jahrelang in Lohn und Brot standen oder erst Berufsanfänger sind.
Wichtig ist, zu wissen, dass es solche Brüche im Lebenslauf inzwischen häufig gibt und es u. a. darauf ankommt, wie man sich in solchen Situationen verhält Einige Arbeitslose verfallen in Depressionen und bleiben - resignierend - zurück. Andere wiederum ergreifen jede realistische Chance, um beruflich wieder auf die Beine zu kommen. Und manchmal wird einem unverhofft geholfen:
Die JobCenter ARGE Dortmund bot einem arbeitslosen Schauspieler, Marco-Jorge Rudolph, eine Maßnahme an, um sich beruflich als Koch zu bewähren. Der Clou der Dortmunder ARGE:Statt Arbeitslosen ihre Arbeitslosigkeit zu finanzieren, erhielt der junge Mann eine zweijährige Jobmöglichkeit, um seinen Lebenslauf wieder mit einer beruflichen Tätigkeit aufzufüllen und wieder neu Hoffnung zu schöpfen. Selbst, wenn er am Ende evtl. nicht übernommen werden kann, steht er nun als Bewerber mit besseren Chancen dar! Es bleibt nur zu wünschen, dass er im Anschluss wirklich eine Jobperspektive haben wird! Anschaulich wird dies hier (Yahoo Deutschland: ddp-Meldung vom 14. März 2008) beschrieben:
Auszug: “Rund fünf Jahre war der ausgebildete Schauspieler arbeitslos. «Einen Feierabend, bei dem ich mich zufrieden zurücklehnen konnte und wusste, ich habe heute etwas geschafft, gab es da nicht», sagt der gebürtige Dortmunder. Doch diese Zeit gehört inzwischen der Vergangenheit an. Mit Hilfe eines Projekts der Dortmunder Arbeitsgemeinschaft (Arge) fand er vor einem Jahr eine Stelle als Hilfskoch und verdient sich seitdem nicht nur wieder sein eigenes Geld, sondern auch den täglichen Feierabend.”
Quelle:
Yahoo Deutschland: Vom Schauspieler zum Hilfskoch. http://de.news.yahoo.com/ddp/20080314/ tde-vom-schauspieler-zum-hilfskoch-d9e70c2.html
Dieser Ansatz, in Menschen zu “investieren”, kann ich aus pädagogischen (und auch aus wirtschaftlichen) Gründen nur gutheißen. Es wäre aus meiner Sicht für Arbeitgeber und Arbeitnehmer von Nutzen, wenn der Förderansatz der JobCenter ARGE Dortmund bundesweit Schule machen würde.
Der diesjährige Girls Day hat hoffentlich vielen Mädchen und jungen Frauen helfen können, sich über den eigenen Wunschberuf im Klaren zu werden. Zahlreiche Aktionen belegen, dass das Thema hoch aktuell ist. Frauen sollen den Beruf ergreifen können, den sie gerne ausüben möchten. Im Übrigen gilt das auch für Männer. Zudem macht es auch einfach Spaß, mit jungen Leuten etwas zu unternehmen, um sie auf die vielen Möglichkeiten im Berufsleben hinzuweisen. Schöne Berichte über diverse Girls-Day-Aktivitäten lesen Sie u. a. hier:
Sie möchten gerne studieren, wissen aber leider nicht, was?
Dann können Sie verschiedene Online-Tests zur Studienwahl durchführen, um z. B. nach nur 20 min. zu erfahren, welcher Studiengang evtl. Ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Neben dem kostenlosen Online-Test der Ruhr-Universität Bochum “Borakel” können Sie sich auf der Webseite der Universität Hohenheim testen lassen: http://www.was-studiere-ich.de
Eine Frage, der ich vor einiger Zeit (Sommersemester 2001) nachging und folgende Schlussfolgerung dokumentierte:
“Möglicherweise besitzen gerade Studenten /-innen der Pädagogik eine höhere Ambiguitätstoleranz und effektivere Konfliktlösungskompetenz als andere Menschen. Ideelle Werte („Helfersyndrom“) werden eher weniger genannt, sodass sachliche, finanzielle, organisatorische und pragmatische Gründe gewichtiger einzuordnen sind, als z. B. karikative, humanistische oder christliche Beweggründe.”
Hier gibt es weitere Informationen zu meiner empirischen Erkundungsstudie:
Hier ein Link-Tipp für Leute, die sich noch in der Berufsfindung wähnen:
Auszug der Webseite:
“Berufliche Orientierung?
Der Berufskompass ist die Orientierungshilfe für die Berufswahl. In zirka 15 Minuten beantworten Sie 83 Fragen, welche für die Berufswahl wichtige personen- und arbeitsplatzbezogene Merkmale erfassen.”
Aktueller Hinweis für die Schülerinnen & Schüler des Konrad Klepping Berufskollegs der Stadt Dortmund:
Am kommenden Dienstag (18.09.) wird (von nun an wöchentlich) in der 8. und 9. Stunde ein Lesezirkel für alle interessierten Schüler im Raum UB 60 (= direkt neben dem SLZ) stattfinden!
Gemeinsam werden wir in einer gemütlichen Atmosphäre spannende Texte aus dem Bereich der Philosophie, Geschichte, Politik, Pädagogik, Soziologie und Psychologie kennenlernen!
Eine einmalige Chance für Sie, auch einmal solche Texte zu erschließen, die es in sich haben! Zusammen werden wir spannende Diskussionen haben und sicher die Erkenntnis mitnehmen, dass es Spaß macht, solche Texte zu lesen!
Der Nürnberger Verlag BW Bildung und Wissen gibt eine Broschüre für junge Männer heraus, die kurz vor dem Schulabschluss stehen bzw. dabei sind, sich beruflich zu orientieren. Die Broschüre “Ready for Job” ist kostenlos und kann hier bestellt werden:
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/neue_wege_fuer_jungs/materialbestellung Eine CD-Rom informiert ebenfalls über aktuelle Berufsbilder und Ausbildungsgänge, und will deutlich machen, dass es weit mehr gibt als die bekannten, traditionellen Männer-Berufe wie z. B. Kfz-Mechatroniker, Spediteur oder Konditor.
Meiner Ansicht nach gibt es keine “Männer”- bzw- “Frauenberufe”, die nur für Männer bzw. Frauen geeignet wären. Und trotzdem arbeiten Männer z. B. in sozialen, pflegerischen oder ähnlichen Berufen auf männliche, Frauen in z. B. technischen Berufen auf frauenspezifische Weise. Doch die Realität in Sachen Berufswahl sieht bislang anders aus:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt nüchtern fest:
“Obwohl es in Deutschland ca. 400 Ausbildungsberufe gibt, entscheiden sich die meisten Mädchen gerade mal zwischen 10 Berufen, insbesondere Bürokauffrau, Kauffrau im Einzelhandel, Arzthelferin, Friseurin und Krankenschwester. Jungen wählen viel selbstverständlicher unter einem breiteren Berufsspektrum aus, bevorzugen aber gewerblich-technische Berufe.”
Es ist daher anzunehmen, dass sich junge Menschen an traditionellen Rollen (Siehe Pressemitteilung des Bundesamts für Statistik aus dem Jahre 2004: “Männeranteil in Frauenberufen bleibt nahezu unverändert”) orientieren, anstatt zu versuchen, stärker eigene Interessen und Fähigkeiten bei der Berufswahl zu berücksichtigen. Das zeigt, wie stark traditionelles Denken noch heute wirksam ist, gleichwohl es im individuellen Fall durchaus richtig und gut sein kann, einen klassischen Traumberuf zu ergreifen.
Der unbeliebt gewordene Beruf des Lehrers* macht beispielhaft deutlich, dass gegenwärtige Tendenzen vorherrschen, die aus pädagogischer Sicht sicher nicht einfach zu beurteilen sind, wenn eine “Verweiblichung” dieses Berufes festzustellen ist. Immerhin wäre es aus pädagogischer Sicht wünschenswert, wenn Schülerinnen und Schüler gleichermaßen von Frauen als auch von Männern unterrichtet würden.
Eine Berufswahl, die stärker individuelle Vorlieben und Fähigkeiten einbezieht, kann sicher dazu beitragen, dass die Zahl von Berufsanfängern, die nach ihrer Ausbildung einen anderen Beruf ergreifen, niedriger ist, auch wenn es vorrangig noch andere Gründe für einen beruflichen Wechsel gibt. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) weist in einem Artikel von Anfang dieses Jahres darauf hin, dass der Anteil an Berufswechslern in den letzten 30 Jahren bei den Frauen erfreulicherweise von 19 auf 16 % gefallen, jedoch im gleichen Zeitraum bei Männern um 26 % (!) angestiegen ist bei einem gleichzeitigem Anstieg von “unterwertigen” (also schlecht bezahlten) Arbeitsstellen vor allem in den Bereichen der Metall- und Baubranche (Quelle: http://www.bildungsspiegel.de/content/view/2260/635).
Und auch, wenn das Risiko eines Berufswechsels mit einer Nichtübernahme nach einer Ausbildung steigt, könnte eine qualifiziertere Berufswahl sicher helfen, trotz Nichtübernahme beruflich “am Ball” zu bleiben, weil der Betroffene um seine Stärken und Fähigkeiten in dieser beruflichen Tätigkeit weiß und vielleicht eher versuchen wird, diesen Beruf woanders auszuüben. Diese These vertrete ich aus dem Grunde, da ich annehme, dass man nur ungern einen anderen Beruf ergreifen mag, von dem man weiß, dass dieser eher weniger seinem Profil entspricht.
Ich kann mir folglich gut vorstellen, dass eine gute Berufswahl die Motivation stärkt, auch unter schlechten Bedingungen sein berufliches Ziel zu erreichen, sodass ein beruflicher Wechsel bzw. Abbruch verhindert werden kann. Denn nicht jeder Berufswechsel bedeutet unbedingten Erfolg für den Einzelnen.
Umso wichtiger also ist es aus meiner Sicht, Jugendliche früh genug, aber angemessen darauf vorzubereiten, sich rechtzeitig nach einem geeigneten Beruf umzuschauen und beispielsweise auf alternative Berufsfelder aufmerksam zu machen, die nicht immer gleichzusetzen sind mit traditionellen Geschlechterrollen.
Silvio Ströver
Lesetipp:
*DAS ZUVIEL AN LEHRERINNEN.
Erobern die Frauen die Schulzimmer
während sich
die Männer aus dem Kreidestaub machen?
Neulich dachte ich, eine interessante Webseite zur Berufsorientierung gefunden zu haben. Doch auf dem zweiten Blick fiel mir auf, dass es hier offenbar in erster Linie darum geht, an persönliche Daten heranzukommen, nur um gezielte Reklame-Emails verschicken zu können.
Zunächst kann man auf der Webseite von Tickle eine Rubrik “Karriere & Geld” anklicken.
Auf dieser Seite gibt es u. a. verschiedene Test zur Berufswahl. Es gibt die Möglichkeit, sich bequem durch einige Fragen hindurchzuklicken. Ebenso kann man zwischen verschiedenen Tests auswählen, die etwas zur Intelligenz oder zum Begriff des Erfolgs etwas sagen wollen. Ich habe einige Tests durchgespielt und würde erst mal behaupten, dass die Fragen und Antwortmöglichkeiten, locker gesehen, okay sind.
Man darf nur nicht so viel erwarten, wenn sich z. B. die Frage anschaut, welches “Arbeitstier” man sei. Tickle-Zitat: “Um das Ganze etwas aufzulockern, vergleichen wir Ihre Eigenschaften mit denen von Hunden. Was sind Sie also - Collie oder Dogge? Finden Sie es heraus!”
Doch jedesmal wird man im entscheidenen Moment geärgert: Statt eines Ergebnisses erscheint kurz vor Schluss jeweils ein Bogen, in dem man seine Angaben zur Person und gegebenfalls seine Kontonummer eingeben soll:
“Der Teilnehmer erklärt sich bereit, wahrheitsgemäße, genaue, aktuelle und vollständige Angaben zu seiner Person (Registrierungsdaten) nach der Vorgabe des Anmeldeformulars zu machen, und diese Registrierungsdaten gegebenenfalls zu aktualisieren.”
Es gilt auch, verschiedene Lizenzbestimmungen und einen Text zu den Datenschutzbestimmungen zu akzeptieren. Auch eine Dubai-Reklame ist hier und da mit eingebaut, die kommerzielle Ausrichtung von Tickle ist also klar. Und natürlich will der Anbieter Kunden gewinnen. Wer unbedingt sein Ergebnis sehen möchte, wie gut er oder sie beim Test abgeschnitten hat, gibt natürlich brav seine sämtlichen Daten ein und wird hoffentlich nicht enttäuscht.
Ihr Intelligenzquotient beträgt …
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Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich sämtliche Tests dann doch noch abgebrochen habe. Es gibt schließlich andere, gute Webseiten, auf denen man seine beruflichen Stärken und Neigungen herausfinden kann. Schauen Sie sich einfach um, vielleicht werden Sie doch auch hier in meiner Link-Sammlung rechts in der Sidebar dieses Weblogs fündig .
Heute muss man eigentlich an fast alles denken! Wer sich in jungen Jahren einen Job ergattert hat und meint, er müsse sich keine Sorgen mehr machen, der irrt sich gründlich:
Laut Focus wird bereits jede vierte Rente deswegen ausbezahlt, weil der Arbeitnehmer z. B. aus Krankheitsgründen nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben. Dabei sind bloß zehn Prozent aller Menschen berufsunfähig-versichert.
Das “Freie Informationsportal Soziale Altersvorsorge” weist darauf hin, dass unter Berufsunfähigkeit verstanden wird, dass man entsprechend seiner Ausbildung und Qualifikation nicht mehr in der Lage ist, mindestens sechs Stunden zu arbeiten. Einige Berufsgruppen wie z. B. Lehrer oder körperlich hart arbeitende Menschen sind häufiger als andere betroffen. Versicherungsvergleich.info ergänzt, dass die Berufsunfähigkeit erst dann vorliegt, wenn man mindestens drei Jahre nicht mehr in der Lage war, seinen Beruf auszuüben und auch keiner alternativen Beschäftigung nachgehen kann. “Versicherungen klipp & klar” erinnert daran, dass es erst seit dem ersten Januar 2001 das sogenannte “Vorschaltgesetz zur Rentenreform” gibt, das seitdem die bisherigen, gesetzlich vorgesehenen Berufsunfähigkeitsrenten für diejenigen gestrichen hat, die nach dem ersten Januar 1961 geboren sind. Stattdessen ist vorgesehen, dass die Nach-1961-Geborenen nur noch eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Diese ist jedoch nur unter erschwerten Bedingungen überhaupt zu erhalten:Wer jede “zumutbare” Arbeit annehmen kann, muss sich mit dem niedrigeren Einkommen begnügen. Die volle Rente erhält nur noch derjenige, der keine drei Stunden täglich arbeiten kann.
Für Freiberufler und Selbständige soll das Risiko, dadurch zu verarmen, drastisch erhöht sein.
Doch so weit muss es nicht kommen! Wer frühzeitig vorsorgt und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, kann sich vor Armut schützen und erhält eine vorher monatlich festgelegte Summe, um auch nach Krankheit oder Unfall gut weiterleben zu können. Angebote gibt es wahrlich zu Hauf, es macht sicher viel Mühe, sich ein passendes Angebot herauszufischen, doch es lohnt sich auf jeden Fall.
Wichtig ist es, so die Stiftung Warentest, nach einer Versicherung Ausschau zu halten, die so flexibel ist, dass sie sich dem individuellen Leben eines Einzelnen anpassen kann. Das kann bedeuten, dass man auch im Falle einer Heirat oder einer Geburt eines Kindes weiterhin ausreichend versichert ist. Auch sollte eine Nachversicherungsgarantie mit drin sein, die Anfangsrente ohne erneute Gesundheitsüberprüfung aufstocken zu können. Schließlich sollte man darauf achten, dass die Versicherung nicht mit dem 55. Lebensjahr endet, weil sonst eine Lücke entsteht, bis das gesetzliche Rentenalter (65 bis 67) Jahren erreicht wird.
Das IG-Metall Jugendportal rät Auszubildende dringend, sich gegen eine mögliche Berufsunfähigkeit abzusichern und gibt gute Tipps, wie man dabei vorgehen sollte. Die IG-Metall weiß, dass die Versicherungen bei Jugendlichen maximal und in der Regel (nur) 500,- bis 1000,- € monatliche Rente berechnen. Weniger sollte das nicht sein. Es wird davor gewarnt, sich eine Versicherung auszuwählen, die nicht auf die sogenannte “abstrakte Verweisung” verzichtet. Verzichtet eine Versicherung nicht auf diese “abstrakte Verweisung”, wird sie im Falle eines Falles versuchen, zu beweisen, dass der Versicherte doch noch in der Lage sei, einen anderen Beruf zu ergreifen: Eine Rente würde damit dann nicht ausgezahlt. Doch inzwischen lassen viele Versicherungen diese Klausel weg, es empfiehlt sich allerdings, genau hinzuschauen!
Martin Kinkel, ein Volkswirt und Dipl.-Kaufmann, warnt auf einer Seite von Monster.de davor, sich nur über eine Zusatzversicherung, die an eine Kapital- oder Lebensversicherung gekoppelt ist, in Bezug auf die Berufsunfähigkeit zu versichern. Kündigt man nämlich die Hauptversicherung, fällt damit auch automatisch die Zusatz-Versicherung weg, die die Berufsunfähigkeit absichern soll.
Das Gründerlexikon weist nocheinmal darauf hin, dass ein ärztliches Attest vorliegen muss, um eine Berufsunfähigkeit zu belegen.
Wer sich nun auf die Suche nach einer geeigneten Versicherung macht, sollte sich zunächst einmal viel Zeit nehmen, und keine vorschnellen Entscheidungen treffen. Vergleichen Sie, fragen Sie nach. Es gibt z. B. kostenlose Online-Vergleichsmöglichkeiten wie z. B. auf der Webseite der Süddeutschen.
Daneben können Sie sich bei neutralen Stellen Informationen einholen. Bei der Stiftung Warentest oder auf Seiten der Verbraucherzentralen (je nach Bundesland) finden Sie kompetenten Rat, wenn auch nicht immer kostenlosen. Doch wie so oft, gilt auch hier: Sparen Sie nicht am falschen Ende!
Die “Jobfit”-Messe auf dem Dortmunder Friedensplatz zeigte heute zwei Gesichter: Sobald man den Platz erreichte, sah man viele Stände und Tische, die kreisförmig aufgebaut waren. Verschiedene Firmen, Betriebe und potenzielle Arbeitgeber machten auf unterschiedliche Art auf sich aufmerksam und lockten mit unterschiedlichen Erfolg den Nachwuchs.
Im Dortmunder Rathaus wurden sogenannte “Workshops” von diversen Trägern durchgeführt, die in verschiedenen Räumlichkeiten, die zum Teil mit lakenähnlichen Tüchern(?) abgetrennt waren. Dort konnten angemeldete Klassen in 15 bis 30-Minuten-Blöcken etwas über Einstellungstests oder Bewerbungstraining hören bzw. sich selbst durch interessierte Fragen oder Übungsmöglichkeiten mit einbringen.
Es gab Musik,
kostenloses Dortmunder Wasser und u. a. eine Kleinigkeit,
um den Hunger zu stillen.
Manchmal musste ein kleiner Wagen her, um großes Publikum zu locken.
Viele Stände ließen Schüler “Schreibarbeit” erledigen.
Thyssen Krupp testete u. a.,
ob die Schüler Gewichte und Distanzen richtig einschätzen konnten und über das nötige Fingerspitzengefühl verfügten.
Rewes Äpfel wurden leider oft als eine Art “Mini-Fußball” missbraucht.
Pocco hatte ein schön großes Plakat.
Der Krankenwagen hatte hier ausnahmsweise “dienstfrei”, da er nur zum Werbezweck benutzt wurde.
Umso engagierter wurde gezeigt (und aufgezeichnet), wie man leblose Puppen reanimiert.
Die Polizei hatte manchmal wenig zu tun,
während man auf der Bühne Interviews gab und (Ex-) Azubis über ihren Werdegang befragte und dadurch beispielhaft aufzeigte, was man als Auszubildender wissen und beachten sollte.
Beispielsweise wurde betont, auf sein Äußeres zu achten. Und während ich die folgenden Fotos schoss, unterhielt man sich gerade über ordentliche Frisuren.
Ob da die zwei jungen Männer mit ihrem Irokesenschnitt genau hingehört haben?
Es war schon interessant, zu sehen, wie andere Profis die Schüler in den “Workshops” informierten, um mal einen Vergleich zur eigenen Tätigkeit zu haben. Aber mein Eindruck war, dass nur wenige Schüler davon etwas mitgenommen haben. Schade.
Nach der kürzlich abgeschlossenen Weblog-Wiederherstellung habe ich heute (wieder) viele, hilfreiche Links in die Sidebar des Berufswahlhilfeblogs eingefügt.
*STRÖVERS LINK-SAMMLUNG ZUR BERUFSWAHLHILFE
Wer sich beispielsweise über die Wahl eines zukünftigen Berufs unsicher ist, kann sich schnell durch viele Tests und Fragebögen hindurchklicken. Ein Blick in die *rechte Spalte der Blog-Sidebar genügt, um die thematisch angeordneten Links zur Berufswahl zu erfassen.
Viel Spaß und Erfolg dabei,
Ein interessantes Interview ist auf den Seiten des Bildungsklick.de nachzulesen.
Dort geht ein Berufsberater, Herr Selka, auf die aktuellen Schwierigkeiten ein, die Jugendliche nur allzu oft haben: das Auffinden einer geeigneten Azubi-Stelle.
Welche Wunschberufe ganz oben stehen und welche Ausbildungen tatsächlich auch erfolgreich abgeschlossen werden, erfahren Sie, wenn Sie auf den folgenden Link klicken:
Männer haben es heute oft schwer: Wer noch dem klassischen Mannsbild entspricht, gilt schnell als Macho. Wer sich dahingehend moderner ausrichtet, wird kritisch beäugt. Schnell sind Vorurteile zur Hand, wenn ein Mann sich für die Erziehung & Bildung von Kindern und Jugendlichen interessiert, erst recht, wenn man(n) an der Basis arbeitet und sich weniger für Leitungsaufgaben starkmacht.
Doch was sagen denn Männer selbst von sich, die im sozialen Bereich arbeiten?
Mich würde mal interessieren, wer von meinen Bloglesern auf der Suche nach einem Beruf ist? Ist es schwierig, herauszufinden, was man beruflich machen soll?
Oder finden Sie es ganz leicht, Ihre Fähigkeiten auszumachen und einen entsprechenden Job zu finden?
Was könnte Ihnen helfen, um eine gute Berufswahl zu treffen?
Welche Fragen haben Sie?
Oder: Wurde Ihnen schon geholfen?
Haben Sie schon einen Beruf für sich gefunden?
Ist Ihnen dabei geholfen worden?
Was können Sie anderen nur raten, die jetzt herausfinden möchten, welcher Beruf zu ihnen passt?
Schreiben Sie doch einfach mal einen kurzen Kommentar,
wenn Sie möchten.
Gruß,
Silvio Ströver
Wenn junge Menschen eine Idee haben, was ihnen beruflich Spaß machen könnte, erliegen sie nicht selten ihrem Wunschdenken und übersehen, dass es in der Tat oft wesentlicher Schritte benötigt, um an das begehrte Berufsziel zu gelangen.
Und manchmal stehen zaghafte Fragen am Beginn einer vielleicht interessanten beruflichen Laufbahn:
In einem Forum mit dem Namen “Kummerkasten” fragte 2005 eine 15-jährige Miriam in der neunten Klasse, ob sie irgendetwas Sozialpädagogisches machen könne und ob man dazu studieren müsse.
Eine Claudia hat dort eine informative und sehr freundliche Antwort gepostet.
Das Internet kann also eine gute Möglichkeit sein, bei der beruflichen Wahl zu helfen. Natürlich hängt dies auch immer davon ab, wer gute Antwort geben kann und auch, in welchem Forum man seine Frage reinstellt.
Welchen Weg mag die junge Frau inzwischen gegangen sein?
Ob sie mittlerweile das Abitur anstrebt und Sozialpädagogik studieren will?
Oder hat sie nun ein anderes berufliches Ziel vor Augen?
Wer weiß schon darauf eine Antwort, außer Miriam selbst?
Ich hoffe jedenfalls, dass auf meinen Seiten einige Fragen durchaus geklärt werden können!